17.09.2021 | Sachsen-Anhalt am Morgen Von "Wahl-Verrat" bis "Wackelpudding" – die Kommentare zur Haseloff-Wahl

MDR SACHSEN-ANHALT Autor Reporter Radio Online André Plaul
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Stapel Zeitungen
Wer soll das alles lesen? – Na, wir! Bildrechte: IMAGO / Rüdiger Wölk

Sachsen-Anhalt am Freitagmorgen: Wir sind mal wieder Thema – und ganz Deutschland scheint eine Meinung über Sachsen-Anhalt zu haben. Die nicht ganz so glatt verlaufene Wiederwahl Reiner Haseloffs (CDU) zum Ministerpräsidenten und damit der Beginn seiner dritten Amtszeit füllen seit gestern Sendezeit und heute Morgen die Kommentarspalten der Zeitungen. Ich habe für Sie die interessantesten Meinungen im Überblick. Außerdem gibt's tierische Neuigkeiten: Vor den Toren Magdeburgs ist ein Elch gesichtet worden. Das Video dazu müssen Sie gesehen haben. Ich bin André Plaul – und hier ist Ihr Freitags-Update:

Neben einer Grafik mit der Aufschrift -Die Medienschau- ist die Zeichnung einer Tageszeitung zu sehen.
Bildrechte: MDR/Maximilian Schörm

Medienschau spezial: Die Kommentare zur Haseloff-(Wieder-)Wiederwahl

Nahezu kein Medium kommt an der einmal mehr denkwürdig verlaufenen Wahl von Reiner Haseloff (CDU) zum Ministerpräsidenten in Sachsen-Anhalt vorbei. In den Kommentaren wird über Abweichler spekuliert, aber auch die Substanz der neuen CDU-SPD-FDP-Koalition bewertet. Ein Überblick:

  • "Es ist peinlich für Haseloff, dass seine neue Koalition sich nicht zum Start zu 100 Prozent zu ihm bekennt", heißt es in der Mitteldeutschen Zeitung. Der Kommentar kommt zum Schluss, dass sich Haseloff bestätigt fühlen dürfe, die FDP als Mehrheitsversicherung mit ins Boot geholt zu haben.
  • Die Volksstimme rechnet mit den mutmaßlichen Abweichlern innerhalb der CDU ab, die Haseloff die Wiederwahl im ersten Rutsch verbaut haben: "Dieses Verhalten ist armselig", so der Kommentar, der dann aber auch befindet: "Derzeit ist Haseloff auf dem Höhepunkt seiner Macht."
  • Die BILD schreibt vom "Wahl-Verrat", schließlich habe seine Koalition Haseloff im Stich gelassen. Ihr Fazit: "Das Misstrauen regiert mit!"
  • Als "Wackelpudding der Republik" wird Sachsen-Anhalt im Kommentar des Tagesspiegels bezeichnet. Seiner Analyse nach war einigen CDU-Politikern im Landtag "eine miese Nummer wichtiger als der gemeinsame Erfolg".
  • Im Neuen Deutschland heißt es auf der Meinungsseite, die Gefahr eines auch künftigen Aufstands der sachsen-anhaltischen CDU sei nicht gebannt: "Das bedeutet auch, dass Haseloff den Rechtsauslegern in der CDU entgegenkommen wird, um sie bei der Stange zu halten."

Denkwürdige Sitzung: Haseloff wiedergewählt

Drei Männer in Anzügen von hinten und ein weißhaariger Mann mit Brille und Mundschutz, der sich Richtung Kamera dreht.
Donnerstagvormittag, Magdeburger Landtag: Reiner Haseloff tritt zur Wiederwahl als Ministerpräsident an. Bildrechte: dpa
Drei Männer in Anzügen von hinten und ein weißhaariger Mann mit Brille und Mundschutz, der sich Richtung Kamera dreht.
Donnerstagvormittag, Magdeburger Landtag: Reiner Haseloff tritt zur Wiederwahl als Ministerpräsident an. Bildrechte: dpa
Drei Personen in dunklen Anzügen stehen nebeneinander, die Frau in der Mitte und der weißhaarige Mann rechts tragen Mundschutze.
Seine CDU hatte gemeinsam mit SPD und FDP eine Koalition ausgehandelt. Das Bild zeigt Haseloff mit seinem Stellvertreter Armin Willingmann (SPD, links) und FDP-Ministerin Lydia Hüskens. Bildrechte: dpa
grauhaariger Mann mit Brille und Mundschutz in blauem Anzug steht vor einer Gruppe Kameramänner .
Für die Wahl in eine dritte Amtszeit benötigte Haseloff 49 Stimmen – und fiel im ersten Wahlgang überraschend durch. Dabei verfügen CDU, SPD und FDP über 56 Stimmen im Parlament. Es gab also mehrere Abweichler aus den eigenen Reihen. Bildrechte: dpa
Ein weißhaariger Mann mit Brille im Profil sitzt neben einem anderen Mann mit wenigen Haaren und Brille.
Entsprechend ernüchtert reagierte der 67-Jährige. Auch CDU-Fraktionschef Siegfried Borgwardt war die Verärgerung anzusehen. Bildrechte: dpa
Reiner Haseloff wird im Landtag von Sachsen-Anhalt vereidigt.
Im zweiten Wahlgang reichte es dann: Haseloff kam auf 53 Stimmen. Damit stimmten zwar noch immer nicht alle 56 Abgeordnete von CDU, SPD und FDP für den 67-Jährigen. Die absolute Mehrheit aber war erreicht. Haseloff ist zum dritten Mal Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt. Bildrechte: dpa
Reiner Haseloff (CDU), Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, nimmt im Plenarsaal des Landtages von Sachsen-Anhalt Blumen und Glückwünsche der Abgeordneten entgegen.
Anschließend gratulierten die Fraktionen dem neu gewählten Regierungschef, hier Grünen-Fraktionschefin Cornelia Lüddemann. Bildrechte: dpa
Gruppenfoto der neuen Landesregierung von Sachsen-Anhalt
In der Staatskanzlei ernannte Haseloff seine neuen Ministerinnen und Minister. Damit ist die neue schwarz-rot-gelbe Regierung nun im Amt.

Dieses Thema im Programm:
MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 16.09.2021 | 13:00 Uhr

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  • Der Kommentar auf Seite 1 der Frankfurter Allgemeinen Zeitung betitelt Sachsen-Anhalt als "Hort der Hoffnung" für die CDU und schließt den Bogen zur anstehenden Bundestagswahl. Schließlich habe es Anfang Juni noch keine rosigen Wahlaussichten gegeben. Fazit: "Aus einem Kieselstein kann ein Fels werden, ohne dass es Demoskopen merken."
  • "Ins Amt gestolpert" ist Reiner Haseloff der Überschrift der Tageszeitung taz zufolge. Weiter kommentiert wird seine Wiederwahl nicht. Dafür wird einmal mehr das politische Pflaster Sachsen-Anhalts gewürdigt: "einerseits als 'Politiklabor' ... andererseits als unberechenbar".
  • Die Meinungs-Rubrik in den ARD-Tagesthemen schließt Hauptstadt-Korrespondentin Kerstin Palzer mit dem Fazit: "Von Sachsen-Anhalt lernen, heißt, politische Mehrheiten organisieren." Schließlich hätte ein CDU-SPD-FDP-Bündnis im Bund nach derzeitigem Stand "einen dicken Sicherheitspuffer".
  • "Nein, das Schwarz-Rot-Gelbe Bündnis ist kein Modell für den Bund", heißt es hingegen im Kommentar vom Deutschlandfunk. Landeskorrespondent Niklas Ottersbach analysiert das besondere Bündnis in Sachsen-Anhalt: "Eine CDU, die vor Kraft kaum laufen kann, (…) eine SPD ohne Visionen und eine FDP, die rein rechnerisch nicht gebraucht wird."

Und so kommentieren die Politik-Reporter von MDR SACHSEN-ANHALT:

"Es ist auf jeden Fall ein Fehlstart", bilanziert Ronald Neuschulz. Schließlich seien die Koalitionsverhandlungen zuletzt harmonisch verlaufen. "Für mich hat es bisher danach ausgesehen, dass diese Regierung eigentlich stabil sein sollte. Wir sind ein bisschen auf die Erde zurückgeholt worden", so sein Fazit.

"Die Harmonie hat Risse bekommen", so Thomas Vorreyer in seinem Kommentar. Überraschungen sieht er im Verlauf der Wiederwahl jedoch nicht – weder im Muskelspiel Einzelner, noch in den Spekulationen um die Untreuen hinter den Kulissen. Sein Blick nach vorn: "Es war ein Weckruf, dass gute Koalitionsverhandlungen noch lange keine gute Regierungszeit machen."

Neben einer Grafik mit der Aufschrift -Thema des Morgens- ist die Zeichnung einer Kaffeetasse zu sehen.
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Wie geht es nun politisch weiter?

Sachsen-Anhalts frisch vereidigte Landesregierung beginnt ab heute mit dem parlamentarischen Tagesgeschäft:

Reiner Haseloff (CDU), Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, nimmt im Plenarsaal des Landtages von Sachsen-Anhalt Blumen und Glückwünsche der Abgeordneten entgegen.
Gestern gab's Blumen – heute gibt's Themen. Bildrechte: dpa

  • Die Abgeordneten beschäftigen sich unter anderem mit den Lehren aus dem Abellio-Streit. Ein Antrag der Linken-Fraktion sieht vor, dass bei Ausschreibungen künftig stärker auf qualitative Merkmale gesetzt werden soll, damit nicht "das billigste Angebot als das wirtschaftlichste gilt". Hintergrund: Das in Geldnöte geratene Bahnunternehmen muss den Zugbetrieb im Raum Börde, Harz und Salzland vorzeitig aufgeben. Die Kosten wurden zu niedrig kalkuliert. Allerdings hatte Abellio dafür mit seinem Angebot Mitbewerber ausgestochen.
  • Weiteres Thema: der Ausbau erneuerbarer Energien. Ein Antrag der Grünen sieht etwa vor, verstärkt auf Windkraft und Co zu setzen – auch um damit neue Arbeitsplätze zu schaffen. Außerdem sollte aus Sicht der Fraktion eine verbindliche Solarpflicht für Neubauten auf den Weg gebracht werden. Aus Sicht der Grünen soll Sachsen-Anhalt bis 2035 klimaneutral sein.
  • Außerdem stehen zwei Gesetzesentwürfe zur Debatte. Neben einem Gesetz zur Änderung dienstrechtlicher Vorschriften sollen die Abgeordneten über die Ausgliederung der Investitionsbank Sachsen-Anhalt aus der NordLB beraten. Ziel ist es, eine rechtlich eigenständige Förderbank für das Land zu errichten.

Hintergründe und Aktuelles zur Landtagswahl – unser multimediales Update

In unserem Update zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt geben unsere Redakteure einen Überblick über die wichtigsten politischen Entwicklungen – und ordnen sie ein.

#LTWLSA – das multimediale Update zur Landtagswahl – jeden zweiten Freitag per Mail in Ihrem Postfach. Hier können Sie das Update abonnieren.

Neben einer Grafik mit der Aufschrift -Das Video des Morgens- ist die Zeichnung eines Monitors mit einem Start-Button zu sehen.
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Video: Ich glaub, ich seh' nen Elch!

Der Elch hat es bis zur Elbe geschafft und wurde in dieser Woche bereits vor den Toren Magdeburgs gesichtet. Es gibt sogar ein Beweis-Video. Das gibt es gleich. Zuerst die Frage: Was bitte macht er hier?

Experten vom Elchkompetenzzentrum der Hochschule Eberswalde erklärten MDR SACHSEN-ANHALT in dieser Woche, dass verstoßene oder verlassene Elche vor allem ab Beginn des Herbstes neue Reviere und neuen Anschluss suchen – um sich besser zu verteidigen und zu wärmen. Wissenschaftler schätzen, dass im Nachbarland Brandenburg mindestens zehn bis 20 Elche leben, die aus Polen kommen, wo die Population stetig steigt. Von dort aus breiten sie sich nun nach Magdeburg aus, bevorzugt in dünnbesiedelte Regionen mit Feuchtwiesen und Moorwäldern.

Neben einer Grafik mit der Aufschrift -#MDRklärt, Schlauer in einer Minute- ist die Zeichnung eines Luftstoßes zu sehen, der aus einem gezeichneten Kopf ausstößt.
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#MDRklärt: Bye, bye, Inzidenz? – Besser noch nicht.

Lange Zeit war die Inzidenz – die Zahl der neuen COVID-19-Fälle pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen – das Maß der Dinge, wenn es um Corona-Maßnahmen oder deren Lockerungen ging. Doch die Sieben-Tage-Inzidenz wird in Zukunft von der sogenannten Hospitalisierungsrate abgelöst, also die Zahl der Corona-Infizierten in den Krankenhäusern. Der Bundesrat hat vor einer Woche eine entsprechende Neufassung des Infektionsschutzgesetzes beschlossen.

Und auch Sachsen-Anhalts Corona-Landesverordnung (§16) setzt nicht mehr allein auf die Sieben-Tage-Inzidenz. Die Landkreise und kreisfreien Städte dürfen bei der Festlegung ihrer Maßnahmen auch andere Werte einfließen lassen, etwa die Bettenbelegung in den Krankenhäusern oder die ITS-Auslastung. Von der Hospitalisierungsrate ist noch nicht die Rede. Und das ist derzeit auch gut so. Wieso? MDRklärt!

#MDRklärt Darum ist die Hospitalisierungsrate als Kennzahl (noch) untauglich

Darum ist die Hospitalisierungsrate als Kennzahl (noch) untauglich
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Darum ist die Hospitalisierungsrate als Kennzahl (noch) untauglich
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Das Problem: Es gilt nicht der Zeitpunkt der Krankenhausaufnahme, sondern das Meldedatum des positiven Tests.
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Allerdings können zwischen dem Testergebnis und der Krankenhausaufnahme Tage oder sogar Wochen liegen.
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Wer zum Beispiel acht Tage vor seiner Krankenhausaufnahme getestet wurde, zählt nicht mehr in die Hospitalisierungsrate.
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Dadurch wird die tagesaktuelle Hospitalisierungsrate im Durchschnitt um etwa 70 bis 79 Prozent unterschätzt.
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Texttafel: "Mehr Erklärgrafiken und -videos auf Instagram @mdrklaert"
Dieses Thema im Programm:
MDR SACHSEN-ANHALT - Das Radio wie wir | 16. September 2021 | 12:00 Uhr

Quelle: MDR/Max Schörm
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Hier gibt es die ausführliche Erklärung zum Nachlesen:

Neben einer Grafik mit der Aufschrift -Tipp am Morgen- ist die Zeichnung eines Fingers zu sehen, der auf ein Smartphone zeigt.
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Klick-Tipp: Wahlkampf in der Trigger-Spirale

Noch eine Woche dauert der Wahlkampf in Deutschland, dann ist Wahlsonntag. Und dann kehrt vielleicht endlich wieder Ruhe ein.

Es scheint so, als würden in diesem Jahr die Debatten besonders hart, emotional und mitunter sogar hasserfüllt geführt. Es wird gestritten, argumentativ gemogelt und Fehltritte werden genüsslich ausgeschlachtet. Im Internet, den sozialen Netzwerken, ist die Hölle los – zwischen Filterblasen und Fake-News.

Politikwissenschaftler Torben Fischer von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg erklärt im Interview, wieso unsere Streitkultur derzeit so auf Krawall gebürstet ist:

Neben einer Grafik mit der Aufschrift -Was außerdem wichtig wird- ist die Zeichnung einer Person zu sehen, die durch ein Fernglas sieht.
Bildrechte: MDR/Maximilian Schörm

Das bringt der Tag

  • 🥄 Lecker: Schon zwei Wochen vor den Feierlichkeiten zum Tag der Einheit in Halle werden die Wochenenden kulinarisch. Auf dem Marktplatz präsentieren bis Sonntag die Bundesländer ihre landestypischen Spezialitäten. Den Auftakt machen Nordrhein-Westfallen, das Saarland, Hessen, Bremen und Thüringen. Es isst zusammen, was zusammengehört.
  • 🌱 Ökologisch: In Magdeburg und Umgebung beginnt heute die "Lange Woche der Nachhaltigkeit". Und die ist so lang, dass sie sogar bis zum 8. Oktober dauert. Feste, Vorträge und Workshops – etwa zum Basteln mit Müll – alles das findet sich hier im Programm.
  • 💡 Clever: Um 11 Uhr werden digitale Ideen von Azubis aus dem Süden Sachsen-Anhalts ausgezeichnet. In Merseburg findet die Preisverleihung "Azubi4ID" statt.
  • 👷 Perspektivisch: Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klasse bekommen heute Berufs- und Ausbildungsmöglichkeiten gezeigt. Um 9 Uhr beginnt der Berufsorientierungstag der Handwerkskammer Halle.
  • 😏 Sinnlich: "Die Erotik des Salzes" heißt die erste Ausstellung im nach Sanierung neu eröffneten "KunstQuell" in Salzatal. Die Eröffnung ist um 14 Uhr.

Für Sie war kein Tipp dabei? Dann hätte ich noch den Tag des Wanderns – der ist heute nämlich auch. Ich wünsche Ihnen einen steinlosen Weg in Richtung Wochenende. Am Montagmorgen bringt Sie Luca Deutschländer auf den aktuellen Stand. Bis bald und ahoj!

Über Themen aus "Sachsen-Anhalt am Morgen" berichtet MDR SACHSEN-ANHALT... ... im Hörfunk | MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | ab 05:00 Uhr
... im Fernsehen | MDR um 11 | 11:00 Uhr
... im Fernsehen | MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE | 19:00 Uhr

Quelle: MDR SACHSEN-ANHALT

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