So sehen Sachsen-Anhalts Experten die Zukunft von Medizin und Pflege

Frau mit blonden Haarem, schwarzem T-Shirt und grauem Blazer schaut freundlich
Der Arztbesuch der Zukunft: Steffi Suchant, Techniker Krankenkasse Sachsen-Anhalt Der Arztbesuch der Zukunft: Steffi Suchant, Techniker Krankenkasse Sachsen-Anhalt: "Perfekt finde ich, wenn ich morgens aufwache und mich krank fühle, dass ich gar nicht erst zur Arztpraxis gehen muss, sondern dass ich vielleicht zum Computer oder Smartphone gehe und so einen Arzt erreiche. Der Arzt kann eine erste Anamnese vornehmen und sagen, dass ich zu Hause bleiben soll und mir eventuell ein Medikament aufschreiben. Das kommt später mit der Drohne an meine Tür. Wenn es mir nicht besser geht, melde ich mich einen Tag später wieder. Parallel weiß mein Arbeitgeber schon Bescheid und die Krankenkasse auch." Bildrechte: TK Sachsen-Anhalt
Dr. Jörge Böhme, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen-Anhalt. Mann mit weißem Hemd und dunklem Sakko schaut freundlich.
Der Arztbesuch der Zukunft: Jörg Böhme, Chef der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen-Anhalt Der Arztbesuch der Zukunft: Jörg Böhme, Chef der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen-Anhalt: "Sie würden Zuhause für mich die elektronische Patientenakte freischalten. Das geht Arzt-bezogen und Sie können das für 24 Stunden und bis zu 540 Tage machen. Ich sehe dann, dass Sie zum Termin kommen und kann mir schon die in der Patientenakte abgelegten Befunde ansehen. Dann kommen Sie rein, ich frage, wie geht's. Und dann sagen Sie vielleicht, Ihr Blutdruck ist hoch. Ich sehe dann Medikamente, die Sie bereits nehmen, kann die optimieren. Und das war’s." Bildrechte: KV Sachsen-Anhalt
Frau mit blonden Haarem, schwarzem T-Shirt und grauem Blazer schaut freundlich
Der Arztbesuch der Zukunft: Steffi Suchant, Techniker Krankenkasse Sachsen-Anhalt Der Arztbesuch der Zukunft: Steffi Suchant, Techniker Krankenkasse Sachsen-Anhalt: "Perfekt finde ich, wenn ich morgens aufwache und mich krank fühle, dass ich gar nicht erst zur Arztpraxis gehen muss, sondern dass ich vielleicht zum Computer oder Smartphone gehe und so einen Arzt erreiche. Der Arzt kann eine erste Anamnese vornehmen und sagen, dass ich zu Hause bleiben soll und mir eventuell ein Medikament aufschreiben. Das kommt später mit der Drohne an meine Tür. Wenn es mir nicht besser geht, melde ich mich einen Tag später wieder. Parallel weiß mein Arbeitgeber schon Bescheid und die Krankenkasse auch." Bildrechte: TK Sachsen-Anhalt
Dr. Peter Redemann, Geschäftsführer Harzklinikum. Mann mit grauen Haaren, weißem Hemd weinroter Krawatte und grauem Sakko steht vor einem Mikrofon.
Die Medizin der Zukunft: Peter Redemann, Chef des Harzklinikums Die Medizin der Zukunft: Peter Redemann, Chef des Harzklinikums: "Stellen Sie sich vor, wir hätten einen Personalausweis, der alles kann: Sie brauchen keine Krankenversicherungskarte keine Kreditkarte. Eigentlich reicht der Ausweis, um nachzuweisen, wer man ist. Mit diesem Werkzeug können wir alles machen: wählen gehen oder einkaufen oder zum Arzt gehen. Das wäre doch mal eine Entwicklung!
Ansonsten ist ein Megatrend in der Diagnostik im Gesundheitswesen natürlich Künstliche Intelligenz. Inwieweit können Systeme zum Beispiel CT- oder MRT-Bilder zu befunden und Diagnosen stellen. Bis das sicher funktioniert, dauert es sicher nicht mehr lange. Es wird dann eine rechtliche und ethische Frage sein, ob wir eine automatisierte Befundung zulassen oder ob ein Mensch die letzte Kontrollinstanz ist."
Bildrechte: Harzklinikum
Mann in schwarzem Hemd hat die Arme verschränkt und lächelt in die Kamera
Die Zukunft von Zuhause im Alter: Karsten Schwarz, Uni Halle Die Zukunft von Zuhause im Alter: Karsten Schwarz, Uni Halle: "Angenommen ich wohne alleine, dann kommt morgens ein freundliches technisches Gerät und motiviert mich, in die Küche zu gehen. Das Gerät bringt mir also nichts zur Couch! Das war lange mein Trugschluss, aber unsere Pflegewissenschaftler sagen, wir müssen die Menschen dazu bringen, ihre Fähigkeiten auch zu benutzen. In der Küche zeigt mir das Gerät zum Beispiel, welche tollen Säfte im smarten Kühlschrank stehen und spielt gleichzeitig Musik, die ich mag. Anschließend schlägt es mir vor, was ich heute machen kann und ruft mir zum Beispiel ein Taxi, um zum Chor oder zu einem Kartenspielnachmittag zu kommen. Was noch schwierig ist, sind Geräte, die zum Beispiel beim Anziehen helfen." Bildrechte: Uni Halle
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