Unfall auf A10 Kramp-Karrenbauer im Krankenhaus

Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer ist bei einem Unfall auf der A10 bei Potsdam verletzt worden. Die CDU-Politikerin war auf dem Weg zu Sondierungsgesprächen. Nach dem Unfall kam sie in eine Potsdamer Klinik.

Die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer ist bei einem Verkehrsunfall am Donnerstagmorgen verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, ist der Dienstwagen der CDU-Politikerin auf der Autobahn 10 nahe Potsdam auf einen Lastwagen aufgefahren. Die Politikerin, der Fahrer und zwei Personenschützer seien verletzt worden. Sie seien in ein Potsdamer Krankenhaus gebracht worden.

Eine Sprecherin der Ministerpräsidentin sagte in Saarbrücken, die Politikerin sei leicht verletzt worden. Sie sei am Morgen in der Klinik untersucht worden. Die Ursache des Unfalls sei noch unklar, die Ermittlungen liefen noch.

Auf dem Weg zu Sondierungsgesprächen

Kramp-Karrenbauer war unterwegs nach Berlin zu den Sondierungsgesprächen mit der SPD über eine Regierungsbildung. An den Gesprächen wird sie nicht mehr teilnehmen können. Wie die Politiker selbst twitterte, bleibt sie voraussichtlich bis Freitag in der Klinik. Sie bleibe eine Nacht zur Beobachtung im Krankenhaus und hoffe, es am Freitag verlassen zu können.

Kramp-Karrenbauer gehört dem Verhandlungsteam der CDU an. Zuletzt war spekuliert worden, dass sie in der neuen schwarz-roten Bundesregierung ein Ministeramt übernehmen könnte. Die CDU-Politikerin ist seit sieben Jahren Regierungschefin im Saarland. 2011 übernahm von ihrem Vorgänger Peter Müller ein Jamaika-Bündnis mit FDP und Grünen. Als die Koalition 2012 in die Brüche ging, gewann sie als CDU-Spitzenkandidatin die Neuwahl. 2017 wiederholte sie ihren Wahlerfolg mit mehr als 40 Prozent der Stimmen für die CDU.

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 11. Januar 2018 | 09:45 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 11. Januar 2018, 12:40 Uhr