Corona-Lage | 23. Januar 2022 Corona-Inzidenz in Sachsen-Anhalt weiter gestiegen

Die 7-Tage-Inzidenz in Sachsen-Anhalt ist am Wochenende weiter gestiegen. Bundesweit hat das Infektionsgeschehen einen neuen Höchstwert erreicht. Zahlen des Vereinsregisters zeigen außerdem, wie die Pandemie das Vereinsleben im Land einschränkt.

Zahlreiche Passanten sind auf der Zeil, der zentralen Fußgängerzone in der Frankfurter Innenstadt unterwegs
Die Corona-Infektionen unter Sachsen-Anhalts Bevölkerung nehmen weiter zu. Bildrechte: dpa

Die 7-Tage-Inzidenz in Sachsen-Anhalt ist am Wochenende weiter gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Sonntag 425,2 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in einer Woche. Am vergangenen Sonntag lag der Wert bei 274,8.

Die höchste 7-Tage-Inzidenz im Land hat nach Angaben des RKI die Stadt Halle mit 643,6, die niedrigste der Burgenlandkreis mit 283,2.

Inzidenz in Deutschland erstmals über 800

Bundesweit meldete das RKI einen neuen Höchstwert der 7-Tage-Inzidenz von 806,8. Das höchste Infektionsgeschehen habe Hamburg mit 1852,9 Fällen je 100.000 Einwohner in einer Woche, das geringste Thüringen mit 304,1.

Sachsen-Anhalter weniger in Vereinen engagiert

Seit Beginn der Pandemie ist die Zahl der Vereinsgründungen in Sachsen-Anhalt deutlich zurückgegangen. Einem Sprecher des Amtsgerichts Stendal zufolge sind in den Jahren 2020 und 2021 rund ein Fünftel weniger Vereine gegründet worden als noch vor Corona. Die Anzahl der Vereine im Land sei mit rund 19.200 aber relativ stabil geblieben, da es aufgrund der Kontaktbeschränkungen auch weniger Auflösungen gegeben habe.

verschiedene Vereien und zwei Hände die sich schütteln mit Audio
Bildrechte: MDR/Friederike Lüdde/imago images / Objektif/Colourbox.de

dpa, MDR (Maren Wilczek)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT | 23. Januar 2022 | 06:00 Uhr

5 Kommentare

zeig_auch_charakter_nicht_nur_maske vor 16 Wochen

Weil wir mit einem Impfstoff impfen, der gegen Varianten alpha/beta konzipiert wurde, nur "zufällig" (und glücklicherweise) auch gegen Variante Delta noch einigermassen (wenn auch stark eingeschränkt) wirksam war, und der gegen Variante Omikron (und alle künftigen Varianten) mehr oder weniger sinnlos ist. - Auch wenn die Impfung zu Zeit wohl noch immer dazu BEITRÄGT, die (gefährlichere) Delta-Variante wegzudrücken, ist eine ImpfPFLICHT z.Z.wirklich wohl nur noch reine Rechthaber- (und Geschäftemacher)ei. -
Deshalb doppelt bejahend handeln:
Impfen - Ja!
Impfpflicht bekämpfen: - Ja!

ElBuffo vor 16 Wochen

Ich glaube, dass liegt daran, dass bisher immer auch die Landbevölkerung genauso stark betroffen war.

ElBuffo vor 16 Wochen

Also wenn wir den Impfstoff nicht hätten, würden die Zahlen momentan gar nicht steigen?

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