Eingangsschild des Landesamtes für Verfassungsschutz Sachsen in Dresden
Bildrechte: imago/momentphoto/Killig

"Revolution Chemnitz" "Sächsischer Verfassungsschutz muss rechts genauer hinsehen"

Der Grünen-Politiker Lippmann fordert, der Verfassungsschutz solle endlich mehr gegen die rechte Szene tun. Das Beispiel der Terrorgruppe "Revolution Chemnitz" zeige, dass es in Sachsen eine sehr starke Vernetzung gebe.

Eingangsschild des Landesamtes für Verfassungsschutz Sachsen in Dresden
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Der grüne Sicherheitsexperte Lippmann hat den sächsischen Verfassungsschutz aufgefordert, endlich die rechte Szene so auszuforschen, wie es nötig sei. Lippmann sagte MDR AKTUELL, die Anklage der Bundesanwaltschaft gegen die Terrorgruppe "Revolution Chemnitz" zeige, dass es in Sachsen eine sehr starke Vernetzung der rechten Szene gebe.

Er habe Zweifel, ob man genug tue, um diese Netzwerke aufzudecken und auch trocken zu legen. Viel zu häufig werde zugeschaut, wenn sich Gruppierung träfen. Die Behörden gingen nicht mit dem nötigen Engagement gegen Rückzugsräume der Szene vor. Dort würden aber die Strukturen gebildet, um sich zu vernetzen, so der Landtagsabgeordnete.

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 26. Juni 2019 | 07:52 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 26. Juni 2019, 09:16 Uhr