Soldaten vor einer Transall
Bundeswehrsoldaten vor einer Transall-Transportmaschine. Bildrechte: MDR/Andreas Müller

5.000 Stellen zusätzlich Bundeswehr soll auf über 200.000 Soldaten wachsen

Bundesverteidigungsministerin von der Leyen will die Bundeswehr stärker aufstocken als bislang geplant. Nach Informationen der "Bild am Sonntag" soll die Truppenstärke bis 2025 auf 203.000 Stellen erhöht werden.

Soldaten vor einer Transall
Bundeswehrsoldaten vor einer Transall-Transportmaschine. Bildrechte: MDR/Andreas Müller

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen will laut einem Zeitungsbericht 5.000 zusätzliche Soldatenstellen schaffen. Wie die "Bild am Sonntag" berichtet, soll die Bundeswehr bis zum Jahr 2025 auf 203.000 Männer und Frauen wachsen.

Im Vergleich zu den aktuell 183.000 Dienstposten wäre das ein Plus um 20.000 militärische Stellen. Die bisherige Personalplanung bis 2024 sah eine Vergrößerung der Truppe auf 198.000 Soldaten vor.

Mehr Bündnisaufgaben

Am Montag soll laut "BamS" die Personalabteilung des Verteidigungsministeriums die Aufstockung beschließen. Nach Berechnungen der Abteilung "Führung Streitkräfte" benötigt die Armee die zusätzlichen 5.000 militärischen Stellen aufgrund steigender internationaler Anforderungen.

Genannt werden die Aufgaben in der schnellen Eingreiftruppe der NATO, für europäische Projekte wie das neue Hauptquartier und zur Gefahrenabwehr im Cyberbereich.

Bundeswehr in Personalnot

Dem Bericht zufolge sind 4.000 der zusätzlichen Kräfte bei den Berufs- und Zeitsoldaten geplant und weitere 1.000 bei den Reservisten. Die Zahl der freiwillig Dienstleistenden wird unverändert mit 12.500 veranschlagt. Allerdings findet die Bundeswehr bereits heute nicht genug Bewerber für offene Stellen. Immer wieder gibt es auch Klagen über Ausrüstungs- und Technikprobleme.

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 25. November 2018 | 06:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 25. November 2018, 07:27 Uhr

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18 Kommentare

26.11.2018 07:00 Wo geht es hin? 18

Zitat aus dem Artikel: "Bundesverteidigungsministerin von der Leyen will die Bundeswehr stärker aufstocken als bislang geplant." Zitat Ende. Na da hoffe ich doch mal, dass VdL gut "beraten" wurde....

25.11.2018 22:41 Kein Einstein 17

Nur 5.000 neue Stellen?

Frau von der Leyen das dürfte doch für Sie kein Problem sein!

Einfach mit Personal von "externen Dienstleistern" besetzen.

Oder Arbeitsverleiher einschalten. Die Kosten würden rapide sinken, da diese fast immer nur den Mindestlohn bezahlen und gleichzeitig bräuchten die Jobcenter 5.000 Menschen weniger zu sanktionieren.

Oder Migranten, meistens jung und kräftig, suchen dringend Beschäftigung und die Moscheen in den Kasernen würden die Saudis garantiert bezahlen.

Oder die Erzieher in den BW-Kitas bewaffnen.

Oder Kinder, Ihre Frau von der Leyen, die würden doch ihr Vaterland, in Mali usw., gerne verteidigen. Die Kosten für deren evtl. fehlende Ausrüstung würden Sie doch sicherlich gerne aus Ihrer Privatschatulle übernehmen. Sind ja schließlich Ihre Kinder!

Sie schaffen das!!!

25.11.2018 18:47 Norbert NRW 16

Manchmal muss ich mich wundern wie hier etliche argumentieren. Für mich ist eine Armee von ca. 200000 bei über 80 Millionen Bürgern ein Witz. Zu Zeiten des kalten Krieges hatten wir deutlich mehr Soldaten bei deutlich weniger Einwohnern. Und die Bedrohung ist nicht weniger geworden eher unkalkulierbarer. Völlig unabhängig vom Zustand der BW der ja unterirdisch ist, aber andere Gründe hat die angepackt werden müssen. Wer meint wir kämen aber ohne aus der träumt mal schön weiter. Es wäre schön aber das ist Wunschdenken. Allerdings haben die auch nichts am Hindukusch oder in Mali verloren. Darum geht's aber hier jetzt nicht.

25.11.2018 18:45 Brennabor 15

Bei so viel arbeitssuchenden Geflüchteten dürfte das
wahrlich kein Problem sein.

25.11.2018 18:39 Dorfbewohner 14

“...Bundesverteidigungsministerin von der Leyen will die Bundeswehr stärker aufstocken als bislang geplant…”

Die Inspiration dazu resultiert möglicherweise aus einem neuen Gutachten oder...doch nicht?

25.11.2018 17:38 Achnee 13

Eine Frau und dazu noch Mutter als Verteidigungsministerin? Ist ja wohl der Witz!
Fühlen sich die vielen Männer in der Bundeswehr da nicht gedemütigt? Ich kann´s nicht fassen. Die Frau hat ja wohl, mit Kindererziehung die meiste Erfahrung. Komplett an falscher Stelle diese Frau und Mutter. Mir ein Rätsel, wie die dort hin kommen kann. Ohne Widerstand aus den Reihen, der Wehr. Fragt sich , ob die sich überhaupt gegen irgendetwas wehren kann. Ich meine die Wehr und auch von der Leyen.

25.11.2018 15:22 Bingo 12

5000 Mann Verstärkung ,Grund : "Internationale Anforderungen", hatten wir die nicht schon vor 1945 ?? Und was waren die Lehren daraus ?? Die Bundeswehr, nur zur Landesverteidigung und sonst NIX. Jetzt haben wir schon wieder deutsche Panze,r an der russischen Grenze,wo bleibt der Aufschrei unserer sogenannten Zivilgesellschaft und unserer Friedensapostel ??

25.11.2018 14:14 part 11

Ich frage mich nur vom wen die BRD bedroht wird, da sie doch selbst als Agressor auf wirtschaftlichem Gebiet fungiert und halb Europa im Griff hat? Jedoch, bei einer gleichbleibenden Staatsverschuldung von 2 Billionen Euro, von der der Steuerzahler jedes Jahr 53 Milliarden als Zinsen abdrücken muß bei der propagierten Schwarzen Null, empfielt es sich wohl zuerst die Haushaltskasse zu bereinigen als sich in kolonialen Größenwahn zu verirren.

25.11.2018 13:52 Lyriklümmel 10

Die Personalnot der Bundeswehr jammert mich. Gerne würde ich zur Fahne eilen, um Frau von der Leyen im Feuer steigender internationaler Anforderungen Schützenhilfe zu leisten.
Allein, ich bin zu alt für derlei Husarenstücke:
Ek 86/II .

25.11.2018 12:43 DExit 9

Komplett größenwahnsinnig. Hoffen wir, daß das despotische EU Großreich in alle Einzelteile zerfällt und den Völkern ihr Recht auf Selbstbestimmung zugestanden wird.