Chemisch belastet Ikea ruft Trinkbecher zurück

Der schwedische Einrichtungsriese Ikea stoppt den Verkauf seines Reise-Trinkbechers "Troligtvis" wegen möglicher chemischer Belastung. Im Test wurder der DBP-Grenzwert überschritten.

Logo von  Ikea über einer Filiale
Der schwedische Einrichtungskonzern Ikea ist weltweiter Marktführer. Bildrechte: IMAGO

Ikea ruft wegen möglicher Chemikalien-Belastung einen Reise-Trinkbecher zurück. Der Möbelriese bittet Käufer des Bechers "Troligtvis" (0,3 Liter, "Made in India"), diesen nicht mehr zu benutzen.

DBP-Grenzwert überschritten

TROLIGTVIS Reisebecher von Ikea
Der Plastik-Reisebecher "Troligtvis" von Ikea kostet 1 Euro. Bildrechte: IKEA Deutschland GmbH & Co. KG

Wie Ikea mitteilte, wurden in Tests die Grenzwerte freigesetzter Chemikalien unter bestimmten Umständen überschritten. Man rufe den Becher vorsorglich zurück, obwohl das "Risiko sehr gering" sei.

Dabei geht es um die Chemikalie Dibutylphthalat (DBP) - einen Stoff, der nicht in Produkten mit Kontakt zu Lebensmitteln vorkommen soll.

Der Becher wurde seit Oktober 2019 verkauft. Kunden, die ihn gekauft haben, können ihn zurückbringen und erhalten auch ohne Kassenbon ihr Geld zurück. Ikea bot den Becher online allerdings bis zum Mittwochmittag weiter an. Der Service Produktrückrufe war zunächst nicht aktualisiert.

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 15. Januar 2020 | 09:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 15. Januar 2020, 10:10 Uhr

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