Unfall bei Ferienveranstaltung Kindern geht es nach Grillfest-Unglück in Aken besser

Zwei Hortkinder waren vor gut zwei Wochen in Aken bei einem Grill-Unfall schwer verletzt worden. Nun konnte auch der zweite Junge nach intensiver Behandlung das Krankenhaus verlassen. Die Ermittlungen gegen die Betreuerin, die vermutlich den Grill angezündet hatte, laufen.

Glühende Holzkohle
Bei einem Grill-Unglück im Landkreis Anhalt-Bitterfeld waren zwei Jungen schwer verletzt worden. Jetzt geht es ihnen besser. Bildrechte: imago images / Frank Sorge

Nach dem Unglück bei einem Grillfest in Aken im Landkreis Anhalt-Bitterfeld sind die beiden schwerverletzten Kinder auf dem Weg der Besserung. Wie die Polizei in Dessau-Roßlau am Donnerstag MDR SACHSEN-ANHALT mitteilte, konnte auch ein siebenjähriger Junge nach intensiver Behandlung das Krankenhaus verlassen. Der andere acht Jahre alte Schüler hatte bereits wenige Tage nach dem Unglück wieder nach Hause gehen können.

Die beiden Kinder waren bei einer Verpuffung an einem Grill schwer verletzt worden. Sie hatten mit Hubschraubern in eine Spezialklinik nach Halle geflogen werden müssen. Ein dritter Junge war leicht verletzt worden und hatte vor Ort medizinisch versorgt werden können.

Ermittlungen gegen 42-Jährige

Das Grillfest war Teil einer Ferienfreizeit in Aken. Die Ermittlungen gegen eine 42 Jahre alte Betreuerin dauern an. Der Frau wird fahrlässige Körperverletzung vorgeworfen. Sie soll den Holzkohle-Grill in dem Akener Jugendclub angezündet haben. Nach ersten Erkenntnissen ist es beim Anzünden des Grills zu einer Verpuffung gekommen. Bisher wurde die Betreuerin von der Polizei noch nicht befragt.

MDR/Martin Krause, Luise Kotulla

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT - Das Radio wie wir | MDR SACHSEN-ANHALT I Studio Dessau | 26. August 2021 | 12:30 Uhr

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