Der Schriftzug «CSU Landesleitung» ist an der CSU-Zentrale in München zu sehen.
CSU-Schild an der Parteizentrale in München. Bildrechte: dpa

Bayern-Wahl Ex-CSU-Chef Huber sieht Partei in schwieriger Lage

Ex-CSU-Chef Erwin Huber hat die Situation der CSU als schwierig bezeichnet. Man habe sich viel zu lang mit der Flüchtlingsfrage aufgehalten. Das Motto für die letzten Tage sei jetzt: "Das Beste für Bayern".

Der Schriftzug «CSU Landesleitung» ist an der CSU-Zentrale in München zu sehen.
CSU-Schild an der Parteizentrale in München. Bildrechte: dpa

Kurz vor der bayerischen Landtagswahl hat Ex-CSU-Chef Huber die Situation für seine Partei als schwierig bezeichnet. Huber sagte MDR AKTUELL, er wolle da nichts beschönigen. Er glaube, dass man sich viel zu lang mit der Flüchtlingsfrage aufgehalten habe. Damit sei der Eindruck entstanden, die anderen Dinge würden vernachlässigt. Das habe Bayerns großartige Landesbilanz überschattet.

Das Motto für die letzten Tage sei jetzt: "Das Beste für Bayern". Eines schließe die CSU aus: es werde keine Zusammenarbeit mit der AfD geben. Alles andere entscheide am Sonntag der Wähler.

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 11. Oktober 2018 | 08:47 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 11. Oktober 2018, 09:59 Uhr

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32 Kommentare

12.10.2018 21:50 Peter W. 32

@30: Tja Lekki Hohlfeld, Sie haben es immernoch nicht bemerkt, dass derjenige, der in einer Diskussion ausfällig und herablassend wird und zum Mittel der persönlichen Beleidigung greift, meist damit nur verschleiern will, dass ihm die stichhaltigen Argumente ausgegangen sind. Oder wie der Amerikaner sagen würde: "You lose!"

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12.10.2018 21:44 Peter W. 31

Also meinetwegen soll die CSU ruhig eine Koalition mit der AfD wagen, denn 1) zwischen beiden sind die rechtskonservativen Schnittmengen größer als irgendwo sonst in Deutschland, 2) wird es endlich Zeit, dass der populistische inhaltsleere Dauerlärm der AfD an den Zwängen real zu gestaltenden Politik für jedermann sichtbar entzaubert wird und 3) die Bayern doch so gut dastehen und so selbstüberzeugt sind, dass sie eine solche Naturkatastrophe am besten verkradten und überstehen können.

12.10.2018 19:18 Ekkehard Kohfeld 30

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12.10.2018 17:24 Wessi 29

@ 26 Na, dann rechnen Sie mal zusammen.SPD,Linke+Grüne haben im Vergleich zur Bundestagswahl ca. 3% mehr, also ca. 42%.In Bayern nach Umfragen sogar satte 5%. Und jetzt käme dann noch eine rechter gewendete CDU/CSU dazu...mit weglaufenden Merkelwählern...in Bayern ist man wg. des Seehofer-Affentheaters+der Rechtswendung jetzt schon dabei die Union zu demontieren. Das Wesentliche ist die Summe der linkeren Parteien, nicht Zufriedenheit+Unzufriedenheit mit der Regierung zu welcher auch ein Seehofer gehört.

12.10.2018 16:39 vogtlaender 28

Wir sind vor 4 Jahren neu nach Bayern aus den alten Bundesländern gezogen (Thüringerin und Brandenburger). Wir sind beide echt ex-DDR Bürger. Die Bayern sind sehr nett als Menschen, aber sie sind viel zu kirchlich. Vor zwei Tagen sagte der bayerische MP Soeder im bayerischen Rundfunk, dass das Hauptbildungsziel in Bayern die Erziehung zur Gottesfurcht ist. Wir brauchten erstmal einen schottischen Whisky auf diese Granate. Wir wählen hier nicht. Die Bayern sollen das mal selber auskaspern. Wir mischen uns da nicht ein.

12.10.2018 15:52 lummox 27

man kann nur hoffen das sich die bayern weder grün noch afd ins parlament holen, mit sicherheit würden sie das bereuen. jetzt befinden sich beide parteien noch in hochstimmung, aber das wird bald abflauen. wenn die bevölkerung erst mitbekommt das die nichts zustande bekommen wird heulen und zähneknirschen sein. darum wer noch bei verstand ist wird die absolute mehrheit für die csu wählen, wenn auch bei denen nicht alles gold ist glänzt. aber das kind muß ja erst in den brunnen fallen :)

12.10.2018 11:15 nasowasaberauch 26

Ach Wessi, Ihre Theorie hat Risse bekommen. 26% für die CDU und 56% der Bundesbürger geben Merkel daran die Schuld. Irgendwann, wenn die AfD sich sortiert hat, wird es eine Koalition geben und sich wieder eine konservative Fraktion bilden. Mein Weltbild von konservativ sein, entspricht der rechtskonformen Zeit von vor 2015 und hat mit den aktuellen politischen Wirren nichts zu tun. Die Rechnung wird den Etablierten nun vom Wähler präsentiert. Ihre unhaltbaren Ausführungen zur freiwilligen Aufarbeitung der Nazidiktatur erkennen Sie am besten an der Namensgebung von Kasernen der Bundeswehr.

11.10.2018 23:09 Wessi 25

@ 24 Auch Sie denken falsch.Was Sie (und andere im Osten) als "linksgrünen Versteher" gerne hätten, begreifen "wir" (mehrheitlich) im Westen, weiterhin als "konservativ"....ohne überhaupt ein Quändtchen für Antifa oder gar "RAF" Verständnis od. Verstehen zu haben. Wir sind...im Empfinden...genau so bürgerlich wie Sie.Aber bei uns war "Antifaschismus" freiwillig...darum sind wir generell für diesen (wenn wir Faschismus anlehnen, wie 98% des Volkes)!Und gg. alles was mit Rechtsterroristen auf die Strasse geht.Als Beleg gebe ich Ihnen gerne die 0,000000%-Beteiligung bei Pegida.Bevor Sie sich so äussern, versuchen Sie ersteinmal den, diskussionsbereiten, Westen zu begreifen, bitte.

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11.10.2018 21:22 Bronko 24

Lieber Wessi, Zitat von Ihnen : ".Das gibt sich wieder, denn gerade die Bayern behalten gerne, was sie hatten.Eben konservativ....was die AfD nicht ist."

WENN diese CSU weiter den linksgrünen "Versteher" gibt und angenommen mit den Grünen koaliert, können Sie Ihre These vergessen. Denn dann sind die kommenden Jahre grünidiologisch geprägt. Sehen Sie sich die "Spitzleute" an, Schulze und Hartmann, da wissen Sie, was Bayern blüht. Da hat es sich für die CSU auskonservativt. Und glauben Sie mir, da Sie schon von "wollen behalten, was sie konservativ haben" schreiben, DAS verzeit nicht mal der Bayer der CSU, SEINER Partei, davon werden sie sich definitiv nicht erholen. Jede Wette jetzt schon. Der Wind dreht sich......

11.10.2018 21:03 Bernd L. 23

Lieber Erwin, falsch. Das Androhen mit folgendem Einkicken inkl. Lobhudelei vor Merkel hat die CSU unglaubwürdig gemacht. Die CSU hätte handeln und die Koalition notfalls verlassen müssen. Die Verdienste der CSU für Bayern sind unbestritten.