Rundgang Güterglück: Vom Knotenbahnhof zum Lost Place

Ein Schild weist darauf hin, dass der Durchgang verboten ist, im Hintergrund ein dreigeschossiges Bahnhofsgebäude.
Das Empfangsgebäude des Bahnhofs Güterglück ist in die Jahre gekommen. Der dreigeschossige Bau zeugt aber noch von der einstigen Bedeutung der Station. Bildrechte: MDR/André Plaul
Ein Schild weist darauf hin, dass der Durchgang verboten ist, im Hintergrund ein dreigeschossiges Bahnhofsgebäude.
Das Empfangsgebäude des Bahnhofs Güterglück ist in die Jahre gekommen. Der dreigeschossige Bau zeugt aber noch von der einstigen Bedeutung der Station. Bildrechte: MDR/André Plaul
Blick in einen maroden Personentunnel, an den Wänden Graffitis, auf dem Boden Dreck und Wasserflecken.
Der Personentunnel verbindet bislang den Hausbahnsteig mit dem Gleis 2 in Richtung Magdeburg. Bildrechte: MDR/André Plaul
Blick die Treppe hinab in einen Personentunnel, durch die Fenster ragen Pflanzen.
Graffiti, feuchte Wände und Unrat haben dem Tunnel aber zugesetzt. Bildrechte: MDR/André Plaul
Blick aus einem Tunnel hinaus auf ein Bahnsteigdach mit rostigen Trägern.
Regelmäßige Prüfungen belegten stets die Standsicherheit des Tunnels, auch wenn an einigen Stellen bereits der Putz abgebröckelt ist und Fliesen abgefallen sind. Weiteres Problem: Durch die Treppen an beiden Enden des Personentunnels war der Bahnhof Güterglück bis zuletzt nicht barrierefrei. Bildrechte: MDR/André Plaul
Ein Bahnsteig mit gemauertem Wartehäuschen, dessen Fenster mit Brettern vernagelt sind.
Auch der Bahnsteig 2 war bis zuletzt wenig ansehnlich. Der Unterstand wurde regelmäßig Opfer von Vandalismus. Bildrechte: MDR/André Plaul
Blasser Schriftzug „Güterglück“ unter der Dachkante eines Bahnhofsgebäudes.
Zeuge der Vergangenheit: Der Schriftzug "Güterglück" oberhalb des Lastenaufzugs zum früheren zweiten Hausbahnsteig ist längst verblasst. Bildrechte: MDR/André Plaul
Rostige Gleise, umgeben von Bäumen und Sträuchern, führen zum Horizont, im Vordergrund ein Schild, das auf Tempo 100 hinweist
In Güterglück kreuzte einst die Strecke Güsten-Berlin ("Kanonenbahn") die Trasse Magdeburg-Dessau. So gab es zwei obere und zwei untere Bahnsteige. Mittlerweile wurden diese Gleisanlagen jedoch abgebaut. Bildrechte: MDR/André Plaul
Entlang einer elektrifizierten Bahnstrecke führt eine Treppe mit rostigem Geländer eine Mauer hinauf.
2011 wurde die Brücke mit den Ost-West-Gleisen abgebaut, die Verbindung damit gekappt. Der Treppenaufgang vom Bahnsteig 2 zu den oberen Bahnsteigen 3 und 4 wurde schon lange vorher abgesperrt und sich selbst überlassen. Bildrechte: MDR/André Plaul
Blick auf einen alten holzumschalten Lastenaufzug an einem dreigeschossigen Bahnhofsgebäude.
Vom ersten Stock des Bahnhofsgebäudes führte ein Ausgang zum oberen Hausbahnsteig von Güterglück. Dort fuhren bis 2003 die Züge in Richtung Belzig und Berlin ab, vom Mittelbahnsteig in Richtung Barby und Magdeburg. Bildrechte: MDR/André Plaul
An einem Dach hängt ein blau-weißes Hinweisschild, ein Pfeil weist den Weg zu Gleis 2.
Das Hinweisschild am Personentunnel zeigt: Einst ging es vom Bahnsteig 2 noch weiter – per Treppe zu den Bahnsteigen 3 und 4. Bildrechte: MDR/André Plaul
Entlang eines gepflasterten Bahnsteigs führt eine zweigleisige elektrifizierte Bahnstrecke.
Zunächst war geplant (Stand Mai 2018), alle Regionalbahnen zwischen Magdeburg und Dessau nur noch am Hausbahnsteig 1 halten zu lassen und den Bahnsteig 2 aufzugeben. Derzeit (Stand Juni 2019) werden wieder beide Bahnsteige genutzt.

Quelle: MDR/ap

Dieses Thema im Programm:
MDR SACHSEN-ANHALT - Das Radio wie wir | 02.05.2018 | 05:30 Uhr
Bildrechte: MDR/André Plaul
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