Ein Landwirt steht auf einem vertrockneten Feld, auf dem nur wenige Maispflanzen wachsen
Auch im Jahr 2019 hält die Trockenheit auf den Feldern in Mitteldeutschland an. Bildrechte: dpa

Sachsen-Anhalt Agrarministerin Dalbert schließt weitere Dürrehilfen aus

Sachsen-Anhalts Landwirtschaftsministerin Claudia Dalbert schließt aus, dass es ein weiteres Mal Dürrehilfen für Landwirte geben wird. Die Grünen-Politikerin sagte MDR AKTUELL, die Hilfen 2018 seien eine einmalige Aktion gewesen. Das könne man nicht jedes Jahr wiederholen.

Ein Landwirt steht auf einem vertrockneten Feld, auf dem nur wenige Maispflanzen wachsen
Auch im Jahr 2019 hält die Trockenheit auf den Feldern in Mitteldeutschland an. Bildrechte: dpa

In Sachsen-Anhalt sollen Landwirte in Zukunft keine erneuten Hilfszahlungen bei einer Dürre bekommen. Mit Bezug auf die Dürrehilfen von 2018 sagte Agrarministerin Claudia Dalbert im Gespräch mit MDR AKTUELL: "Das war eine einmalige Aktion, wo wir unseren Landwirten unter die Arme gegriffen haben, um zu verhindern, dass Landwirtschaften schließen müssen."

Forderungen an Landwirte

Zugleich teilte die Grünen-Politikerin die Befürchtungen, dass die Situation im kommende Sommer noch schlimmer werden könnte als im vergangenen Jahr. Schon jetzt gebe es zu wenig Wasser, die Bodenwasservorräte seien nur zur Hälfte gefüllt.

Landwirte müssten sich kundig machen, wie sie sich besser auf Wetterextreme einstellen und die Risiken verteilen könnten, etwa durch den Anbau anderer Sorten oder zusätzliche Einnahmequellen. Das Land stelle den Bauern dafür Informationen und andere Angebote zur Verfügung.

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 25. April 2019 | 08:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 25. April 2019, 08:15 Uhr

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37 Kommentare

26.04.2019 11:48 Mane 37

Die Dalbert ist genau wie die anderen Minister in der Regierung nicht tragfähig. Nur Gülle was da kommt.Wie alle anderen Min.auch ,keine Ahnung vom Posten.

26.04.2019 10:32 lummox 36

alles alarmismus im zeichen von wahlkampf gespickt mit medialen katastrophenbildern und garniert mit unreifen klimaschutzdemonstranten. wo bleiben die wissenschaftlich fundierten aussagen kühler köpfe statt die der romantisch-grünen panikmacher und der instrumentalisierung kindlich-jugendlicher bilderbuchträume. usw. usf.

26.04.2019 08:27 Denkschnecke 35

@34 W. Merseburger:
Lesen Sie meinen Post noch mal Ich habe doch gar nicht bestritten, dass es durch Vulkanausbrüche zu singulären Abkühlungen kommen kann. Aber der Treibhauseffekt ist nun mal unbestreitbar die Rückstreuung und Absorption von Infrarotstrahlung vom Erdboden. Und darum, dass die Luft (am Boden, nicht die Stratosphäre) wenig CO2 für die Natur beinhalten könnte, machen Sie sich mal nun wirklich keine Sorgen.

25.04.2019 18:47 W. Merseburger 34

An @ 31, Denkschnecke,
ich glaube sie haben sich hier zu weit aus dem Fenster gelehnt. Was @ 29 Ludwig da schreibt, ist alles andere als dummes Zeug. Halbgare Hausfrauenargumente sind vielleicht auch Überzeugungen, wenn man glaubt, Experten haben immer Recht. Große Vulkanausbrüche haben nämlich in den letzten 1000 Jahren sehr wohl zu verheerenden Missernten und existentiellen Problemen in Europa geführt, weil einfach die Sonnenenergie nicht mehr durch die Staubpartikel kam und somit eine signifikante Abkühlung erfolgte. Und nun nochmal zum CO2: um ein Leben bei sogenannten Normaltemperaturen hier in Europa zu ermöglichen, sind bedeutende Mengen an CO2 in der Luft notwendig.

25.04.2019 17:41 Bernd K. 33

typisch Grün: Einheimischen helfen?
Hauptsache jedes Jahr Milliarden für neue Einwanderer!
Diese abwertende Aussage der Frau Dalbert wünscht man sich viel eher im umgekehrten Verhältnis! Aber sowas von!

25.04.2019 16:40 Helmi 32

Die Daubert quatscht unqualifiziert. Keine Ahnung.
Wie kommt so ein Mensch an diese Position, denn jeder hätte eine andere Meinung. Mancher Umweltschützer hätte besser gehandelt als diese Frau.

25.04.2019 16:27 Denkschnecke 31

@29 Ludwig
Nette Hypothese. Allerdings ist die Ursache des Treibhauseffekts nicht die direkte Strahlung, sondern die Wärmestrahlung (Infrarotstrahlung) des Bodens, die von Spurengasen der Atmosphäre zurückgestreut wird. Nach Ihrer Idee müsste ja der Mond unter einer viel schlimmeren Erwärmung leiden als die Erde. Der Klimadiskussion wäre sehr geholfen, wenn nicht jeder zweite mit einem halbgaren Hausfrauenargument um die Ecke käme. Überlassen wir die Mechanismen doch lieber den Experten.

25.04.2019 16:11 Zeitgeist 30

Vom Grundsatz her hat die Ministerin Recht.
Wenn das Geschäft nicht mehr gesund läuft, da helfen auch keiner dauerhaften Notgelder.
Laden zu. Im Zuge von Fachkräftemangel im Lande kommen auch diese Menschen unter.

25.04.2019 15:12 Ludwig 29

Könnte es sein, dass die stetige Abnahme der Luftverschmutzung in Deutschland einen Beitrag zur Klimaerwärmung leistet? Schließlich trifft die Sonnenstrahlung immer ungehinderter und damit energiereicher auf den Erdboden, weil immer weniger Strahlung von Schmutzpartikeln in oberen Schichten reflektiert bzw. absorbiert wird. Dadurch erwärmt sich nun aber die Erdoberfläche dort viel stärker, wo die Luft sauberer ist. Beleg dafür liefern große Vulkanausbrüche, in deren Folgejahre die Jahresmitteltemperaturen auf der Erde immer absanken. Sprich: je sauberer die Luft/Umwelt - desto wärmer das Klima!?

25.04.2019 15:10 jochen 28

17# Wie sehen Sie denn die Situation - was denn Psychologie mit Landwirtschaft zu tun hat.

Das immer mehr politische Ämter ganz klar aus Mangel an gelernten Fachleuten durch ungelernte Parteimitglieder bestückt werden, ist ganz sicher kein Vorteil für unser Land.
Das kann niemand schön schreiben.