Menschen mit Plakaten ziehen über den Leipziger Innenstadtring.
Wie hier in Leipzig protestierten mehrere hunderttausend Menschen in ganz Deutschland für mehr Umweltschutz. Bildrechte: MDR/Moritz Arand

Demonstrationen So viele haben in Mitteldeutschland fürs Klima gestreikt

Zu einem globalen Klimastreik hatte das Umweltbündnis "Fridays for Future" aufgerufen - und auch in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen folgten tausende Menschen. Ein Überblick.

Menschen mit Plakaten ziehen über den Leipziger Innenstadtring.
Wie hier in Leipzig protestierten mehrere hunderttausend Menschen in ganz Deutschland für mehr Umweltschutz. Bildrechte: MDR/Moritz Arand

Es sollte ein weltweiter Aktionstag werden, den die Bewegung "Fridays for Future" ausgerufen hatte. Die schwedische Klimaschützerin Greta Thunberg sprach in New York, in Deutschland gingen in mehr als 500 Städten hunderttausende Menschen auf die Straße. Die Veranstalter sprechen von insgesamt 1,4 Millionen Teilnehmern. Auch wenn die Polizei mancherorts niedrigere Zahlen nannte, so habe es in vielen Städten aber einen größeren Zulauf gegeben als erwartet.

Und auch in Mitteldeutschland beteiligten sich Zehntausende:

Die Proteste rund um dem Globus starteten auf den Inseln im Pazifik, es kamen schnell die australischen Metropolen, Südostasien und Indien hinzu. Mehr dazu in unserer Bildergalerie:

Weltweite Proteste für Klimaschutz

Umweltaktivisten auf den Philippinen nehmen an einer Demonstration vor dem Ministerium für Umwelt und natürliche Ressourcen in Quezon teil.
Auf den Philippinen zogen Umweltaktivisten vor das Ministerium für Umwelt und natürliche Ressourcen. Bildrechte: dpa
Umweltaktivisten auf den Philippinen nehmen an einer Demonstration vor dem Ministerium für Umwelt und natürliche Ressourcen in Quezon teil.
Auf den Philippinen zogen Umweltaktivisten vor das Ministerium für Umwelt und natürliche Ressourcen. Bildrechte: dpa
Teilnehmer einer Demonstration in Bangkok (Thailand) halten Schilder und Plakate.
Auch in Thailand zogen Demonstranten mit Schildern und Plakaten durch die Straßen - wie hier in Bangkok. Bildrechte: dpa
Demonstranten in Indien versammeln sich mit einer Figur des Dämonengottes Ravana, der ein 'Umweltmonster' repräsentieren soll, vor dem Ministerium für Wohnen und Stadtentwicklung in Neu-Delhi.
In der indischen Hauptstadt Neu-Delhi hielten Demonstranten vor dem Ministerium für Wohnen und Stadtentwicklung eine Figur des Dämonengottes Ravana hoch - dieser soll ein "Umweltmonster" repräsentieren. Bildrechte: dpa
Klimademo in Prag
Auch in der tschechischen Hauptstadt Prag versammelten sich Klimaschützer zu Protesten. Bildrechte: dpa
Frankfurt/Main: Demonstranten verschiedener Aktionsbündnisse blockieren den Verkehr auf dem Baseler Platz.
In Frankfurt am Main blockierten Aktivisten vorübergehend zentrale Kreuzungen in der Innenstadt - wie hier den Baseler Platz. Bildrechte: dpa
Eine Demonstrantin sitzt auf der Fahrbahn vor einem Polizeifahrzeug.
Nach Polizeiangaben konnten die Blockaden frliedlich und ohne Gegenwehr aufgelöst werden. Bildrechte: dpa
20.09.2019, Berlin: Teilnehmer einer Fahrrad-Demonstration blockieren am Morgen den Ernst-Reuter-Platz.
In Berlin legten Fahrrad-Demonstranten den Berufsverkehr rund um den Ernst-Reuter-Platz in der Innenstadt für etwa eine Stunde lahm. Bildrechte: dpa
Demonstranten halten ein Banner 'Rückkehr der Klimakanzlerin?!' beim Treffen des Koalitionsausschuss im Kanzleramt.
Im Kanzleramt in Berlin hatten die Spitzen von Union und SPD über ein Klimaschutzpaket verhandelt - begleitet von Protesten vor dem Gebäude. Bildrechte: dpa
Verteidigungsministerin und CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer und der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) stehen beim Treffen des Koalitionsausschuss zum Klima im Kanzleramt auf dem Balkon.
Von Donnerstagabend bis Freitagmittag verhandelten die Koalitionsspitzen nahezu durchgängig. Bildrechte: dpa
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Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 21. September 2019 | 00:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 21. September 2019, 13:17 Uhr

39 Kommentare

Klaus vor 3 Wochen

Sie werfen anderen Unkenntnis vor, glänzen aber selbst mit Unkenntnis.
Natürlich ist CO2 schädlich, da es die Erderwärmung forciert und zu den mittlerweile spürbaren Klima-Problemen kommt. Es kommt eben auf die Menge an. Und wenn der Meeresspiegel erst sichtbar ansteigt, dann ist es sowieso zu spät. Oder wissen Sie nicht was ein sich selbst beschleunigender Prozess bedeutet?

MDR-Team vor 3 Wochen

Lieber Bernd L., danke für Ihren Beitrag. CO2 ist für die Pflanzen in der Tat wichtig. Das Problem an der derzeitigen Situation ist das Kohlenstoffdioxid, das durch die Menschheit produziert wird. Die Natur selbst produziert CO2, nimmt es aber gleichzeitig auch wieder auf. Durch diesen globalen Kohlenstoffkreislauf blieb die CO2-Konzentration in der Atmosphäre konstant. Seit der Industrialisierung kommt das vom Menschen erzeugte CO2 noch hinzu. Die Konzentration steigt ergo die Erwärmung der Atmosphäre. Detaillierter können Sie diese Zusammenhänge hier nachlesen: https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/faktenfuchs-wenig-co2-grosse-wirkung,RWwDmXy Es wäre in der Tat wünschenswert, wenn die Jugend sich mit dem Thema beschäftigt und Bescheid weiß. Allerdings wäre es unserer Meinung nach vermessen, pauschal allen jungen Klimaprotestlern vorzuwerfen, sie hätten keine Ahnung. Das trifft sicher nicht auf alle zu. Liebe Grüße aus der MDR.de-Redaktion

frank d vor 3 Wochen

Also Zukunft = Wasserstoff + Sauerstoff ?
Klaus ihre Mathematischen Kenntnisse sind ebenso herausgefordert wie ihre Chemischen, da könnte es doch sein, dass sie in Naturwissenschaften generell nicht so eine Leuchte sind und gar nicht verstehen worüber sie Schreiben Also mehr Fiction den Sciences, könnte ja auch sein oder?
Allerdings scheinen sie auch Humor herausgefordert zu sein. Lachen ist Gesund. Sapere aude