Keine Bombe gefunden Nach Bombendrohung: Amtsgericht Wittenberg wieder freigegeben

Das Amtsgericht Wittenberg ist zwischenzeitlich wegen einer Bombendrohung evakuiert worden. Sprengstoffspürhunde der Polizei haben aber keine Bombe gefunden. Die Beamten haben das Gebäude nun wieder freigegeben. Teile des Stadtzentrums waren wegen der Drohung abgesperrt worden.

Amtsgericht Wittenberg
In Wittenberg ist das Amtsgericht wegen einer Bombendrohung am Donnerstagvormittag evakuiert worden. (Archivbild) Bildrechte: IMAGO

In Wittenberg hat es am Donnerstagvormittag eine Bombendrohung gegen das dortige Amtsgericht gegeben. Infolgedessen sind Teile des Stadtzentrums abgesperrt worden. Es kam zu massiven Verkehrsbehinderungen. Wie ein Sprecher der Polizeiinspektion in Dessau MDR SACHSEN-ANHALT mitteilte, wurde die Bombendrohung am späten Vormittag bekannt. Die Beamten stuften sie als ernsthafte Gefahrensituation ein.

Das Gerichtsgebäude wurde evakuiert, laufende Prozesse mussten unterbrochen werden. Zwei Sprengstoff-Spürhunde kamen zum Einsatz. Am Nachmittag gab die Polizei Entwarnung. Eine Bombe wurde nicht gefunden. Das Gebäude wurde wieder freigegeben. Die unterbrochenen Gerichtsprozesse werden am Freitag fortgesetzt.

MDR/Fabienne von der Eltz

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 23. September 2021 | 13:30 Uhr

1 Kommentar

Jana vor 3 Wochen

Ja so was kommt halt dabei heraus, wenn Hass und Hetze salonfähig werden. Da kommen dann schon Leute auf die Idee, dass sie die Drohungen, die sie im Netz längst ungestraft aussprechen auch mal in der Realität aussprechen können, wenn ihnen etwas quer im Magen liegt. wie in Idar-Oberstein gesehen gehen manche dann auch noch weiter und werden zu ganz realen Mördern.

Ist das wirklich die Politik und de rUmgang den wir uns miteinander vorstellen?

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