Gürtelrose
Typisch bei einer Gürtelrose-Infektion sind rote Bläschen auf der Haut. Bildrechte: imago/CHROMORANGE

Gesetzliche Krankenversicherung Impfung gegen Gürtelrose wird Kassenleistung

15.000 Menschen in Deutschland erkranken jedes Jahr schwer am Gürtelrose-Virus, vor allem Senioren sind gefährdet. Deshalb gibt es jetzt für gesetzlich Versicherte ab 60 Jahren einen kostenlosen Impfschutz. Für Risikofälle zahlen die Kassen auch schon eher.

Gürtelrose
Typisch bei einer Gürtelrose-Infektion sind rote Bläschen auf der Haut. Bildrechte: imago/CHROMORANGE

Impfungen gegen die Virusinfektion Gürtelrose werden zur Kassenleistung. Die gesetzlichen Krankenkassen bieten künftig die Leistung für Menschen ab 60 Jahren an. Bei erhöhter Gefährdung übernehmen sie die Kosten auch schon ab 50 Jahren.

Empfehlung der Impfkommission

Das beschloss der Gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten, Krankenkassen und Kliniken. Das Gremium kam einer Empfehlung der Ständigen Impfkommission nach. Die Fachleute hatten sich für eine Schutzimpfung ausgesprochen, weil mit dem Alter das Risiko für schwere Verläufe der Infektion steigt. Menschen mit Grunderkrankungen wie chronischen Darmentzündungen, Nierenschwäche oder Diabetes sollten sich bereits ab 50 impfen lassen.

Gürtelrose oder Herpes zoster wird durch ein Virus ausgelöst. In Deutschland erkranken nach Angaben des Robert Koch-Instituts jährlich mehr als 300.000 Menschen daran, rund fünf Prozent von ihnen schwer. Die Impfung gegen die Infektion gibt es seit Mai vergangenen Jahres.

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 07. März 2019 | 18:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 07. März 2019, 19:15 Uhr

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6 Kommentare

09.03.2019 17:56 Sabrina 6

Was ich auch nicht so ganz verstehe:

Wenn schon die Infektion nicht zur Immunität, sondern zu Rezidiven führt, wie soll dann die Impfung die Immunität herbeiführen?
Dass ist doch völlig im Widerspruch zu Impf-Behauptung, nach der die Infektion mittels Impfung zur Immunität führt.

09.03.2019 06:44 Generation 55+ 5

Patienten müssen mit mindestens 115 Euro für Privatrezept in Vorleistung gehen. Event. stellt Arzt die Impfung gesondert in Rechnung und darf hoffen das Krankenversicherung Kosten erstattet.

08.03.2019 17:04 Sabrina 4

@ 08.03.2019 11:21 Ex-Anhaltinerin 3

Es gilt in der Medizin die Regel:
Nicht in den Infekt hinein Impfen !

Sie dürften also gar nicht gegen die Erkrankung geimpft werden.
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Falls Sie das nicht längst getan haben sollten, schauen Sie, ob Sie Ihr Immunsystem stärken können:
Lassen Sie Nährstoffmängel abklären.
Lassen Sie Vitamin D Mangel prüfen.
Schauen Sie nach Konservierungsstoffen in der Nahrung.
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Prüfen Sie, ob sie manche Medikamente wirklich benötigen: Blutdrucksenker, Statine, Magensäureblocker ...
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Haben Sie ausreichend Schlaf? Halten Sie sich mit Koffein-Kaffee "fit"?
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Beenden Sie Diäten. Diese verursachen Mangelzustände, die das Immunsystem schwächen.
Essen sie keinesfalls Fett-, Salz- und Zuckerarm. Essen Sie einfach normal und ausgewogen. Essen Sie Fleisch.
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So schlau waren Sie schon lange.
Ich entschuldige mich an dieser Stelle auch gleich für die nicht erbetenen Tipps.

08.03.2019 11:21 Ex-Anhaltinerin 3

Als jemand, der mit ständigen Rezidiven zu kämpfen hat und dabei auf Arbeit (da am Kopf = häufiger Schwindel, muss aber trotzdem aufs Baugerüst) gehandicapt ist, warte ich sehnsüchtig, bis ich in 9 Jahren endlich geimpft werden darf. Schließlich muss ich bis 70 durchhalten, um Grundrente zu bekommen.

08.03.2019 01:50 Sabrina 2

Dieser und andere solche Artikel, in denen die Arzteschaft die Menschen auffordern, ihr zu folgen und zu dienen, zeigen, wie wenig man in Politik und Medien realisiert hat, dass Contergan, Lipobay, Pandemrix, die Cholesterin-Lüge und andere Medizinskandale Ausdruck des weitgehenden Fehlens nicht nur von Wissenschaftlichkeit, sondern vor allem von Seriösität sind.
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Lasst die Leute in Ruhe.
Die Gürtelrose-Impfung hat wie alle anderen Impfungen keine seriöse wissenschaftliche Grundlage. Es ist nie in wissenschaftlichen Kriterien genügenden kontrollierten Studien der Nutzen oder auch nur die Unschädlichkeit nachgewiesen worden. Im Gegenteil - die Leute riskieren, zu einem Impfschadensfall zu werden.
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Warnt die Leute endlich von Impfungen!

07.03.2019 23:59 Sabrina 1

In Ihrem Artikel fehlt der wissenschaftliche Beleg, dass die Impfung mehr nützt als schadet. Es gibt ihn offensichtlich nicht.
Hoffentlich sind die Menschen klug genug und lassen sich diesen angeblichen Imfschutz, für den es ebenfalls keinen Beleg gibt, nicht aufschwatzen.