Corona-Maßnahmen Karl Lauterbach befürwortet Schulschließungen

Ab der kommenden Woche ist in Sachsen wieder Lockdown angesagt: Die meisten Geschäfte müssen schließen, zudem Kitas und Schulen. Auch andere Bundesländer erwägen, die Maßnahmen zu verschärfen. SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach begrüßt die Schulschließungen.

Karl Lauterbach
Im Interview appelliert Lauterbach an Eltern und Politik. Bildrechte: dpa

Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach hält es für dringend geboten, nächste Woche die Schulen zu schließen. Wie er MDR AKTUELL sagte, könne man so zu einer Senkung des Infektionsgeschehens beitragen. Da sei die Politik in der Bringschuld. Kinder hätten unstrittig Anteil an der Weiterverbreitung der Pandemie, wenn die Inzidenz allgemein hoch sei. Das sei leider in Deutschland derzeit der Fall. Deshalb müsse man jetzt davon ausgehen, dass Kinder sich und andere infizierten.

Lauterbach appellierte an die Eltern, das Risiko bei Familienbesuchen zu Weihnachten gründlich abzuwägen. Wenn man das Risiko eingehen wolle, sollten die Kinder eine Woche vorher isoliert sein und keine auswärtigen Kontakte haben. Man sollte so wenig riskieren wie möglich.

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 11. Dezember 2020 | 05:00 Uhr

76 Kommentare

Wessi vor 11 Wochen

@ Sonnenseite ...Herr Lauterbach mag in seiner Art als "nervig" empfunden werden...mit seinen Warnungen hatte er aber weitestgehend Recht (bis auf die Fußballbundesliga, was er eingestandt).Nun sollten die Regierenden auf ihn hören+nicht zu früh wieder so tun, als sei das Virus besiegt.Das ist es nämlich nicht.Übrigens...Ihre Inkosequenz (zu meckern um des meckerns Willen) lässt sich hier gut sehen....(Herr Lauterbach nannte die DDR...na was wohl?(bei Lanz) Ich empfinde das als Verhöhnung aller ihrer Bürger)

MDR-Team vor 11 Wochen

Hallo Auf der Sonnenseite des Lebens,
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Viele Grüße
Ihre MDR.de-Redaktion

Les joueurs d echecs vor 11 Wochen

Falls die am 11. Dezember vom RKI gemeldete Zahl von fast 30.000 Neuerkrankungen auch in den kommenden Tagen erreicht werden sollte, muss an Weihnachten oder kurz danach mit 700 bis 800 Toten pro Tag gerechnet werden.