Kanzlerkandidaten der SPD Antworten auf die K-Frage

Bei den letzten Bundestagswahlen gab die SPD jeweils spät bekannt, wer Spitzenkandidat werden sollte. Die Öffentlichkeit diskutierte die "K-Frage" mit größter Aufmerksamkeit, geholfen hat der späte Zeitpunkt eher nicht.

Martin Schulz und Sigmar Gabriel
2017 wurde Martin Schulz Kanzlerkandidat, unverhofft und kurzfristig: Nachdem Parteichef Gabriel (im Vordergrund) seinen Verzicht auf die Kandidatur verkündete, hatte Schulz - der aus Brüssel kam - gerade einmal acht Monate Zeit, um in der Bundespolitik anzukommen und erfolgreich einen Wahlkampf zu führen. Nach kurzfristigen Umfrage-Gewinnen brach Schulz mit der SPD ein - und holte bei der Bundestagswahl 2017 noch 20,5 Prozent. Nach einigem Hin und Her um die Rolle der SPD in der kommenden Legislaturperiode (GroKo, Opposition?) und um Martin Schulz' mögliche Rolle (Kein Minister? Doch Minister?) verlor er schließlich alle Ämter in der Partei. Bildrechte: dpa
Gerhard Schröder
Gerhard Schröder war der letzte Kanzler mit SPD-Parteibuch. er war sieben Jahre im Amt, nach der verlorenen Wahl 2005 folgte Angela Merkel auf Schröder. Sie amtiert jetzt in der vierten Amtszeit, drei Kandidaten der SPD hatten keine Chance gegen die CDU-Vorsitzende. Bildrechte: IMAGO
Frank-Walter Steinmeier
Als erster versuchte sich 2009 Frank-Walter Steinmeier im Rennen ums Kanzleramt. Das kannte er schon bestens - als Kanzleramtschef unter Gerhard Schröder hatte er wesentlich an der Agenda 2010 mitgeschrieben. Bei der Wahl 2009 erreichte die SPD dennoch nur 23 Prozent und ging in die Opposition. Bildrechte: IMAGO
Martin Schulz und Sigmar Gabriel
2017 wurde Martin Schulz Kanzlerkandidat, unverhofft und kurzfristig: Nachdem Parteichef Gabriel (im Vordergrund) seinen Verzicht auf die Kandidatur verkündete, hatte Schulz - der aus Brüssel kam - gerade einmal acht Monate Zeit, um in der Bundespolitik anzukommen und erfolgreich einen Wahlkampf zu führen. Nach kurzfristigen Umfrage-Gewinnen brach Schulz mit der SPD ein - und holte bei der Bundestagswahl 2017 noch 20,5 Prozent. Nach einigem Hin und Her um die Rolle der SPD in der kommenden Legislaturperiode (GroKo, Opposition?) und um Martin Schulz' mögliche Rolle (Kein Minister? Doch Minister?) verlor er schließlich alle Ämter in der Partei. Bildrechte: dpa
Olaf Scholz (SPD), Bundesfinanzminister, spricht im Deutschen Bundestag zum Thema Finanzen und Haushalt.
Olaf Scholz ist einer der gegenwärtigen Hoffnungsträger in der SPD. Er gab sein Amt als Bürgermeister der Hansestadt Hamburg auf und ging zurück in die Bundespolitik, ist jetzt als Finanzminister der wichtigste SPD-Vertreter in der Bundesregierung. Sollte er 2021 Spitzenkandidat werden, müsste er zumindest nicht bei Null starten. Bildrechte: dpa
Bundesparteitag der SPD am 08.12.2017 in Berlin. Die SPD Fraktionsvorsitzende Andreas Nahles spricht.
Die Parteivorsitzende Andrea Nahles selbst hat kein Regierungsamt inne, führt aber die SPD-Bundestagsfraktion. Neben Olaf Scholz werden ihr derzeit die besten Chance eingeräumt, bei der nächsten Wahl als Spitzenkandidatin gekürt zu werden. Bildrechte: dpa
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