Tipps für mehr Lust auf Bewegung Sport und Fitness im Winter: Trotz Kälte aktiv bleiben

Wenn die Temperaturen fallen, sinkt auch die Motivation, sich fit zu halten. Dabei ist Bewegung an der frischen Luft auch im Winter wichtig. Wie man optimal bei Kälte trainiert, erklärt Fitness-Expertin Sabine Schön. Sie empfiehlt die richtige Sportkleidung und liefert die passenden Übungen.

Eine Frau beim joggen im Winter.
Bildrechte: imago/Westend61

Warum ist Sport im Winter gut für unseren Körper?

Treiben wir Sport an der frischen Luft, stärken wir unser Immunsystem und können uns dadurch besser vor Krankheiten wehren. Hinzu kommt, dass wir beim Outdoor-Sport Tageslicht tanken. Gerade in der dunklen Jahreszeit ist das wichtig. Wir wirken schlechter Laune und Müdigkeit entgegen und steigern auch die körpereigene Vitamin-D-Produktion. Außerdem verbrennen Sie mehr Kalorien. Denn die Bewegung an der kalten Luft regt zum einen den Stoffwechsel an. Zum anderen verbrennen wir schon dadurch mehr Kalorien, dass unsere Körpertemperatur aufrechterhalten wird.

Auf die richtige Kleidung kommt es an!

Wenn es nach draußen geht, sollten Sie Kleidung tragen, die Sie warm hält und Ihren Körper nicht auskühlt. Daher sollten Sie eher zu schnell trocknender Funktionskleidung greifen als zum Baumwollshirt. Auch wenn es widersinnig klingt, ist im Winter das Motto: Weniger ist mehr!

Heißt: Wenn Sie zu Beginn Ihres Trainings leicht frieren, ist es perfekt. Denn im Laufe des Trainings beginnen Sie zu schwitzen. Mit dicken Klamotten würde Ihnen schnell zu warm werden und Sie überhitzen. Dennoch sollten die Arme, Beine und vor allem Ihr Kopf bedeckt sein. Gegen kalte Füße helfen Einlegesohlen, die gibt es auch als beheizbare Variante.

Unverzichtbar: Aufwärmen!

Damit die Muskulatur gut durchblutet wird und der Kreislauf in Schwung kommt, ist eine Erwärmung immer ratsam. Aber im Winter ist diese noch viel wichtiger. Durch die Kälte sind die Muskeln kalt und steif und man kann sich schneller verletzen. Außerdem sollten Sie das Training langsam steigern und nicht gleich von null auf hundert starten.

Temperatur und Atmung

Ein Mann beim Sport im Winter.
Bildrechte: imago images / Westend61

Ab einer Temperatur von minus 5 Grad Celsius sollten Hobbysportler das Training nach drinnen verlegen. Die Muskulatur reagiert dann sehr langsam und das Verletzungsrisiko steigt. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Atmung. Bei kalten Temperaturen sollten Sie durch die Nase atmen und nicht durch den Mund. Die Nase wärmt die Atemluft an und befeuchtet sie. Atmen Sie dagegen durch den Mund, geht die kalte, trockene Luft direkt in die Lunge und reizt diese. Bronchien und die Schleimhäute der Atemwege ziehen sich zusammen und der Sauerstoff wird dann schlechter aufgenommen.

Wann sollte ein Training abgebrochen werden?

Wie immer: Hören Sie auf Ihren Körper! Sobald Sie sich unwohl fühlen, es in den Beinen untypisch zieht oder in der Lunge brennt, brechen Sie das Training für den Tag ab. Ein wichtiger Tipp zum Schluss: Trinken Sie viel – am besten warmen Tee, der wärmt von innen.

Jetzt bewerben: Wir machen Sie fit!

Die mit einem * gekennzeichneten Felder müssen ausgefüllt werden.

Sicherheitsabfrage

Bitte geben Sie folgende Zahlen ein:

Die mit einem * gekennzeichneten Felder müssen ausgefüllt werden.

Weitere Themen

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR um 4 | 21. Januar 2020 | 17:00 Uhr