Millionenschaden Feuer in Dessau: Ermittlungen wegen fahrlässiger Brandstiftung

In Dessau-Roßlau sind Dutzende Feuerwehrleute zu einem brennenden Mehrfamilienhaus ausgerückt. Das leerstehende Gebäude war am Sonntagmorgen in Flammen aufgegangen – offenbar, weil ein 41-Jähriger darin gehaust und das Feuer entzündet hatte. Gegen den Mann wird jetzt ermittelt.

Ein gelbes Schild weist daraufhin, dass die Feuerwehr im Einsatz ist.
In Dessau waren am Sonntag mehrere Feuerwehren im Einsatz. Sie waren gerufen worden, weil ein leerstehendes Mehrfamilienhaus gebrannt hatte. (Symbolbild) Bildrechte: MDR/Luca Deutschländer

Bei einem Feuer in einem leerstehenden Mehrfamilienhaus in Dessau ist ein Schaden von rund 1,5 Millionen Euro entstanden. Wie die Polizei mitteilte, war der Brand am Sonntagmorgen kurz nach 6 Uhr ausgebrochen. Vor dem Haus fanden die Einsatzkräfte demnach einen 41-Jährigen. Er soll in dem Gebäude gehaust und den Brand verursacht haben.

Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung

Das Feuer war am Sonntagmorgen außer Kontrolle geraten. Der 41-Jährige hatte sich daraufhin mit einem Sprung aus dem Obergeschoss gerettet. Er wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Die Polizei teilte mit, sie habe den Brandort beschlagnahmt. Aktuell liefen Ermittlungen wegen fahrlässiger Brandstiftung gegen den Tatverdächtigen.

MDR/Luca Deutschländer

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 18. Oktober 2021 | 06:30 Uhr

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