Eine junge Frau läßt sich beim Fahrradkauf von einem jungen Verkäufer beraten.
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Neuanschaffung Welches Fahrrad passt zu mir?

Es ist Zeit für ein neues Fahrrad, doch nicht jedes Fahrrad ist gleichermaßen gut für jeden geeignet. Montainbike, Cityrad oder sogar E-Bike -- wie man herausbekommt, welches wirklich zu einem passt, erklärt uns Zweiradfachmann Christian Heyne.

Eine junge Frau läßt sich beim Fahrradkauf von einem jungen Verkäufer beraten.
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Radfahren macht Spaß und ist gesund und damit es so bleibt, sollte es auch das passende Rad sein. Welcher Fahrradtyp sind Sie? Fahren Sie durch in die Stadt zur Arbeit? Lieben Sie es, mit dem Rad über Stock und Stein zu fahren? Oder soll es ein komfortables E-Bike sein?

Hier ein paar Tipps, die den Kauf erleichtern helfen:

  • Tipp 1: Entscheide dich für den richtigen Fahrradtyp!
  • Tipp 2: Wieviel darf es kosten?
  • Tipp 3: Welche Rahmenhöhe brauchst Du?
  • Tipp 4: Frage den Fachmann.

Vor dem Kauf sollte klar sein, wofür Sie das neue Rad nutzen wollen

Das Cityrad

Es ist perfekt geeignet für tägliche Fahrten in und durch die Stadt. Die Räder haben oft einen tiefen Einstieg, so dass das Auf– und Absteigen leicht geht. Optimal sind diese Räder auch für Radler im fortgeschrittenen Alter. Cityräder sind meistens voll ausgestattet und können problemlos mit Fahrradtaschen oder Körben, für Einkäufe, nachgerüstet werden.

Fahrrad
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Das Trekkingrad

Für längere Touren, auch übers Land, sind Trekkingräder ideale Partner. Ihre Rahmenstabilität erhalten die Räder durch eine Querstange – es gibt sie für  Männer und für Frauen. Dieser Fahrradtyp verfügt auch über eine Vollausstattung, meistens über eine Kettenschaltung und über mehrere Gänge.

Das E-Bike

Längst sind sie von den Straßen nicht mehr wegzudenken: E-Bikes. Wer längere Strecken zurücklegen möchte oder Kraft sparen will, sollte über die Anschaffung eines solchen Rades nachdenken. Ein gutes E-Bike kostet zwischen 2.000 – 3.500 Euro, das sollte man auf alle Fälle einplanen. Ein E-Bike sollte immer voll ausgestattet sein, mit einer verkehrssicheren Lichtanlage und vor allem mit guten Bremsen. Ganz wichtig: Fahren üben, bevor Sie kaufen!

Das Mountainbike

Über Stock und Stein und durch unwegsames Gelände fährt man am besten mit einem Mountainbike. Die hohe Rahmenstabilität sorgt für ein sicheres Fahrgefühl. Meistens werden diese Räder ohne Beleuchtung und Gepäckträger oder sogar Schutzbleche verkauft. In der Regel haben sie eine Kettenschaltung. Die kleinen Gänge sind so übersetzt, dass man damit auch problemlos längere und steilere Steigungen meistern kann. Die Reifen sind breit mit einem groben Profil, das für ausreichen Grip auf lockerem Boden und matschigem Untergrund sorgt.

Fahrrad
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Das Crossbike

Eine Variante aus Trekkingrad und Mountainbike ist das Crossbike. Dieses Rad ist für leichteres Gelände und auch für die Fahrt durch die Stadt geeignet.
Die Reifen sind schmaler als beim Trekkingrad und meistens wird es ohne Gepäckträger oder Lichtanlage angeboten – es soll sportlich unterwegs sein. Ein Crossbike eignet sich für diejenigen, die einen Mittelweg zwischen sportlichem und entspannten Fahren suchen.

Egal für welches Fahrrad Sie sich entscheiden, es sollte gut gepflegt werden, damit sich die Investition auch gelohnt hat.

Rahmenhöhe

Die Rahmengröße ist sehr wichtig für das komfortable Fahren: sind Lenker und Sattel zu weit auseinander, kann der Radler nicht mehr sicher fahren oder es schmerzen die Glieder nach der Radtour.

Alle Fahrräder gibt es in unterschiedlichen Rahmengrößen. So muss ein etwas kleinerer Kunde nicht auf das Mountainbike verzichten, denn oft gibt es ein Modell in verschiedenen Größen. Im Fahrradladen kann man Probe fahren. Online werden Rahmengrößen-Rechner angeboten: aus Schrittlänge, Körpergröße und Radtyp ergibt sich da die passende Rahmengröße. Wer ganz sicher gehen möchte, lässt im Fahrradladen ausmessen.

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR um 4 | 26. Juni 2019 | 17:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 24. Juni 2019, 14:05 Uhr