Hohe Spritpreise Sachsen-Anhalt hilft Verkehrsunternehmen

Die hohen Benzin- und Dieselpreise führen auch für die Busunternehmen zu Problemen, die in Sachsen-Anhalt den Nahverkehr betreiben. Das Land reagiert auf die aktuelle Preisexplosion an den Tankstellen und zieht eine für den Sommer geplante Zahlung von mehr als 16 Millionen Euro vor.

Sachsen-Anhalts Landesregierung reagiert auf die hohen Kraftstoffpreise an den Tankstellen. Das Verkehrsministerium will die Busunternehmen entlasten, die für den Nahverkehr im Land zuständig sind. Ministerin Lydia Hüskens (FDP) kündigte an, den eigentlich für Juni geplanten nächsten Abschlag von rund 16,8 Millionen Euro schon jetzt ausschütten zu wollen.

Überbrückung bis Steuerentlastungen kommen

Damit solle die Liquidität gesichert werden, so Hüskens. Das Geld geht an die Landkreise und die kreisfreien Städte. Sie sind für den Bus- und Straßenbahnverkehr in ihrer Region zuständig. Hüskens will mit dem Vorziehen auch die Zeit bis zum Steuerentlastungsgesetz des Bundes überbrücken. Die FDP-Politikerin hofft, dass in dem Gesetz auch die ÖPNV-Unternehmen entlastet werden.

MDR (Mario Köhne)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT | 23. März 2022 | 11:00 Uhr

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