Schulranzen
Ob diese Ranzen den Warentest bestanden hätten? Bildrechte: Colourbox

Stiftung Warentest Schlechte Noten für Schulranzen

Ein Schulranzen sollte grell leuchten und für andere auf der Straße gut sichtbar sein. Diesen Effekt erzielt man am besten mit den Farben Gelb oder Orange. Die Mehrzahl der Modelle hat den Test nicht bestanden.

Schulranzen
Ob diese Ranzen den Warentest bestanden hätten? Bildrechte: Colourbox

Die Stiftung Warentest hat viele Schulranzen als mangelhaft bewertet. Die Tester kritisierten, dass die Mehrzahl der getesteten Modelle nicht auffällig genug sei und nicht die nötige optische Warnwirkung entfalte. 12 von 22 Ranzen erhielten die Note "mangelhaft".

Nur acht Modelle schnitten mit "gut" ab. Sie seien optisch auffällig und überzeugten auch im täglichen Gebrauch, erklärte Warentest. Diese Ranzen kosten zwischen 219 und 250 Euro.

Gelb und Orange besonders auffällig

Die Prüfer mahnten, damit Kinder auf dem Schulweg gut zu sehen seien, müssten ihre Ranzen grell leuchten. Gerade Schulanfänger schätzten Gefahren oft nicht richtig ein und liefen plötzlich auf die Straße. Damit Schulranzen für andere gut sichtbar seien, sollten mindestens 20 Prozent der Vorder- und der Seitenflächen aus Signalfarben bestehen.

Als Signalfarben stuft Warentest nur Gelb und Orange ein. Sie leuchteten auch tagsüber besonders grell. Das menschliche Auge nehme sie schneller wahr als andere.

Den Angaben zufolge verkaufen viele Anbieter Ranzen einer Modellreihe mit unterschiedlichen Designs. Zu fast allen sicheren Ranzen habe es im Test auch unsichere Geschwistermodelle ohne Signalflächen gegeben.

MDR AKTUELL RADIO

Zuletzt aktualisiert: 30. Januar 2019, 13:35 Uhr