Landkreis Wittenberg Landratswahl: Stichwahl zwischen CDU und AfD in Wittenberg

Die Entscheidung über einen neuen Landrat in Wittenberg ist vertagt worden. Keiner der Kandidaten hat die absolute Mehrheit erhalten. Die Kandidaten von CDU und AfD treten nun in einer Stichwahl an.

Elbbrücke Wittenberg
In Wittenberg ist die Landratswahl ohne ein eindeutiges Ergebnis zu Ende gegangen. Bildrechte: dpa

Bei der Landratswahl im Landkreis Wittenberg hat es am Sonntag noch keine Entscheidung gegeben. Zwar holte Christian Tylsch (CDU) mit 36,86 Prozent die meisten Stimmen. Der Büroleiter von Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) verpasste aber die für einen Wahlsieg erforderliche absolute Mehrheit.

Jürgen Dannenberg, DIE LINKE, Landrat Wittenberg
Jürgen Dannenberg war seit 2007 Landrat im Landkreis Wittenberg (Archivfoto) Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Der 1983 geborene Tylsch wollte bereits bei der vergangenen Wahl 2014 Landrat in Wittenberg werden, war aber in der Stichwahl knapp Jürgen Dannenberg (Linke) unterlegen. Der 68-Jährige war seit 2007 Landrat in Wittenberg, stellte sich in diesem Jahr nicht wieder zur Wahl. Nun muss Tylsch am 20. Juni erneut in eine Stichwahl.

Insgesamt neun Kandidaten angetreten

Da tritt er dann gegen Frank Luczak (AfD) an, der mit 19,5 Prozent am Sonntag die zweitmeisten Stimmen holte. Sven Paul (SPD, DIE LINKE, GRÜNE) hat mit 19,14 Prozent knapp die Stichwahl verpasst. Auf den weiteren Plätzen folgen Mike Reiß (freie Wähler), Norman Sehmisch (FDP), sowie Heike Dorczok, Holger Zubke, Norbert Ladewig und Matthias Felix (alle parteilos). Die Wahlbeteiligung lag nach Angaben des Landkreises bei 60,87 Prozent.

MDR/Fabienne von der Eltz, dpa

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 07. Juni 2021 | 08:30 Uhr

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