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Bei Löscheinsätzen droht den Feuerwehren vielerorts Wassermangel. (Symbolbild) Bildrechte: imago images / Deutzmann

WassermangelFeuerwehrverband fordert bessere Ausstattung mit Löschwasser

von MDR SACHSEN-ANHALT

Stand: 22. November 2021, 13:56 Uhr

Die Versorgung der Feuerwehren mit Löschwasser ist offenbar landesweit unzureichend. Der Feuerwehrverband sieht vor allem die Kommunen in der Pflicht, in moderne Wasserleitungen zu investieren.

Vor einigen Wochen hat ein Brand in Splau bei Bad Schmiedeberg (Landkreis Wittenberg) für Aufregung gesorgt. Als ein Wohnhaus in Flammen stand, musste die Feuerwehr einen privaten Teich abpumpen. Der Grund: Die beiden Hydranten konnten nicht genutzt werden, weil der Wasserdruck zu niedrig war.

Unzureichende Wasserversorgung

Für Kai-Uwe Lohse, den Chef des Feuerwehrverbandes Sachsen-Anhalt, ist das kein Einzelfall. So etwas passiere landesweit in vielen Gegenden. Die Versorgung der Feuerwehren mit Löschwasser ist vielerorts unzureichend, glaubt Lohse. Der Feuerwehrverband Sachsen-Anhalt sieht vor allem die Kommunen in der Pflicht, in moderne Wasserleitungen zu investieren.

Laut Verbandschef Lohse ist die alte Infrastruktur überfordert. Die Wasserverbände würden nur Trinkwasser, aber kein Löschwasser liefern. Es sei eine Kostenfrage, die Leitungen anzupassen. Die Kommunen scheuen aber vor den hohen Investitionskosten zurück. Eine Alternative wäre nach Ansicht von Lohse der Bau von Zisternen, also von unterirdischen Wasserspeichern. Dafür gebe es auch eine finanzielle Förderung.

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MDR/André Damm, Oliver Leiste

Dieses Thema im Programm:MDR SACHSEN-ANHALT | 22. November 2021 | 07:30 Uhr

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