Ein Brückenbogen der Augustusbrücke überspannt das ausgetrocknete Flussbett am Ufer der Elbe vor der Kulisse der Altstadt.
Niedrigwasser und Hitze im Sommer sind kein seltenes Phänomen mehr. Bildrechte: dpa

Weltklimakonferenz in Madrid UNO: Zehnerjahre waren heißestes Jahrzehnt

Weltweit haben die Temperaturen seit Beginn der Messungen schon um mehr als 1,1 Grad zugenommen, Dürren, Hitzewellen und Unwetter sind Alltag. Der UNO zufolge waren die letzten zehn Jahre die heißesten der Geschichte.

Ein Brückenbogen der Augustusbrücke überspannt das ausgetrocknete Flussbett am Ufer der Elbe vor der Kulisse der Altstadt.
Niedrigwasser und Hitze im Sommer sind kein seltenes Phänomen mehr. Bildrechte: dpa

Die Jahre 2010 bis 2019 werden nach Einschätzung der UNO als das heißeste Jahrzehnt in die Geschichte ein. Bei der Weltklimakonferenz in Madrid teilte die UNO mit, das zurückliegende Jahrzehnt sei von "außerordentlicher Hitze, Gletscherschmelze und einem weltweiten Anstieg des Meeresspiegels" geprägt gewesen.

Schon mehr als 1 Grad Erhitzung

Berechnungen der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) zufolge, hat die Temperatur allein im Jahr 2019 um 1,1 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau gelegen. Die Organisation verwies auf zahlreiche Waldbrände, Hitzeperiode und Wirbelstürme. 2019 zählt demnach voraussichtlich zu den drei heißesten Jahren seit 1850 - dem Beginn der systematischen Temperaturauswertungen.

Die knapp zweiwöchige Weltklimakonferenz war am Montag in Madrid mit Appellen zum raschen Umsteuern in der Klimapolitik eröffnet worden. Die Menschheit müsse wählen zwischen dem Weg der "Hoffnung" und dem der "Kapitulation" beim Klimaschutz, sagte UN-Generalsekretär António Guterres vor Vertretern aus fast 200 Ländern.

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR AKTUELL | 02. Dezember 2019 | 19:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 03. Dezember 2019, 10:59 Uhr

71 Kommentare

DER Beobachter vor 5 Tagen

Natürlich dürfen Sie hier Ihre Meinung äußern oder die anderer abkupfern. Nur wird sie im Zweifel halt eben hinterfragt. Das gehört eben auch zur Meinungsfreiheit...

DER Beobachter vor 5 Tagen

Welche der vielen geologischen und biologischen Nachweise wollen Sie denn haben? Mit pflanzlichen kann ich freilich schlecht dienen. Wo es nicht grün war, können auch keine Pflanzen gewesen sein. Erik verbreitete das, was wir heute Fake News nennen würden. Lediglich einige Küstenstriche waren "grün".

Denkschnecke vor 5 Tagen

Das is den "Klima-Kindern", wie Sie sie nennen (sind das denn Kinder des Klimas?) sogar sehr bewusst,. Da ist nachhaltig produzierte Mode absolut ein Thema. Wann haben Sie das letzte Mal mit "Klima-Kindern gesprochen?
Was Sie mit "weiblichen Bedürfnissen" meinen, ist mir unklar. Sollen wir auch noch die Frauen abschaffen??