15.10.2021 | Sachsen-Anhalt am Morgen Unfälle mit Kindern: Forscher hält Gurtpflicht im Schulbus für "nicht durchsetzbar"

Luca Deutschländer
Bildrechte: MDR/Jörn Rettig
Einsatzkräfte bergen einen verunglückten Kleinbus
Bei einem Unfall mit einem Schulbus ist am Donnerstag bei Biederitz der Fahrer leicht verletzt worden. Die Kinder kamen mit dem Schrecken davon. Es war der zweite Schulbus-Unfall diese Woche in Sachsen-Anhalt. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Guten Morgen, Sachsen-Anhalt! Unfälle im Verkehr sind etwas Schlimmes. Und wenn Kinder darin verwickelt sind, reagieren die meisten von uns besonders sensibel. Kein Wunder also, dass nach zwei Unfällen mit Schulbussen in dieser Woche in Sachsen-Anhalt eine Debatte (neu) entbrannt ist: Ist es Zeit für eine Gurtpflicht im Schulbus? Mögliche Antworten gibt's gleich in unserem Top-Thema am Freitag. Ich bin Luca Deutschländer – und hier kommt Ihr Morgen-Update.


Neben einer Grafik mit der Aufschrift -Thema des Morgens- ist die Zeichnung einer Kaffeetasse zu sehen.
Bildrechte: MDR/Maximilian Schörm

Sachsen-Anhalt am Morgen: Das Thema des Morgens

Sachsen-Anhalt am Morgen: Das Thema des Morgens

Unfälle mit Schulbussen: Neue Diskussion über Gurtpflicht entbrannt

Nach zwei Unfällen mit Schulbussen allein in dieser Woche ist in Sachsen-Anhalt die Debatte über eine Gurtpflicht im Transport von Schülerinnen und Schülern neu aufgeflammt.

Was war passiert? Am Montag dieser Woche war bei Queis im Saalekreis ein voll besetzter Schulbus mit einem Transporter zusammengestoßen. Dabei waren nach Angaben der Polizei 35 Menschen verletzt worden, 33 Kinder und die Fahrer beider beteiligten Fahrzeuge. Die Polizei sprach hinterher von Glück, dass keines der Kinder schwer verletzt worden sei. Wenige Tage später, am gestrigen Donnerstag: Im Jerichower Land kommt ein mit Schulkindern besetzter Kleinbus auf der Bundesstraße 184 zwischen Menz und Königsborn von der Fahrbahn ab und fährt in den Straßengraben. Glück im Unglück: Der Fahrer wird nur leicht verletzt, die Kinder kommen mit dem Schrecken davon. Anders als beim Unfall in Queis waren alle Beteiligten angeschnallt.

Die Schlussfolgerung des Landeselternrates ist eindeutig: "Wir fordern Sitzplätze mit Gurten in allen Schulbussen." Das sagte Elternratsvorsitzender Matthias Rose der Volksstimme. Die Forderung an sich ist nicht neu – fragt sich: Wie realistisch ist sie? Die Worte von Siegfried Brockmann dürften den Elternvertretern wenig Hoffnung machen. Brockmann ist Unfallforscher beim Gesamtverband der Deutschen Versicherer – und hat nach eigenen Worten "große Sympathie" für eine Gurtpflicht auch im Schulbus. "Man muss niemandem mehr erklären, wie ein Gurt wirkt", sagt Brockmann. Jetzt kommt das Aber: In der Praxis lässt sich eine Gurtpflicht im Schulbus nach Einschätzung des Experten kaum umsetzen.

Warum nicht? Brockmann verweist auf Reisebusse, in denen die Pflicht zwar gilt – aber nur äußerst lasch umgesetzt wird. "Da gibt es die Gurtpflicht eher auf dem Papier, als dass sie in der Praxis umgesetzt wird", kritisiert der Experte im Gespräch mit dem MDR. Auf den Schülerverkehr bezogen schlussfolgert der Experte: Kinder haben Bewegungsdrang. Das macht die Durchsetzung einer Gurtpflicht schwierig. Ein weiteres Problem: Die meisten Busse, die Schülerinnen und Schüler transportieren, haben gar keine Gurte. Und genügend Reisebusse, die man stattdessen nutzen könnte, gibt es in den meisten Kommunen nicht.

Gurtpflicht – in welchen Bussen sie gilt und in welchen nicht

Wer in Deutschland mit dem Bus verreist, muss sich anschnallen. Schon seit 1999 gilt in Reisebussen eine Gurtpflicht. Nur: Nach Schätzungen von Unfallforschern kommt dieser Pflicht nur rund jeder vierte Fahrgast auch tatsächlich nach. Diese Zahl hat im Jahr 2019 der TÜV veröffentlicht. Im Linien- und Schulbusverkehr gilt diese Anschnallpflicht nicht.

Den Umstieg auf Reisebusse im Schülerverkehr verlangt allerdings der Deutsche Verkehrssicherheitsrat. Sprecherin Julia Fohmann sagte dem MDR in dieser Woche, dass vor allem bei Überlandfahrten mit Schülerinnen und Schülern Reisebusse genutzt werden sollten. Wenn die Kinder im Linienbus stünden, weil die Plätze fehlen (das ist übrigens noch mal ein großes Thema für sich), sei die Gefahr nach einem Aufprall umso höher.

Nach dem Busunfall in Queis im Saalekreis hat die Polizei die Zahl der Verletzten im Laufe dieser Woche übrigens deutlich nach oben korrigiert. Ein Polizeisprecher sagte dem MDR, Grund sei, dass viele Eltern erst nachträglich von Verletzungen ihrer Kinder berichtet hätten. Einigen schmerze der Nacken, andere klagten nach dem Unfall über Schock- oder Angstzustände.


Das war der Überblick über unser Top-Thema an diesem Freitag. Ebenfalls kennen sollten Sie noch diese Meldung: Die Beschäftigten in der deutschen Bauwirtschaft bekommen mehr Geld. Das haben in der Nacht die Industriegewerkschaft IG Bau, der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und der Zentralverband Deutsches Baugewerbe mitgeteilt. Für die rund 900.000 Beschäftigten der Branche bedeutet die Tarifeinigung ab November ein Lohnplus von drei Prozent im Osten und zwei Prozent im Westen. Außerdem wurde eine Corona-Prämie von 220 Euro für Beschäftigte im Osten vereinbart.

A14 am Kreuz Magdeburg gesperrt

Ein Service für alle Autofahrerinnen und Autofahrer auf der A14: Nach einem Auffahrunfall am Kreuz Magdeburg ist die Fahrbahn seit 4 Uhr in Richtung Schwerin gesperrt. Laut Polizei wird die Vollsperrung bis etwa 8 Uhr andauern. Es staut sich. Zwei Menschen wurden verletzt in ein Krankenhaus gebracht.


In unserem Video des Morgens zeigen wir Ihnen heute, wie eine Jugendfeuerwehr im Salzlandkreis 24 Stunden lang trainiert hat – später gibt es außerdem einen Ausblick auf die wichtigsten Themen heute im Landtag.


Neben einer Grafik mit der Aufschrift -Das Video des Morgens- ist die Zeichnung eines Monitors mit einem Start-Button zu sehen.
Bildrechte: MDR/Maximilian Schörm

Sachsen-Anhalt am Morgen: Das Video des Morgens

Sachsen-Anhalt am Morgen: Das Video des Morgens

Video: Unterwegs mit den Feuerwehrleuten von morgen

Es gibt einen Spruch über kleine Jungs: Wenn man die fragt, was sie später gern mal werden möchten, antworten viele: Feuerwehrmann! Nur denen, die sich früh in der Jugendfeuerwehr engagieren, wird klar sein, welchen Knochenjob sie da gewählt haben – oder welch zeit- und kraftraubendes Ehrenamt. Und während nicht nur in Sachsen-Anhalt viele Feuerwehren dringend Nachwuchs suchen, sieht das in Drohndorf bei Aschersleben ganz gut aus. Dort hat sich der Feuerwehr-Nachwuchs jetzt zu einer 24-Stunden-Übung getroffen – mit Einsätzen in der Nacht und allem, was eben dazu gehört.

Auch wenn manche sichtlich müde zum nächtlichen Einsatz gefahren sind: die Kinder haben vieles mitgenommen, ist sich Jugendwart Kevin Bierstedt sicher. Und wie all das ausgesehen hat, zeigt Ihnen mein Kollege Tom Gräbe. Der hat die Nacht nämlich auch im Feuerwehr-Haus verbracht.


Neben einer Grafik mit der Aufschrift -#MDRklärt, Schlauer in einer Minute- ist die Zeichnung eines Luftstoßes zu sehen, der aus einem gezeichneten Kopf ausstößt.
Bildrechte: MDR/Maximilian Schörm

Sachsen-Anhalt am Morgen: #MDRklärt - Schlauer in einer Minute

Sachsen-Anhalt am Morgen: #MDRklärt - Schlauer in einer Minute

#MDRklärt: Die Neuen für den MDR-Rundfunkrat

Siegfried Borgwardt. Stefan Gebhardt. Guido Kosmehl. Die drei Landtagsabgeordneten von CDU, Linken und FDP – in der Reihenfolge ihrer Namen – werden künftig die Interessen der Bürgerinnen und Bürger im MDR-Rundfunkrat vertreten. Das hat der Landtag gestern entschieden und Borgwardt, Gebhardt und Kosmehl in den Rundfunkrat gewählt. In den Rat wurden auch der Landesjagdverband und die evangelische Akademie gewählt.

Idee des Rundfunkrates ist, die Interessen der Gesellschaft abzubilden und Meinungsvielfalt widerzuspiegeln. Wie genau das passiert und welche Aufgaben die Räte haben, hat Ihnen mein Kollege Maximilian Fürstenberg für unser frisches #MDRklärt aufbereitet.

#MDRklärt Das macht der MDR-Rundfunkrat

Das macht der MDR-Rundfunkrat
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Das macht der MDR-Rundfunkrat
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Warum ist der MDR-Rundfunkrat wichtig? Der Rundfunkrat ist das oberste Beschlussorgan des MDR. Die Mitglieder des Rundfunkrates sollen die Interessen der Gesellschaft vertreten. So soll die bestehende Meinungsvielfalt ausgedrückt werden. Dabei dürfen sie nicht an Aufträge von Parteien oder Organisationen gebunden sein.
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Was macht der Rat? Wahl der/des Intendant*in  berät die/den Intendant*in in allgemeinen Programmangelegenheiten Mitsprache in Programm-, Personal- oder Finanzfragen überwacht das Einhalten der Programmgrundsätze, zum Beispiel, müssen Programme die Würde des Menschen und die sittlichen und religiösen Überzeugungen anderer zu achten Genehmigen des Wirtschaftsplanes und Jahresabschlusses, sprich wie viel Geld vom Rundfunkbeitrag für was ausgegeben werden darf Durchführung des Prüfverfahrens für neue oder veränderte Telemedienangebote, zum Beispiel Social Media- oder Internetangebote
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Wer kann in den Rat gewählt werden? Momentan sitzen 43 Männer und Frauen im Rat. Der Rat setzt sich aus Vertreter*innen unterschiedlicher gesellschaftlich relevanter Gruppen zusammen.  Vertreter der Landesregierungen Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen Vertreter der in mindestens zwei Landesparlamenten durch Fraktionen oder Gruppen vertretenen Parteien Mitglieder evangelischen, katholischen Kirche und jüdischen Kultusgemeinden Mitglieder Arbeitnehmer- und der Arbeitgeberverbände Mitglieder Handwerks- und der kommunalen Spitzenverbände Mitglieder Industrie- und Handelskammern Mitglieder Bauernverbände des Deutschen Sportbundes der Jugend- und der Frauenverbände der Vereinigung der Opfer des Stalinismus  …
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Wann wird der Rat gewählt? Der Rundfunkrat wird für jeweils sechs Jahre gewählt. Der Vorsitz wechselt aber alle zwei Jahre. Die müssen aus verschiedenen Bundesländern kommen und wechselt in der Reihenfolge Sachsen - Sachsen-Anhalt - Thüringen.
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 Welche Angebote kontrolliert der Rundfunkrat? Der Rundfunkrat kontrolliert alle vom MDR verantworteten Angebote. Darunter fallen das MDR Fernsehen und der Kika, die Radiosender und das Internetangebot.
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Texttafel: "Mehr Erklärgrafiken und -videos auf Instagram @mdrklaert"
MDR/ Maximilian Fürstenberg

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE am 14. Oktober 2021 | 19:00 Uhr
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Sachsen-Anhalt am Morgen: Die Medienschau

Sachsen-Anhalt am Morgen: Die Medienschau

Medienschau: Was andere schreiben

  • "Psycho-Haft platzt aus allen Nähten" – unter dieser etwas gewöhnungsbedürftigen Überschrift listet die Volksstimme heute die Probleme der Überbelegung der Maßregelvollzüge in Uchtspringe und Bernburg auf. Beide Einrichtungen sind dem Bericht zufolge schon jetzt überbelegt – woran sich wenig ändern dürfte, im Gegenteil. Das Blatt zitiert eine Prognose des Sozialministeriums, nach der die Zahl der Patientinnen und Patienten stetig steigen wird.
  • "Viele Jobs ohne Zukunft" – die Mitteldeutsche Zeitung zitiert Zahlen der Arbeitsagentur in Sachsen-Anhalt, nach denen die Hälfte aller Tätigkeiten bei uns im Land von Computern, computergesteuerten Maschinen oder Algorithmen erledigt werden kann. Wichtig ist dem Bericht zufolge aber eine Differenzierung: Kein Beruf sei vollständig durch Technik ersetzbar, aber einzelne Fähigkeiten. Beim Koch etwa können demnach sechs von 14 Tätigkeiten auch durch Technik erledigt werden, etwa der Einkauf und die Annahme von Waren.


Neben einer Grafik mit der Aufschrift -Tipp am Morgen- ist die Zeichnung eines Fingers zu sehen, der auf ein Smartphone zeigt.
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Sachsen-Anhalt am Morgen: Tipp am Morgen

Sachsen-Anhalt am Morgen: Tipp am Morgen

Tipp: Wie zuverlässig sind Online-Arzt-Portale im Netz?

Ich habe neulich einen Arzt gesucht. Gar nicht so leicht. Da hilft es dann womöglich – sofern man überhaupt einen freien Platz findet – Bewertungen im Netz durchzugucken: Welche Praxis wird gut bewertet? Und von welcher sollte man, jedenfalls auf Basis der Bewertungen im Internet, lieber die Finger lassen? Das kann hilfreich sein. Muss es aber nicht. Zumal sich die Frage stellt: Wie zuverlässig sind Portale wie "Jameda"? Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland hat da so ihre Zweifel.

Wir wissen einfach, dass es in bestimmten Portalen bezahlte Profile gibt, die sich dann auch in der Suchfunktion anders widerspiegeln, das heißt es kann durchaus sein, dass sie dort Anzeigen früher finden als andere Ärzte.

Unabhängige Patientenberatung Deutschland

Jameda sieht das anders; betont, die ersten Plätze im Ranking würden oft von Praxen belegt, die nicht für ihren Eintrag in dem Portal zahlen. Was Sie dazu wissen müssen, hat Ihnen unsere Ratgeber-Redaktion sehr lesenswert zusammengefasst.

Neben einer Grafik mit der Aufschrift -Was außerdem wichtig wird- ist die Zeichnung einer Person zu sehen, die durch ein Fernglas sieht.
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Sachsen-Anhalt am Morgen: Was heute außerdem wichtig wird

Sachsen-Anhalt am Morgen: Was heute außerdem wichtig wird

Was heute außerdem wichtig wird

  • 🗣 Diskutieren und debattieren: Der Landtag von Sachsen-Anhalt setzt am Vormittag seine Sitzung fort. Diskutiert wird auf Antrag der AfD über weitere Einschränkungen in der Corona-Pandemie. Die Fraktion will, dass eine 2G-Option für Unternehmen abgeschafft wird. Themen sollen außerdem der Anstieg der Erdgaspreise sowie die wachsende Menge an Elektroschrott sein. Ein Bündnis plant außerdem, eine Petition gegen Kürzungspläne an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zu übergeben.

  • 🥋 Kleben und überzeugen: Der Landessportbund in Sachsen-Anhalt klebt ab heute Plakate. Hintergrund ist die große Zahl von Austritten von Sport-Vereinen in der Corona-Pandemie. Der Landessportbund hat sich zum Ziel gesetzt, die verloren gegangenen Mitglieder zurückzugewinnen.

  • 👓 Fühlen statt sehen: Zum internationalen Tag des Weißen Stocks läuft in Stendal aktuell eine "Woche des Sehens". Der weltweite Aktionstag heute ist als solcher für blinde Menschen gedacht. Die Stadt Stendal hat für den Nachmittag deshalb eine ungewöhnliche Stadtführung angekündigt. Interessierte haben die Gelegenheit, die Perspektive blinder oder sehbehinderter Menschen einzunehmen. Dazu werden sie mit einer Brille, die eine Augenerkrankung simuliert, und einem Langstock ausgestattet.

  • 🏦 Schauen und Staunen: In Burg beginnt am späten Nachmittag die Museumsnacht. Von 17 Uhr bis 22 Uhr können Besucherinnen und Besucher kulturelle Einrichtungen in der Innen- und Altstadt besichtigen – kostenlos. Mit dabei sind unter anderem die Kriche "unser Lieben Frauen", die Kirche "St. Johannes der Täufer", die historische Gerberei, der Hexenturm, der Kuhturm, der Bismarckturm und die Erinnerungsstätte Carl von Clausewitz.


Das war es für heute dann auch schon wieder. Es ist Freitagmorgen und ich wünsche Ihnen einen guten Arbeitstag. Machen Sie was draus. Und genießen Sie Ihr Wochenende! "Sachsen-Anhalt am Morgen" gibt's dann kommenden Montag wieder. Ich freue mich auf Sie. Bis dann!

Über Themen aus "Sachsen-Anhalt am Morgen" berichtet MDR SACHSEN-ANHALT... ...im Hörfunk | MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | ab 05:00 Uhr
...im Fernsehen | MDR um 11 | 11:00 Uhr
...im Fernsehen | MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE | 19:00 Uhr

Quelle: MDR SACHSEN-ANHALT

2 Kommentare

Veiti vor 7 Wochen

Ich sehe das genauso! Es wäre erstmal wichtig das jedes Kind einen Sitzplatz bekommt, ich glaube dann würden die Kinder sich auch anschnallen, wenn man es ihnen sagt. Funktioniert im Auto ja auch. Das Problem ist, dass nicht genügend Sitzplätze gibt. Mein Sohn muss jeden morgen eine halbe Stunde zur Schule fahren im Stehen, da der Bus bereits voll ist wenn er in unserem Ort ankommt und es steigen noch mindestens 25 Schüler ein. Das ist furchtbar für die Kinder und auch für die Busfahrer, die die vielen Kinder in einem Bus transportieren müssen, aber es passiert erst was wenn ein sehr schlimmer Unfall passiert, glaube ich. Keine Ahnung wer das plant, eine Abfrage bei den Schulen scheint es nicht zu geben. Sonst wüsste man das ein Bus für geschätzte 70 - 80 Kinder zu wenig ist. Das ist einfach nur traurig wie mit den Kindern umgegangen wird.

REXt vor 7 Wochen

„Die Gurtpflicht ist nicht durchsetzbar“ Aha, aber nur weil meist nicht genügend Sitzplätze vorhanden sind! Wenn dies trotz höherer Kosten geschehen würde, wäre es schon durchsetzbar, aber wie immer, man spart lieber, es sind ja nur Kinder.

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