Syrische Panzer fahren durch Gebiete in Ost Ghouta
Syrische Panzer fahren durch Gebiete in Ost Ghouta Bildrechte: IMAGO

Nachgefragt Die Syrien-Reise der AfD

In der letzten Woche ist eine Gruppe AfD-Politiker nach Syrien gereist. Ihre Botschaft: In Syrien geht es auch ganz normal zu. Tim Herden hat mit einem Reiseteilnehmer und einem Journalisten über das Land gesprochen.

Syrische Panzer fahren durch Gebiete in Ost Ghouta
Syrische Panzer fahren durch Gebiete in Ost Ghouta Bildrechte: IMAGO

Vom 4. März bis zum 10. März war eine Delegation von AfD-Parlamentariern aus Bundestag und Landtagen in Syrien. Sie besuchte dort die Städte Damaskus, Aleppo und Homs und führte Gespräche mit dem syrischen Außenminister, dem Minister für Wiederaufbau, dem Erzbischof der katholischen Kirche von Aleppo, dem Patriarchen der orthodoxen Kirche, Vertretern des Roten Halbmonds und des UNHCR. Gespräche mit Oppositionellen kamen trotz Wunsch der Delegation nicht zustande. Ebenso konnten die Parlamentarier nicht ins Kriegsgebiet Ost-Ghouta reisen, obwohl sie darum baten. Die Reise wurde nach Aussage der Teilnehmer privat finanziert.   

Das Interview

MDR Aktuell hatte heute die Möglichkeit mit dem AfD-Politiker Jürgen Pohl über die Reise und seine Eindrücke zu sprechen. Im Vorgespräch fasste er seine Erfahrungen mit einem Satz zusammen: "Syrien ist ein leidgeprüftes Land." Zugleich sprachen wir mit Volker Schwenck, bis Ende 2017 ARD Korrespondent im Nahen Osten. Er berichtete in den letzten fünf Jahren fast täglich über den syrischen Bürgerkrieg und war auch in Kampfgebieten unterwegs.  

Bilden Sie sich Ihre Meinung

Beide Interviews stellen wir ungekürzt ins Netz, um unseren Usern die Möglichkeit zu geben, sich ein eigenes Bild sowohl von der Reise als auch von der Situation in Syrien zu machen.

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL FERNSEHEN | 12. März 2018 | 19:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 13. März 2018, 10:58 Uhr