Die Bundeskanzlerin und CDU-Bundesvorsitzende Angela Merkel spricht mit Paul Ziemiak, dem Bundesvorsitzenden der Jungen Union am 14.08.2017 vor Beginn der Sitzung des CDU-Bundesvorstands im Konrad Adenauer Haus in Berlin während dahinter Jens Spahn steht.
Angela Merkel im Gespräch mit Paul Ziemiak, dem Vorsitzenden der Jungen Union. Im Hintergrund: Jens Spahn. Bildrechte: dpa

Alle sind für AKK Angela Merkel fängt ihre Kritiker ein

Mit der voraussichtlichen Kür von Annegret Kramp-Karrenbauer zur Generalsekretärin der CDU ist Angela Merkel ein Coup gelungen. Alle begrüßen die Entscheidung, selbst die größten Kritiker aus der Jungen Union.

Die Bundeskanzlerin und CDU-Bundesvorsitzende Angela Merkel spricht mit Paul Ziemiak, dem Bundesvorsitzenden der Jungen Union am 14.08.2017 vor Beginn der Sitzung des CDU-Bundesvorstands im Konrad Adenauer Haus in Berlin während dahinter Jens Spahn steht.
Angela Merkel im Gespräch mit Paul Ziemiak, dem Vorsitzenden der Jungen Union. Im Hintergrund: Jens Spahn. Bildrechte: dpa

Die Nominierung von Annegret Kramp-Karrenbauer als CDU-Generalsekretärin kommt bei der Jungen Union gut an. Der Vorsitzende des CDU-Parteinachwuchses, Paul Ziemiak, begrüßte die Personalentscheidung am Dienstag im ZDF-"Morgenmagazin".

Er betonte aber auch, dass die Entscheidung für die 55-jährige Ministerpräsidentin des Saarlands nur ein Teil der geforderten Erneuerung sein könne.

Auch aus den Reihen der Jungen Union wurde der Kurs von Angela Merkel zuletzt stark kritisiert. Vor allem die Ergebnisse der Koalitionsverhandlungen erregten Unmut - insbesondere der "Verlust" des Finanzministeriums an die SPD schmerzt viele CDU-Mitglieder. "Jetzt müssen wir auch schauen, wie sieht das Bundeskabinett aus und wie sieht die Fraktion aus", sagte Ziemiak weiter: "Nur allein mit einer Entscheidung ist der Erneuerungsprozess der Union nicht abgeschlossen."

Parteibasis freut sich auf Grundsatz-Debatte

Bei ihrer Vorstellung als Kandidatin für das Amt als Generalsekretärin sagte Kramp-Karrenbauer am Montag, sie wolle Impulse der Parteibasis, insbesondere auch aus der Jungen Union, aufnehmen und eine Grundsatz-Debatte über die Ausrichtung der Partei führen. Am Abend sagte sie weiter, sie wolle das Profil der CDU als Volkspartei für die "ganz breite Mitte" wieder stärken.

Auch CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn, der die Konservativen in der CDU vertritt und der Jungen Union nahe ist, begrüßte bereits die Kandidatur Kramp-Karrenbauers für die Aufgabe als Parteimanagerin.

CDU schließt Gräben zwischen Basis und Spitze

Jens Spahn und Paul Ziemiak
CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn und der Vorsitzende der Jungen Union, Paul Ziemiak. Bildrechte: dpa

Anders als der SPD-Spitze ist es der Führung der CDU also offenbar gelungen, den Graben zwischen sich und der Basis, insbesondere der Parteijugend, zu verkleinern. Die Nachwuchsorganisation der SPD, die Jusos, um ihren Vorsitzenden Kevin Kühnert trommeln seit Monaten gegen eine Neuauflage der Großen Koalition. Sie fordern, dass die SPD sich aus der Opposition heraus erneuere und stellen sich lautstark gegen den Parteivorstand.

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR AKTUELL | 19. Februar 2018 | 19:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 20. Februar 2018, 10:34 Uhr

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75 Kommentare

21.02.2018 21:51 Klaus 75

@ Kritischer Bürger 73+74
Natürlich gehe ich von mir aus, was allerdings auch jeder nachmachen kann, da die Rahmenbedingungen für jeden gleich sind. Unsere Kanzlerin wird auch mit einer Minderheitsregierung keine Probleme haben, besser planen kann man aber mit einer Koalition.
Sie trennen zwischen Wirtschaft und der Bevölkerung, da gibt es aber keine Trennung. Jeder kann wirtschaften, er muss es nur wollen und sich engagieren. Für gute Ideen wird man immer Banken oder Sponsoren finden. Allerdings muss man aktiv und rührig sein, von nix kommt nix, das wird unter keiner Regierung anders sein. Diese Realität sollte man anerkennen.

21.02.2018 20:37 Kritischer Bürger 74

KEINE PARTEI, KEIN(E) POLITIKER(in) hat sich in die Interessen der ArbG = Allgemein der Wirtschaft = einzumischen und daher wird sich nichts ändern auch wenn von Ihnen Fr.Merkel und die Rahmenbedingungen so gelobt werden, weil man ja nur das Positive sieht NUR NICHT FÜR WEN! Für den Wirtschaftsboom SIND ALLEIN NUR die Wirtschaft verantwortlich und diese haben es NUR IM INTERESSE der Manager, und sonstige höhere Stellungen innerhalb der Unternehmen gemacht. Das dabei mehr für den Bundeshaushalt an Steuern einfließt sind NUT NEBENERSCHEINUNGEN! Ich führe nur mal an: Das Vorhaben aus Koalitionsvertrag der paritätischen Krankenversicherungsbeiträge ArbG & ArbN stößt bei der Wirtschaft auf helle Freuden; oder doch nicht?

21.02.2018 20:25 Kritischer Bürger 73

@Klaus 70-72: EXELLEND Ihre Sichtweisen. Sie merken gar nicht das Sie nur von sich ausgehen. Aber ist ja bei der Überzeugung auch das Beste für Sie und die Anderen sind für Sie nur d...... Bürger! Allein das Sie meinen ich jammere (K.70) stellen Sie für sich aus das Sie KEINERLEI VERSTÄNDNIS für andere Menschen haben geschweige davon zu schreiben das Sie sich nur annähernd in diese Menschen rein versetzen können. Ich persönlich wünschte das Fr.Merkel eine Minderheitsregierung GERADE MAL SO DURCHBRINGEN kann und nach spätestens den ersten Versuch etwas im eigenen Sinn (in ihrem eigenen Sinn)zu verändern SCHON SCHEITERN WIRD. Bin ja nicht gehässig aber genug hat diese Frau schon angerichtet und für viele wirkliche Probleme hat Fr.Merkel keine Lösung! Das ist und bleibt meine Meinung!

21.02.2018 18:23 Klaus 72

@ { 21.02.2018 16:50 Kritischer Bürger }
Meine Eltern sind auch Rentner, ich werde es auch bald sein und meine Kinder starten so nach und nach erfolgreich ins Berufsleben.
Wir fragen uns immer wieder, wie kann man bei diesen hervorragenden Rahmenbedingungen nicht erfolgreich sein?
Das kann sich doch jeder selbst ausrechnen, wenn man zu wenig macht, dann bekommt man auch weniger. Sozialhilfe und Miete wird aber immer bezahlt. Von daher können sich höchstens die Kinder beschweren, deren Eltern zu wenig tun.

21.02.2018 18:14 Klaus 71

@ { 21.02.2018 17:07 Kritischer Bürger }
Sie kennen sich ja überhaupt nicht aus. Nach einem Krieg sind Spareinlagen nichts wert, ebenso die Schulden, aber das Grundstück ist noch da und sehr oft auch das Haus, wenn man nicht gerade in einer Großstadt gebaut hat. Betongold ist also auf jeden Fall besser als Spareinlagen, selbst nach einem Krieg.
Aber auch da kann ich Sie beruhigen, momentan will niemand Deutschland angreifen, das wollen uns nur die Besorgten erzählen, die sonst auch keine Ahnung haben.
Sie können vorbringen was Sie wollen, unsere Kanzlerin hat für gute Rahmenbedingungen gesorgt und wird das auch weiterhin tun.
Klar ist aber auch, unsere Kanzlerin wird auch irgendwann in Rente gehen, aber dafür sorgt Sie jetzt schon mit ihren Personalentscheidungen vor und Frau Kramp-Karrenbauer ist dafür eine ausgezeichnete Wahl.

21.02.2018 18:04 Klaus 70

@ { 21.02.2018 16:24 Kritischer Bürger }
Im Jammern sind Sie ja ganz groß.
Das Geld muss man ja nicht selbst haben, dafür gibt es Banken oder Investoren. Aber aktiv werden muss man schon selbst, Banken oder Investoren klopfen nicht von selbst an.
Und wenn dann noch die Rahmenbedingungen stimmen (z.B. niedrige Zinsen), dann ist das eine gute Sache. Und zwar gerade für die, die wenig Geld haben. Wie soll man sonst die hohen Darlehenszinsen zahlen?
Von daher hat unsere Kanzlerin das gut gemacht, der Staatshaushalt wird entlastet und das Investitionsklima wird deutlich verbessert. Was glauben Sie denn, warum es mit unserer Wirtschaft so gut läuft? Weil sich das Sparen nicht lohnt, aber das Investieren um so mehr.

21.02.2018 17:17 Kritischer Bürger 69

@Wessi 58: So sehe ich es auch mit dem vereinten Europa wofür auch Fr. Kramp-Karrenbauer sicher offen ist und damit auch trotz CDU-Politikerin der SPD, also einem Hr.Schulz sehr nahe kommt.Doch das ist NICHT DIE LÖSUNG!Erst das eigene Volk, die eigenen Bürger im Lande dann kann man über die Grenzen des eigenen Landes hinausschauen!Ich würde sogar noch weiter ausführen: Fr.Kramp-Karrenbauer würde innerhalb der CDU auch die Zuwanderung, das Asylgemache sehr unterstützen+was das dann heißt muss man sich als Bürger nicht vorstellen,das wird man sehen spätestens wenn es NICHT MEHR HEISST das ALG II wird zum nächsten 1.Juli um x-Euro erhöht.Nur LEIDER werden die Preise weiter steigen und der Alltag somit teurer werden. Was daraus dann wird ..... naja!Die Ruhe ist jetzt nur vor dem Sturm der Entrüstung,aber das geht ja dann weder Fr. Kramp-Karrenbauer noch einer Fr.Merkel am Ende nicht mehr viel an.So würde ich es begrüßen für Misserfolge die Damen und Herren d. Politik Pensionen streichen!!!

21.02.2018 17:07 Kritischer Bürger 68

@Klaus 57: +...Dann lesen Sie mal nach, Betongold war schon immer gut, egal was kommt....+ EGAL WAS KOMMT?? (Grins) erzählen Sie bitte diese Worte jenen Menschen die damals durch Krieg am Ende eine Ruine als Betongold hatten. Da nutzt kein lesen sondern nur Erfahrungen! Betongold wird demnächst ja auch zum Gold bezgl. Einnahmen aus Grundsteuern zum Gold für die Kommunen, welche diese höheren Einnahmen an die Länder in einer gewissen Höhe abführen müssen und diese wiederum dies verrechnet bekommen mit Zuwendungen aus der Bundeskasse. Da trifft dann die Redewendung voll zu: DER LACHENDE DRITTE! ist die Bundeskasse. So kann man nur gute Bilanzen erwähnen!

21.02.2018 17:00 Kritischer Bürger 67

@Klaus 56: +...Wer bei diesen Zinsen spart, der ist selbst schuld. Es ist besser in Wohneigentum zu investieren.
Das sind die Rahmenbedingungen, die jeder nutzen kann....+ Diese Erkenntnis schreibe ich Ihren Bereich des Lebens zu den Sie eben nicht anders kennen. Wohneigentum für was, für wen und nicht zuletzt VON WELCHEM GELD? Ihnen als mehrfachen Hauseigentümer müsste doch mehr als bekannt sein das Eigentum auch gepflegt werden möchte und das gibt es NICHT ZUM NULLTARIF! Selbst bei Vermietung kann nicht alles an Kosten auf Mieter in Ihren Häusern umgelegt werden. Denn dann machen Sie genau das im Kleinen was Fr.Merkel im großen macht. Anderen das Geld AUS DER TASCHE ZIEHEN. Finden Sie dies gut? Die Rahmenbedingungen die jeder nutzen kann das habe ich mal meinen ArbL schon oft vorgeschlagen. Die sind von Lachen nicht mehr zur sachlichen Analyse ihrer Situation gekommen. Aber ist ein gutes Mittel etwas Aufheiterung in den trostlosen Alltag dieser Menschen zu bringen!

21.02.2018 16:50 Kritischer Bürger 66

@Klaus 54: +..Unsere Kanzlerin macht das schon und die Besorgten machen das, was die am besten können, jammern....+ Wer Jammert wenn man, wie ich, auch auf die negativen Seiten verweist. Rentner.-&Kinderarmut, Mehrkosten auf Bürger abwälsen, Sozialsystem extrem belasten, Generationenvertrag erneuern (was meiner Ansicht nach) das Dümmste was man machen kann bei der VERGREISUNG DER GESELLSCHAFT! Rente mit 63 MIT ABZÜGEN nicht vergessen. Kitas schöne Versprechungen nur auf wessen Kosten am Ende? Wenn eine Fr.Kramp-Karrenbauer dies in ihrem Diskussionsvorhaben aufnehmen würde, dann wären die von Ihnen angeführten GUTEN ERGEBNISSE nicht eine Bohne mehr wert. Wirtschaft boomt und wer sackt die Gewinne ein? Die Schulden sinken beim Bund, aber die Länder &Kommunen müssen sich höher verschulden. Genug dazu gibt es zu erwähnen. Wem können die Kommunen nur mehr Geld abknöpfen=ihren Bürgern!