Der Halbmond auf dem Minarett der Abubakr Moschee in Frankfurt (Hessen)
Der Zentralrat der Muslime steht der Idee einer Moschee-Steuer aufgeschlossen gegenüber. Bildrechte: dpa

Nach Vorstoß von Union und SPD Zentralrat der Muslime begrüßt Moschee-Steuer

Die Große Koalition denkt über eine Moschee-Steuer nach dem Modell der Kirchensteuer nach, um die Einflussnahme aus dem Ausland auf die Gemeinden zu begrenzen. Der Zentralrat der Muslime in Deutschland unterstützt die Idee.

Der Halbmond auf dem Minarett der Abubakr Moschee in Frankfurt (Hessen)
Der Zentralrat der Muslime steht der Idee einer Moschee-Steuer aufgeschlossen gegenüber. Bildrechte: dpa

Der Zentralrat der Muslime in Deutschland steht der Idee einer Moschee-Steuer - analog zur Kirchensteuer - aufgeschlossen gegenüber. Der Vorsitzende des Zentralrats, Aiman Mazyek, sagte MDR AKTUELL, die Moscheen könnten dann ihre Arbeit finanziell besser organisieren. Der Zentralrat der Muslime würde bei der Umsetzung einer Moschee-Steuer mitmachen. Es gebe aber auch eigene Konzepte.

Wenn Moslems Vermögen hätten, könnten sie 2,5 Prozent für Arme und Bedürftige abgeben - oder eben für Moschee-Arbeit, so Mazyek. - Gestern hatten Politiker von Union, SPD und Grünen die Einführung einer Moschee-Steuer begrüßt. So ließe sich die Gefahr einer Radikalisierung von außen verringern. - In Österreich wird bereits eine Moschee-Steuer erhoben.

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 27. Dezember 2018 | 06:48 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 27. Dezember 2018, 08:21 Uhr