Unglück im Sommer Experten können bisher keine Ursache für Flugzeugabsturz in Renneritz finden

Im Juli ist ein Flugzeug in Renneritz im Landkreis Anhalt-Bitterfeld abgestürzt. Vier Menschen starben bei dem Unglück. Nun liegt ein erster Bericht zum Unglück vor. Doch die Untersuchungen dauern noch an.

Die Tragflächen eines Flugzeuges schauen am Boden hinter einem Wall mit Büschen hervor. Feuerwehrfahrzeuge daneben.
Flugzeugabsturz in Renneritz: Noch konnte keine Ursache für das Unglück im Sommer gefunden werden. (Archivbild) Bildrechte: Telenewsnetwork

Knapp drei Monate nach dem Flugzeugabsturz in Renneritz im Landkreis Anhalt-Bitterfeld ist die Unglücksursache noch nicht geklärt. Das geht aus einem ersten Bericht der Bundesstelle für Flugunfall-Untersuchungen (BFU) hervor.

Die Experten aus Brauschweig haben versucht, die gesamte Tragödie zu rekonstruieren. Das Wetter war in Ordnung, auch die polnische Maschine wies offenbar keine Mängel auf – und der französische Pilot hatte viel Flugerfahrung.

Pilot und drei Jugendliche sterben bei Absturz

Ein technischer Defekt an der 48 Jahre alten Maschine könne nicht ausgeschlossen werden, auch menschliches Versagen sei möglich, so die Experten. Allerdings lägen auch dafür keine Hinweise vor.

Der 55-jährige Pilot hatte während des Fluges gemeldet, dass er vorzeitig zurückkehren wolle. In einer steilen Rechtskurve sei das Flugzeug dann zu Boden gestürzt. Der Pilot sowie drei Jugendliche aus Nordrhein-Westfalen kamen dabei ums Leben. Bei dem Absturz verbrannte die Maschine nahezu vollständig. Die Untersuchungen zur Unfallursache könnten sich laut Bundesstelle noch ein Jahr hinziehen.

MDR/André Damm, Fabian Frenzel

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT - Das Radio wie wir | 08. Oktober 2021 | 10:00 Uhr

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