Pandemie Zahl der in Sachsen-Anhalt an Corona erkrankten Kleinkinder steigt deutlich

In diesem Jahr hat Sachsen-Anhalt knapp 13 Millionen Euro für sechs Millionen Corona-Schnelltests an Kitas ausgegeben. Das scheint auch zwingend nötig, da die Zahl der infizierten Kinder bis zu sechs Jahre zuletzt deutlich zugenommen hat. Weil auch immer mehr Erzieher betroffen sind, stehen sogar Schließungen von Einrichtungen zur Debatte.

Mutter und Kind warten daheim auf das Ergebnis von einem Corona-Selbsttest bevor das Kind in die Kindertagesstätte gebracht wird.
In Sachsen-Anhalt werden Kita-Kinder pro Woche zweimal auf das Corona-Virus getestet. Bildrechte: dpa

Die Landesregierung von Sachsen-Anhalt hat in diesem Jahr bisher rund 12,9 Millionen Euro aufgewandt, um Kitas mit Corona-Schnelltests zu versorgen. Das teilte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums am Mittwoch mit. Zwischen März und Anfang Dezember seien sechs Millionen Tests ausgegeben worden. Das Land stellt Kindertagesstätten pro Woche zwei Corona-Tests für jedes Kind zur Verfügung. In der Regel erfolgt die Testausgabe an Eltern, die ihre Kinder zu Hause freiwillig testen können.

Eine Schülerin der Klaase 3a der Maria-Kunigunda-Grundschule macht den "Lolli-Test. 5 min
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MDR AKTUELL Di 09.11.2021 12:17Uhr 04:44 min

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Im November ist die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Kinder im Alter von bis zu sechs Jahren deutlich gestiegen. Während sich in der ersten Novemberwoche noch 226 Kinder im Kita-Alter angesteckt hatten, waren es in der vierten Novemberwoche 999. Insgesamt haben sich im November 2.413 Kinder im Alter von bis zu sechs Jahren in Sachsen-Anhalt mit dem Coronavirus infiziert.

In der Stadt Halle sind zuletzt auch mehr Erzieher am Coronavirus erkrankt. In der vergangenen Woche waren 16 Erzieherinnen und Erzieher infiziert.Träger der Einrichtungen befürchten zum Teil, dass Kitas aufgrund personeller Engpässe übergangsweise schließen müssen.

Diese Perspektive ist in vielen Einrichtungen bereits sehr deutlich abzusehen, teilweise werden die Öffnungszeiten verringert, um mit dem verbleibenden Personal die Betreuung abzusichern.

Sprecherin des Bistums Magdeburg

Im Bistum Magdeburg gibt es 36 Einrichtungen, die jeweils von örtlichen kirchlichen Trägern betrieben werden.

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dpa, MDR (Gero Hirschelmann)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT - Das Radio wie wir | 01. Dezember 2021 | 19:40 Uhr

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