Präsidentschaftswahl US-Medien: Biden gewinnt US-Wahl mit 306 Wahlleuten

Bei der US-Wahl sind alle Staaten ausgezählt. Medienberichten zufolge gewinnt Joe Biden 306 der Wahlleute-Stimmen. Er konnte demnach die republikanischen Hochburgen Georgia und Arizona für sich entscheiden. US-Präsident Trump äußerte erstmals offiziell leise Zweifel an seiner Wiederwahl.

Joe Biden bei seiner Dankesrede in Delaware
Joe Biden kann mit einem Sieg in Arizona 290 Wahlleute auf sich vereinigen. Bildrechte: dpa

In den USA sind nun auch in den letzten noch offenen Staaten die Stimmen für die Präsidentschaftswahl ausgezählt. Dem US-Fernsehsender CNN zufolge gewann der demokratische Herausforderer Joe Biden in Georgia mit rund 14.000 Stimmen Vorsprung. Der amtierende US-Präsident Donald Trump gewann dagegen den Bundesstaat North Carolina mit rund 74.000 Stimmen Vorsprung. Auch die Sender NBC und CBS meldeten diese Ergebnisse.

Biden-Sieg in Republikaner-Hochburgen

Zuvor hatte CNN bereits berichtet, dass Biden auch den Bundesstaat Arizona für sich entscheiden konnte. Mit Georgia gehen damit zwei traditionell republikanische Staaten an die Demokraten. In Arizona hatte zum letzten Mal mit Bill Clinton 1996 ein Kandidat der Demokraten gewonnen. In den Prognosen der Fernsehsender sicherte sich Biden einen knappen Vorsprung von 11.000 Stimmen vor Trump.

Das Weiße Haus in Washington. 1 min
Bildrechte: Colourbox

Damit stehen die Ergebnisse zur US-Präsidentschaftswahl in allen Bundesstaaten fest. Der designierte neue Präsident Joe Biden hat nach den Vorhersagen der Fernsehsender bei der Wahl 306 Wahlleute gewonnen.

Trump kommt lediglich auf 232 Wahlleute. Nötig für einen Wahlsieg sind 270 Wahlleute, die hatte Biden laut US-Medien bereits schon vergangenes Wochenende mit dem Sieg in Pennsylvania erreicht. Die Wahlleute wählen dann am 14. Dezember offiziell den neuen Präsidenten der USA.

Trump äußert erstmals Zweifel an seiner Wiederwahl

Donald Trump äußerte unterdessen erstmals offiziell leise Zweifel an seiner Wiederwahl. Bei seiner ersten Pressekonferenz nach der Verkündung des US-Gesamtwahlergebnisses sagte Trump, die "Zukunft" werde zeigen, wer das Land künftig regieren werde. Damit deutete er offenbar ein mögliches Einlenken an, eine Wahlniederlage räumte er jedoch nicht direkt ein.

Zumal Trump weiter an seinem Vorwurf des Wahlbetrugs festhält. Diesem hat die US-Wahlbehörde am Freitag widersprochen, es gebe keinerlei Belege dafür. Die diesjährige US-Wahl sei "die sicherste der amerikanischen Geschichte" gewesen, heißt es in einer Erklärung der Behörde.

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 13. November 2020 | 08:30 Uhr

107 Kommentare

wo geht es hin vor 8 Wochen

"...wie bereits geschrieben, haben sich die Betrugsvorwürfe in Bezug auf Wahlbeobachtung ..." Welche Wahlbeobachtung? Es gibt zahlreiche Belege dafür, daß diese verhindert wurde. So sind in mindestens 30 % der Wahllokale republikanischen Wahlbeobachtern sogar der Zutritt oder die direkte Beobachtung der Auszählung verwehrt worden. Und wenn es doch mal ein Wahlbeobachter geschafft hat, in eine relevante Nähe zur Auszählungsstelle vorzurücken, wurde diese Auszählung dann vielfach einfach unterbrochen, bis sich der Wahlbeobachter wieder entfernt hat. Auch Ihre Behauptung, daß die Briefwahl dieses Mal wie schon so oft ein vielfaches Mehr an demokratischen Wählerstimmen hervorgebracht habe, widerlegen die ersten Wahlanalysen. Das waren die Republikaner dieses Mal nämlich gar nicht so weit weg von den sogenannten Demokraten. Und wer hat gleich noch mal die Entwicklung der eingesetzten Software zur Stimmenauszählung finanziell unterstützt? Richtig: der Ehemann von Nancy Pelosi. Klingelt`s?

Sachsin vor 8 Wochen

wir sollten es übernehmen statt ständig Bundestag zu vergrößern. wenn 597 hoch dekorierte ca. 140.000 vertreten und Kanzlerin wählen fühlt sich Einzelner besser als bei der aktuellen Kungelei machtbesessener mit geschummelten Doktortiteln peinlich unvorbildlich Landesvorsitz zu übernehmen

Ekkehard Kohfeld vor 8 Wochen

"Wenn einer sagt, "die Bundestegierung versucht Leib und Leben zu schützen" so sagt das erstmal überhaupt nichts über die Effektivität dieser Maßnahmen aus."

Ach AG aber die Zahlen.

Und wenn sie sonst nicht haben greifen sie die Rechtschreibung ihres Gegenüber an wie armselig.
Ich weiß das ich da nicht gut bin aber niemand ist über all gut für wichtige Schreiben habe ich eine Sekretärin,für euch reich mein schlechtes Deutsch den ihr seit nicht wichtig.🤣🤣🤣