Ein automatisiert fahrendes Auto
Autonome Autos stehen auch in der Kritik: Noch ist nicht geklärt, wer beispielsweise bei Unfällen haftet. Bildrechte: dpa

Selbstfahrende Autos Neue Teststrecke für autonomes Fahren

Im Zentrum Berlins werden wohl bald selbstfahrende Autos erprobt. Eine Teststrecke - ausgehend vom Brandenburger Tor - ist heute eröffnet worden.

Ein automatisiert fahrendes Auto
Autonome Autos stehen auch in der Kritik: Noch ist nicht geklärt, wer beispielsweise bei Unfällen haftet. Bildrechte: dpa

Wie gut sind Autos, die automatisiert fahren? Sind sie zuverlässig bei wechselnden Wetter- und Sichtverhältnissen? Erkennen sie freie Parkplätze oder wenn die Ampel plötzlich auf Rot springt?

Um das zu erproben, soll am Mittag in Berlin eine Teststrecke für selbstfahrende Autos eröffnet werden. Erwartet werden Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller.

Das Testfeld liegt auf schnurgeraden 3,6 Kilometern auf der Straße des 17. Juni, vom Brandenburger Tor bis zum Ernst-Reuter-Platz, unterbrochen vom Kreisverkehr an der Siegessäule. Entlang der Strecke haben Forscher der TU Berlin in den vergangenen Jahren Sensoren gebaut und an Ampeln und Laternen befestigt. Die Wissenschaftler haben auch die Fahrzeuge umgerüstet und Software entwickelt, die alles miteinander vernetzen soll.

Das Ziel ist es, den Verkehr sicherer, effizienter und weniger umweltschädlich zu machen. Der Bund fördert das Projekt mit 4,6 Millionen Euro.

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 03. Juli 2019 | 13:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 19. September 2019, 09:12 Uhr