Deutscher Wetterdienst Keine Schäden nach Starkregen am Sonntag – Starke Gewitter ab Montag erwartet

Der Starkregen und einzelne Gewitter haben in Sachsen-Anhalt keine größeren Schäden angerichtet. Die Feuerwehren im Land mussten, wenn überhaupt, nur zu kleineren Einsätzen ausrücken. Am Montag muss aber mit weiteren Gewittern gerechnet werden. Sie können sogar unwetterartig ausfallen.

Aufziehendes Gewitter über einem Gerstenfeld
Der Deutsche Wetterdienst weist darauf hin, dass es in Teilen von Sachsen-Anhalt am Montag schwere Gewitter geben kann. Bildrechte: imago/blickwinkel

Nach dem heißen Wochenende zum Ferienbeginn mit Sonne und bis zu 30 Grad stehen Sachsen-Anhalt nun erst mal Blitz, Donner und Regen bevor. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet für den Anfang der neuen Woche teils unwetterartige Gewitter. Das teilte Cathleen Hickmann vom DWD mit.

Nach erneut hohen Temperaturen mit bis zu 28 Grad könnten sich am Montag vor allem bei Magdeburg und in der Börde ab Nachmittag Gewitter bilden, die sich zu einem großen Gewittergebiet verbinden könnten, das sich dann für längere Zeit kaum bewegt, sagte sie. Dabei könne es zu Starkregen und Hagel mit Niederschlägen von bis zu 40 Litern pro Quadratmeter kommen.

Ein "sehr starkes Sommergewitter"

Mit den Unwettern, die die Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz ausgelöst haben, sei dieses Gewitter aber nicht zu vergleichen, betonte die Meteorologin. Sie rechne am Montag eher mit einem "sehr starken Sommergewitter".

Keine größeren Feuerwehr-Einsätze in der Nacht zu Montag

Bereits am Sonntagnachmittag hätten sich etwa bei Magdeburg, im Burgenlandkreis und im Harz erste Gewitter gebildet, sagte Hickmann DWD. Dabei habe es sich aber um normale Sommergewitter gehandelt. Das deckt sich mit den Erfahrungen, die die Feuerwehren am Sonntagabend und in der Nacht zu Montag gemacht haben: Trotz zahlreicher Warnmeldungen des DWD mussten die Feuerwehren in Sachsen-Anhalt zu keinen größeren Einsätzen ausrücken.

Wie die Leitstellen MDR SACHSEN-ANHALT am Morgen mitteilten, wurde niemand verletzt. Lediglich im Landkreis Stendal sei ein Baum auf die Bundesstraße 107 bei Klietz gestürzt.

MDR/Fabienne von der Eltz, Michael Rosebrock, Luca Deutschländer, DWD

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE | 25. Juli 2021 | 19:00 Uhr

11 Kommentare

Stadtkind vor 8 Wochen

Wusste gar nicht das in Rheinland-Pfalz gar kein Fernseh- und Radioempfang möglich ist, komisch. Ich bin mir auch nicht sicher was die Gehälter von irgendwelchen Identanten mit Wetterwarnungen zu tun hat. Aber naja, ich hab ja auch nicht studiert, Schande über mich. Also gewarnt wurde ja wohl schon Tage vorher um mich mal auf das Katastrophengebiet zu beziehen.

Denkschnecke vor 8 Wochen

Ja, ich bezeichne das als Vorurteile, weil ich mir im Gegensatz zu Ihnen kein Urteil anmaße ohne die Fakten zu prüfen. (Ich glaube nicht, dass man von der einen Spitzenposition auf die Gehälter der Mitarbeiter schließen kann.)
Jedenfalls lag ich mit meiner Vermutung richtig, dass Sie die Qualität eines ganzen Chors nicht künstlerisch, sondern allein aufgrund des Inhalts eines einzigen 90-Sekunden-Stücks be/verurteilen.

Rotti vor 8 Wochen

Sie wissen nicht, wie groß die Gehaltsunterschiede zwischen MDR und dem WDR sind? Und bezeichnen das als Vorurteile? Um Ihnen ein wenig zu helfen, vergleichen Sie die Gehälter der Intendanten! Und, da werden Sie sogar eine Form der Diskriminierung finden, nämlich, dass beim MDR eine Intendantin weniger, deutlich weniger, verdient, als beim WDR! Aber vielleicht studieren Sie mit Ihrem geliebten Kinderchor das Lied von der "Alten Diskriminierungssau" ein?

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