Fridays For Future Menschenkette um den Reichstag

Die Umweltschützer der Bewegung "Fridays for Future" haben bei ihren Protesten in Berlin Teile des Reichstagsgebäudes umstellt. Damit wollten sie ein Zeichen für mehr Klimaschutz setzen.

Seifenblasen vor der Menschenkette der Demonstration Fridays For Future am Bundestag
Mit einem roten Tuch bildeten die Demonstranten eine Menschenkette um das Reichstagsgebäude. Bildrechte: dpa

In Berlin haben die Demonstranten der Bewegung "Fridays for Future" Teile des Reichstagsgebäudes als Menschenkette umstellt. Die Mehrheit der Demonstranten sind Schüler. Mit einem roten Tuch in der Hand umspannten sie das Gebäude. Mit der Aktion wollten die Demonstranten anlässlich der letzten Plenarsitzung des Bundestages vor der Sommerpause ein Zeichen an die Politik geben. Diese könne angesichts des Klimawandels keine Ferien machen.

Politiker schließen sich Aktion an

An der Ostseite des Reichstags beteiligten sich auch einige Politiker an dem Protest. Unter anderem schlossen sich die Linken-Politikerinnen Katja Kipping, Simone Barrientos und Sabine Leidig der Aktion an. Laut den Veranstaltern war das eine spontane Aktion der Abgeordneten. Die Bewegung selbst versteht sich als parteiübergreifend.

Laut den Veranstaltern sollen 1500 Teilnehmer an den Demonstrationen vom Invalidenpark durch Mitte Berlin bis zum Bundestag teilgenommen haben. Die Polizei teilte mit, dass der Protest friedlich verlaufen sei.

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 28. Juni 2019 | 21:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 28. Juni 2019, 22:26 Uhr