Verkehr Mehrere Menschen bei Lkw-Unfällen auf der A9 verletzt – Vollsperrung bei Weißenfels aufgehoben

Bei zwei schweren Lkw-Unfällen auf der Autobahn 9 sind am Dienstag mehrere Menschen verletzt worden. Bei Bitterfeld-Wolfen liefen große Mengen AdBlue-Harnstoff aus. Bei Weißenfels war die Autobahn nach einem weiteren Unfall komplett gesperrt.

Blaulicht und der Schriftzug "Unfall" leuchtet auf dem Dach von zwei Streifenwagen der Polizei.
Auf der A9 ist in der Nacht ein Tanklaster mit AdBlue verunglückt. (Symbolbild) Bildrechte: dpa

Auf der Autobahn 9 haben sich am Dienstag zwei schwere Lkw-Unfälle ereignet. Wie die Polizei mitteilte, war in der Nacht in Richtung München zunächst zwischen Thurland und Bitterfeld-Wolfen ein Tanklaster verunglückt. Der Sattelzug war den Angaben zufolge von der Fahrbahn abgekommen. Daraufhin sei der Tankauflieger in den Straßengraben geschleudert und großflächig aufgerissen worden.

Zeitweise Stau

Der Fahrer ist bei dem Unfall laut Polizei verletzt worden. Zudem liefen demnach größere Mengen AdBlue-Harnstoff aus. Die Feuerwehr pumpte mehrere Tausend Liter des Treibstoffzusatzes um. Wegen der Bergungsarbeiten kam es zeitweise zu Stau zwischen Dessau-Süd und Bitterfeld-Wolfen frei.

Vollsperrung der A9 bei Weißenfels aufgehoben

Probleme gibt es seit Dienstagvormittag auch auf der Gegenrichtung der Autobahn 9. Dort war nach Angaben der Polizei nahe Weißenfels kurz nach 9 Uhr ein Laster auf ein Stauende aufgefahren. Ein weiterer Lkw-Fahrer habe nicht rechtzeitig bremsen können und sei in die Unfallstelle gekracht, hieß es von der Autobahnpolizei.

Bei dem Unfall seien zwei Menschen verletzt und in Krankenhäuser gebracht worden. Die A9 war in Richtung Berlin zeitweise voll gesperrt. Inzwischen ist die Sperrung aufgehoben, laut MDR-Verkehrsdienst gibt es wegen der Aufräumarbeiten aber noch Stau bis Droyßig.

MDR (Cornelia Winkler, Luca Deutschländer)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 03. Mai 2022 | 05:00 Uhr

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