Sanierung abgeschlossen Jeßnitzer Ortsdurchfahrt wieder frei

Nach jahrelangen Bauarbeiten ist die Ortsdurchfahrt Jeßnitz im Landkreis Bitterfeld-Wolfen wieder frei. Weil der Ort an der Mulde liegt, wurde bei den Bauarbeiten viel Wert auf den Hochwasserschutz gelegt.

Ein Schild weist auf eine Baustelle hin
Die Bauarbeiten in Jeßnitz dauerte gut viereinhalb Jahre. (Symbolbild) Bildrechte: dpa

Mit der Verkehrsfreigabe des letzten Abschnitts ist am Mittwoch die gut viereinhalb Jahre lang währende Dauerbaustelle in Jeßnitz abgeschlossen worden. Die Stadt liegt nördlich von Bitterfeld-Wolfen an dem Fluß Mulde. Sachsen-Anhalts Verkehrsministerin Lydia Hüskens (FDP) betonte bei der Freigabe, dass der Verkehr nun deutlich flüssiger durch Jeßnitz geführt werden könnte. Das erhöhe sowohl die Sicherheit als auch die Lebensqualität.

12 Millionen Euro vom Land

Das Land hat in den zurückliegenden gut viereinhalb Jahren insgesamt rund 12 Millionen Euro für die Sanierung der Ortsdurchfahrt bereitgestellt. Weitere 400.000 Euro hat die Stadt Raguhn-Jeßnitz investiert – für Gehwege, Straßenbeleuchtung und Parkflächen.

Die Jeßnitzer Ortsdurchfahrt ist in zwei Abschnitten (März 2017 bis Juli 2019 und Juli 2019 bis Oktober 2021) saniert und ausgebaut worden. Neben den Arbeiten an der knapp 900 Meter langen Fahrbahn sind auch zwei alte Brücken durch neue Bauwerke ersetzt worden. Zudem wurden Geh- und Radwege hergerichtet.

Hochwasserschutz bei Brückenbau

Bürgermeister Bernd Marbach freut sich vor allem darüber, dass bei dem Neubau der Brücken nun auch der Hochwasserschutz eine wesentliche Rolle spielte. Jeßnitz liegt mit zahlreichen Flüßchen und Bächen im Überflutungsgebiet der Mulde. Die Brücken wurden nun bis zu 1,5 Meter höher gebaut, als die alten Bauwerke, erklärt Marbach: "Wenn wieder mal ein Hochwasser kommt, können wir die Straße in Richtung Wolfen trotzdem immer benutzen."

MDR/Fabian Brenner, Thomas Tasler

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT | 13. Oktober 2021 | 07:30 Uhr

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