Segelschulschiff der Bundeswehr "Gorch Fock" soll bis 2020 fertig saniert sein

Das Segelschulschiff "Gorch Fock" soll fertig gebaut werden. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums sagte, die Sanierung solle bis Herbst 2020 abgeschlossen sein.

Das Segelschulschiff "Gorch Fock" soll fertig gebaut werden. Das hat Bundesverteidigungsministerin von der Leyen entschieden. Ein Sprecher ihres Ministeriums sagte, die Sanierung der "Gorch Fock" solle bis Herbst nächsten Jahres abgeschlossen sein.

135 Millionen Euro sollen nicht überstiegen werden

Ziel sei es, die zuletzt vereinbarten Kosten für die Sanierung nicht zu übersteigen. Als Obergrenze gelten 128 Millionen Euro. Dazu kommen weitere sieben Millionen für Ausrüstung. Ursprünglich waren für die Sanierung des Segelschulschiffs zehn Millionen Euro veranschlagt worden.

Der sanierte Rumpf des Schiffes war erst am Freitag nach drei Jahren Bauzeit in Bremerhaven ins Wasser gelassen worden. Derzeit hat er nur einen grau-grünen Schutzanstrich. In einem Dock soll der Rumpf wieder traditionell weiß gestrichen werden. Nächster Meilenstein werde das Stellen der Masten in voraussichtlich einem Vierteljahr sein.

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 25. Juni 2019 | 13:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 25. Juni 2019, 13:44 Uhr

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8 Kommentare

27.06.2019 11:42 Winter 8

Wer so eine "verteidigungsministerin" hat,brauch sich nicht zu wundern!!!! Unglaublich,was diese Frau macht!Ja,was macht Sie überhaupt??? Hin bekommt Sie jedenfalls nichts !

26.06.2019 11:13 Ich bins 7

Was soll der ganze Zinnober um dieses schwimmende Millionengrab Gorch-Fock????? Es gibt nur eines: Stillegen und Abwracken. Was will die Bundesmarine mit diesem schwimmenden Fass ohne Boden?????? Ach ja, ich vergaß :wegen der Seefahrer-Tradition. Offiziersanwärter kann man auch anderweitig Ausbilden. Da braucht man kein Millionengrab. Dann wäre auch Geld da für das Heer. Denn das Heer kann das Geld dringender gebrauchen. Oder will man auf dem Land ein Schiff einsetzen???? Und noch etwas:Wer glaubt, das die 135 Mio. nicht übersteigt werden, der glaubt auch an den Weihnachtsmann oder den Osterhasen. Denn eines ist sicher:Richtig Rechnen kann KEIN Politiker. Aber der Steuerzahler hat's ja.

26.06.2019 06:10 optinator 6

Wenn dann 2020 der BER durch eine kleine finanzielle Zulage geflutet wird, kann die Gorch Fock zur Eröffnung dort eine Ehrenrunde segeln.

25.06.2019 22:42 part 5

>>Segelschulschiff<< die Zeiten von Segelkriegsschiffen sind vorbei, heute ist die Zumwalt- Klasse angesagt auf denn Kadetten zur See ebenfalls Seemansknoten üben können. Nicht schon genug das durch die Aufrüstung der Steuerzahler unmäßig geschröpft wird, jetzt werden auch noch Millionen für die Traditionspflege verwendet. Man nenne mir ein Ministeramt wo Frau v.d.L keinen enormen Schaden für den Steuerzahler verursacht hat ohne wirklichen Nutzen für die Bevölkerung der BRD.

25.06.2019 20:00 jochen 4

Wer die Fakten kennt, erkennt auch den politischen Irrsinn.

1958 - Kosten für den Neubau der Gorch Fock 8 Millionen Deutsche Mark

Sanierungskosten zur Zeit mindestens 135 Millionen Euro
umgerechnet ca. 265 Millionen Deutsche Mark

Die können rechnen diese Strategen da oben ...….
Es überkommt einen das kalte Grausen.

25.06.2019 17:55 Hodi 3

Ich selbst arbeite ehrenamtlich an der originalen Gorch Fock 1 mit und ich finde, diese Kosten von 135 Euro übersteigen das Gesamtetat der Gorch Fock 2. Während diese Gelder regelrecht verprasst werden, hätte man dafür auch ein neues Schiff bauen können und die Tradition läge wieder, wie ursprünglich, auf der Gorch Fock 1, die immer noch in Stralsund liegt und ebenso hofft, wieder eines Tages seetüchtig zu werden.
PS. Kleine Anmerkung. Es gibt die Gorch Fock mit Namensvergabe 2x. Die originale Gorch Fock1 liegt in Stralsund am alten Speicher im Hafen und die Gorch Fock2 fährt immer noch unter der Flagge der Bundesmarine.

25.06.2019 17:10 Sachse 2

Toi, Toi, Toi

25.06.2019 15:03 Fragender Rentner 1

"soll"?

Na wenn dies auch so schnell wie beim BER geht, dann haben wir wieder mal gute Versprechungen.

Heißt es nicht, der Glaube versetzt Berge?