Die Hände einer alten Frau umfassen den Griff eines Gehstocks.
Bis 2025 soll ein Rentenpunkt im Osten genau so viel wert sein wie im Westen. Bildrechte: colourbox

Ab Juli Bundesrat billigt Rentenerhöhung

Die Rentner in Deutschland können sich auf eine kräftige Anhebung ihrer Altersbezüge freuen. Als letzte Instanz hat der Bundesrat den Aufschlag von gut drei Prozent gebilligt. Im Osten gibt es etwas mehr.

Die Hände einer alten Frau umfassen den Griff eines Gehstocks.
Bis 2025 soll ein Rentenpunkt im Osten genau so viel wert sein wie im Westen. Bildrechte: colourbox

Die geplante Erhöhung der Renten zum 1. Juli hat die letzte Hürde genommen. Der Bundesrat stimmte als letzte Instanz der Anhebung zu. Danach bekommen die Ruheständler im Osten 3,37 Prozent mehr Geld. Im Westen sind 3,22 Prozent. Davon profitieren insgesamt rund 21 Millionen Rentner in Deutschland.

95,8 Prozent des West-Niveaus

Der Rentenwert liegt im Osten dann bei 30,69 Euro je erworbenen Rentenpunkt. Im Westen gibt es für einen Rentenpunkt 32,03 Euro. Bis 2025 sollen die Altersbezüge aus der gesetzlichen Rentenversicherung in Ost und West angeglichen sein.

Schon im vergangenen Jahr waren die Renten im Osten um 3,59 Prozent kräftig gestiegen. Für die West-Rentner gab es 1,9 Prozent mehr. Gründe für die erneute Anhebung der Renten sind die gute Lage am Arbeitsmarkt und Lohnsteigerungen.

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 08. Juni 2018 | 12:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 08. Juni 2018, 19:46 Uhr

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18 Kommentare

10.06.2018 14:04 Wessi 18

@ Kritischer Bürger, Sie reden hier schon mal wieder richtig unfundiert.Ich habe keine hohe Rente aber doch weit über € 1.000 brutto. Durch Grundfreibetrag (der wird jährlich angehoben),SB+ KV,PV,diverse Pauschbeträge werde ich trotz dieser Höhe wahrscheinlich lebenslang keine Steuern zahlen müssen.Ich habe gerade meinen ersten Steuerbescheid bekommen.Das könnte sich vllt. nur ändern, wenn von Betriebsrenten nur noch endlich 50% KV abgezogen werden, aber selbst dann hätte ich noch ein Plus!Monatssteuer DANN um € 12 oder so.Als stolzer Bürger der BRD zahle ich gerne Steuern.

10.06.2018 14:01 Sabrina 17

@ 08.06.2018 12:35 NRW-Wessi

Die Produktivität pro Kopf der Bevölkerung ist deutlich stärker gestiegen als die Rente und der Rentnerquotient.

Das Geld ist da.

10.06.2018 10:47 Fragender Rentner 16

Na da wünsche ich den Rentnern im Westen, das es gute Lohnzuwächse z.Z. gibt und demzufolge auch eine gute Steigerung der Rente von 3+%.

09.06.2018 10:32 Fragender Rentner 15

@Kritischer Bürger zu 14

Gibt es da nicht noch einen Freibetrag von ca. 8.000,- € und noch ein klein wenig mehr?

08.06.2018 20:25 Kritischer Bürger 14

@Fragender Rentner 11: Bei einem JAHRESBRUTTO VON 9.000 Euro (Anpassungsstand 2018) ist eine Steuererklärung abzugeben! 12 Monate mit 1.000 €/monatl. = 12.000 € Bruttorente! Da ist diese Steuererklärung fällig!

08.06.2018 20:15 Kritischer Bürger 13

@Maria A. 7: Man kann sich als Rentner freuen wenn man noch weit weg ist von Rentenbesteuerung, aber das ändert sich in 7 Jahren (2025) ganz gewaltig.
Wer will heute schon wissen ob die Inflation schneller ist als diese Vorgaben aus geltenden Gesetzen.
So wie die Infrastrukturen seit geraumer Zeit bis heute und sicher auch in Zukunft vernachlässigt werden weil dafür kein Steuergeld eingeplant werden kann und die Bürger immer mehr zur Kasse gebeten werden müssen, dann trifft es auch die älteren Mitmenschen, wie jeden Anderen.

08.06.2018 20:02 Kritischer Bürger 12

Zur Vollständigkeit würde mich auch interessieren wie viele Rentner ja nun durch diese Erhöhung in die Steuerabgabepflicht fallen. Könnte da der MDR mal recherchieren?
Es ist ja ein Erfolg der nicht unbeachtet bleiben soll, doch wie viele Menschen haben inzwischen das Zeitliche gesegnet, denen auch eine solche Rentenerhöhung durchaus als Gerechtigkeit für ihre Arbeit anzuerkennen war. Mit dem Geburtsjahr 1956, die Rentenangleichung 2025 mit 69 Jahre in Rente, ist das dann wohl auch diese Anpassung nur eine Frage wo dann alle in die Steuerpflicht kommen.
Wird somit auch die Witwenrente angehoben oder weiter nach der gezahlten Rente vor den Ableben berechnet und ausgezahlt?

08.06.2018 17:17 Fragender Rentner 11

Wer Steuern bezahlen muß, hat er/sie eine gute Rente oder ab wann muß man Steuern zahlen?

Bei ca. 1.000,- € Bruttorente bestimmt nicht?

08.06.2018 17:14 Fragender Rentner 10

Ist doch schön, wenn wir z.Z. ca. 3% mehr bekommen, denn man hatte ja gesagt, dass die Renten bis 2030 in Durchschnitt um ca. 2% steigen sollen.

Dann muß man wohl auch mal in eine paar Jahren mit ca. 1% Steigerung rechnen?

08.06.2018 17:07 Phrasenhasser 9

Kommentator 2, da müssen Sie sich aber heran halten, wenn Sie 50 Jahre in unsicheren Zeiten wirklich zusammen bringen wollen! Außerdem - Sie sind doch mittags bereits im Blog - da kommen mir Zweifel auf... Wenn man selbst 48 Jahre nachweisen kann, dann ist man echt froh, wenn man so eine Information über die Rentenerhöhung bekommt. Im Osten ist es ja nicht so extrem, da droht dem Großteil der Rentner sicher noch kein Steuerabzug. Bei den Älteren gilt ja eh ein höherer Freibetrag. Also, lassen wir uns das gute Gefühl nicht vermiesen und freuen wir uns auf die Anhebung. Dieses Jahr kriegt das Finanzamt eh nix, und gerade im Alter sollte man sich eh niemals übers Jahr hinaus sorgen...

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