Lebensgefährliche Verletzungen Mann aus Dessau-Roßlau flieht vor der Polizei und springt von Hausdach

Ein Mann aus Dessau-Roßlau ist bei einer Wohnungsdurchsuchung in Brandenburg vom Hausdach gesprungen. Dabei hat er sich lebensgefährlich verletzt. Zu den Vorwürfen gegen den Mann schweigt die Polizei.

Krankenwagen
Ein Mann aus Dessau ist bei einer Wohnungsdurchsuchung in Brandenburg vom Dach gesprungen und hat sich lebensgefährlich verletzt. (Symbolbild) Bildrechte: imago images / onw-images

Ein Mann aus Dessau-Roßlau ist bei einer Wohnungsdurchsuchung im brandenburgischen Landkreis Spree-Neiße vom Dach gesprungen. Bei dem Sturz aus etwa sieben Metern Höhe wurde er lebensgefährlich verletzt, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilten.

Demnach klingelten Polizeibeamte am Dienstagvormittag an der Wohnungstür des Beschuldigten. Als dieser die Beamten sah, sei er aus dem Dachfenster auf den Dachfirst geklettert und in die Tiefe gesprungen. Ein Rettungshubschrauber habe ihn in eine Klinik gebracht.

Keine Angaben zum Tatvorwurf

In der Wohnung des Mannes seien Beweismittel sichergestellt worden. Der Durchsuchungsbeschluss und ein Haftbefehl vom Amtsgericht Dessau-Roßlau stünden im Zusammenhang mit einem mehrere Jahre zurückliegenden Strafverfahren. Ein DNA-Treffer hatte die Ermittler auf die Spur des mutmaßlichen Täters geführt. Zum Schutz der Beteiligten wollte die Polizei bisher keine Angaben dazu machen, was dem Mann vorgeworfen wird. An der Aktion waren Polizeibeamte aus Sachsen-Anhalt und Brandenburg beteiligt.

MDR/Fabienne von der Eltz

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 25. August 2021 | 16:00 Uhr

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