Nach Wasserrohrbruch Dessauer Amtsgericht soll saniert werden

Das Dessauer Amtsgericht soll in diesem Jahr saniert werden. Nach einem Wasserrohrbruch vor dreieinhalb Jahren sind immer noch zahlreiche Dienstzimmer gesperrt. Wegen Lieferengpässen bei den Baumaterialien, ist der genaue Baustart weiterhin unklar.

Vor einem zum Teil grün bewachsenen Gebäude in Dessau-Roßlau steht ein Baum.
Nach dem Rohrbruch sind im Dessauer Amtsgericht immer noch zahlreiche Dienstzimmer gesperrt. (Archivbild) Bildrechte: MDR/Michael Rosebrock

Dreieinhalb Jahre nach einem großen Wasserrohrbruch soll das Amtsgericht in Dessau saniert werden. Der Start der Bauarbeiten verzögert sich jedoch weiter, teilte das Bau- und Liegenschaftsmanagement MDR SACHSEN-ANHALT mit.

Demnach kann die etwa dreieinhalb Millionen Euro teure Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes erst beginnen, wenn das Übergangsquartier aufgebaut ist und die Bürocontainer bezugsfertig sind. Das werde jedoch frühestens im Mai sein.

Verzögerung wegen Lieferengpässen

Der Grund für die erneuten Verzögerungen seien erhebliche Lieferengpässe bei den Baumaterialien. Die Arbeitsbedingungen für etwa 65 Richter und Grundbuchamt-Mitarbeiter sind nach MDR-Informationen alles andere als gut: Seit der Havarie im Sommer 2019 sind demnach noch immer zahlreiche Dienstzimmer gesperrt.

MDR (Martin Krause, Annekathrin Queck)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 24. Januar 2023 | 06:30 Uhr

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