Vom Verfassungsschutz beobachtet Diese gefährlichen Glaubensgemeinschaften sind in Mitteldeutschland aktiv

In Sachsen-Anhalt hat sich im Sommer die spirituelle Gruppe "Spiritual Science Research Foundation" (SSRF) angesiedelt, deren Gründer Hindunationalist ist. Der Verfassungsschutz beobachtet sie bisher nicht. Andere Glaubensgemeinschaften in Mitteldeutschland hingegen stehen im Visier der Behörden. Ein Überblick.

Ein Hinweisschild zum Landesamt für Verfassungsschutz
Der Verfassungsschutz in Sachsen-Anhalt beobachtet mehrere Glaubensgemeinschaften. Bildrechte: dpa

Im Harzort Allrode herrscht Verunsicherung, seit im Sommer die spirituelle Organisation "Spiritual Science Research Foundation" (SSRF) eine einstige Hotelanlage gekauft hat. Der Name der Organisation heißt übersetzt "Spirituelle Wissenschafts- und Forschungsstiftung". Doch mit Wissenschaft haben die Inhalte, die die hinduistisch geprägte Gruppe auf ihrer Internetseite verbreitet, wenig zu tun. Dort spricht die SSRF unter anderem von der "Spirituellen Heilung" von Krankheiten.

Ein weiterer Anlass zur Verunsicherung: Gründer der SSRF ist laut Website Jayant Athavale. Er gilt als Hindunationalist und Gründer der Gruppe "Sanatan Sanstha", der in Indien die Beteiligung an Bombenanschlägen und Morden vorgeworfen wird. Die SSRF im Harz weist Verbindungen zu "Sanatan Sanstha" zurück.

Auf Anfrage teilte der Verfassungsschutz Sachsen-Anhalt mit, dass er die SSRF bislang nicht beobachtet.

Wie arbeitet der Verfassungsschutz?

Der Verfassungsschutz sammelt Informationen, vor allem sach- und personenbezogene Auskünfte, Nachrichten und Unterlagen über

  • Bestrebungen, die gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung, den Bestand oder die Sicherheit des Bundes oder eines Landes gerichtet sind oder die Verfassungsorgane des Bundes oder eines Landes sowie ihrer Mitglieder in ihrer Arbeit beeinträchtigen,
  • Strukturen und Tätigkeiten der Aufklärungs- und Abwehrdienste der ehemaligen DDR, insbesondere des Ministeriums für Staatssicherheit,
  • sicherheitsgefährdende oder geheimdienstliche Tätigkeiten für eine fremde Macht,
  • Bestrebungen, die mit der Vorbereitung oder Anwendung von Gewalt auswärtige Belange der Bundesrepublik gefährden
  • und Bestrebungen, die sich gegen den Gedanken der Völkerverständigung, insbesondere das friedliche Zusammenleben der Völker richten.


Voraussetzung dafür ist, dass tatsächliche Anhaltspunkte für solche Bestrebungen oder Tätigkeiten vorliegen.

Grundlage für die Arbeit sind das Gesetz über den Verfassungsschutz im Land Sachsen-Anhalt, das Thüringer Verfassungsschutzgesetz sowie das Sächsische Verfassungsschutzgesetz.

Wen oder was der Verfassungsschutz beobachtet, teilt er grundsätzlich nicht mit. Ausnahmen davon sind im jeweiligen Verfassungsschutzbericht des Landes aufgelistet.

Die Landesbehörden haben allerdings mehrere andere Glaubensgemeinschaften in Mitteldeutschland im Visier, darunter islamistische und rechtsextreme sowie Scientology. Hier ein Überblick auf der Basis der jüngsten Verfassungsschutzberichte in den Ländern: Wer hat welche Weltanschauung? Wie viele Mitglieder gibt es im Land? Wie werden sie aktiv?

Artgemeinschaft

Die "Artgemeinschaft – Germanische Glaubensgemeinschaft wesensgemäße Lebensgestaltung" ist die derzeit größte neonazistische Organisation in Deutschland. Sie vertritt völkisch-rassistisches Gedankengut. Die Gruppierung versteht sich als Glaubensbund, der "die Kultur der nordeuropäischen Menschenart" bewahren, erneuern und weiterentwickeln will. Bundesvorsitzender ist ein Sachsen-Anhalter: Jens Bauer aus Elsteraue im Burgenlandkreis. Er organisierte im vergangenen Jahr auch mehrere Demonstrationen in Zeitz gegen die Corona-Maßnahmen. Dafür gründete er die Initiative "Ganzheitlich Leben und Handeln".

Ihre regelmäßigen überregionalen Treffen führt die Gruppe in Illfeld, einem Ortsteil von Harztor in Nordthüringen, durch. Das geht aus einer Antwort der Thüringer Landesregierung auf eine Kleine Anfrage einer Linken-Politikerin hervor. So fanden im Jahr 2019 laut Landesregierung insgesamt fünf mehrtägige Treffen in Illfeld statt, zu denen jeweils 100 bis 300 Personen aus ganz Deutschland kamen. Die geschlossenen Veranstaltungen haben den Anschein von "Familienveranstaltungen", sollen aber das Interesse an dem rechtsextremistischen Regelwerk der "Artgemeinschaft" wecken. Laut Verfassungsschutzbericht nehmen an diesen Treffen auch regelmäßig einzelne Personen aus Sachsen teil.

Die Zahl der Anhängerinnen und Anhänger in Thüringen liegt demnach im niedrigen zweistelligen Bereich, sie haben keine Führungsfunktionen innerhalb der Organisation. Die Landesregierung erkennt bei den Thüringer Anhängerinnen und Anhängern "Verbindungen sowohl in den Bereich rechtsextremistischer Parteien als auch in die Neonaziszene". In Sachsen-Anhalt zählt die Gruppe etwa 30 Mitglieder.

Salafisten

Der Verfassungsschutz versteht unter Salafismus eine besonders radikale Strömung innerhalb des Islamismus. Salafisten streben nach der Wiederherstellung des "authentischen Islam" und nach der Umsetzung islamischer Rechtsvorschriften für die gesamte Menschheit. In Moscheen und Gebetsräumen traten im vergangenen Jahr vereinzelt Prediger auf, die die salafistische Ideologie propagierten. Die bekannteste jihadsalafistische Organisation ist der IS. Er zog in den Vorjahren auch Jugendliche aus Sachsen-Anhalt an.

In Sachsen-Anhalt zählt der Verfassungsschutz etwa 90 Anhänger des Salafismus, in Thüringen erfasste der Verfassungsschutz 2019 etwa 135 Salafistinnen und Salafisten, die mehrheitlich männlich sind. Der Frauenanteil liegt demnach bei elf Prozent, viele von ihnen seien zugewandert und Konvertitinnen. Etwa zwölf Prozent der Salafistinnen und Salafisten werden als gewaltbereit eingestuft. Der Verfassungsschutz beobachtet nach eigenen Angaben vor allem Einzelpersonen. In Deutschland ist die salafistische Szene laut Verfassungsschutz meist nur lose organisiert. Feste und formale Strukturen fehlten weitgehend. Eine Ausnahme bilden demnach örtliche Vereine, die Träger salafistischer Moscheen sind.

Islamische Gemeinde in Sachsen

Eine davon ist die Islamische Gemeinde in Sachsen. Der Verein wurde 1995 gegründet, sitzt in Leipzig und bildet nach Ansicht des Verfassungsschutzes seit Jahren den Schwerpunkt salafistischer Strukturen in Sachsen. Die Al-Rahman-Moschee besuchen demnach etwa 1.000 Menschen, von denen die Mehrheit nicht dem salafistischen Spektrum angehört.

Als gefährlich wird vor allem der Imam Hassan Dabbagh eingestuft. Er ist laut Verfassungsschutz ein überregional bekannter Multiplikator des politischen Salafismus in Deutschland. Seine Ideologien verbreite er unter anderem in Feiertagspredigten, dem fast täglich stattfindenden Unterricht in der Moschee sowie in verschiedenen sozialen Netzwerken.

Vogtländisch-Islamisches Zentrum

Ein weiterer salafistischer Schwerpunkt in Sachsen ist laut Verfassungsschutz die Al-Muhadjirin-Moschee in Plauen und ihr Trägerverein "Vogtländisch-Islamisches Zentrum", der 2008 gegründet wurde. Die Moschee wird von etwa 250 Menschen besucht, von denen die Mehrheit dort ihren religiösen Pflichten nachkommt. Seit 2017 verbreitet der Verein in Predigten, Lehrstunden und auf dem eigenen YouTube-Kanal die salafistische Ideologie.

Die islamische Moschee in der Dobenaustraße.
2018 wurde in Plauen ein Mann festgenommen, der für den Islamischen Staat Mitglieder geworben haben soll.  Bildrechte: dpa

Gemeinschaft der Verkündigung der Mission

Diese Gruppierung, auch unter dem Namen „Tablighi Jama'at“ (TJ) aktiv, ist eine islamistische Missionierungsbewegung aus Indien mit weltweit etwa zwölf Millionen Mitgliedern. Die TJ propagiert eine wörtliche Auslegung des Korans, eine rigorose Abgrenzung zu Nichtmuslimen und eine Ausgrenzung von Frauen von der politischen und gesellschaftlichen Teilhabe. Ziel ist ein Leben, das auf islamischen Rechtsvorschriften basiert.

Zur Zielgruppe gehören auch Nichtmuslime. Um neue Anhänger zu gewinnen, werden Interessierte zum Beispiel zu Gebeten oder Moscheebesuchen eingeladen. In Thüringen waren es 2019 etwa 20 Personen, die der Muslimbruderschaft und der "Tablighi Jama'at" (TJ) nahestehen. Die Mitgliederzahl in Sachsen-Anhalt liegt im mittleren zweistelligen Bereich. TJ-Mitglieder aus Sachsen-Anhalt beteiligen sich auch an bundes- und europaweiten Treffen. Wegen der Corona-Pandemie und Konflikten in der Führungsebene sind die Missionierungsbemühungen im Land zuletzt massiv zurückgegangen.

#MDRklärt So erkennt man, ob es sich bei einer Gruppe um eine Sekte handelt

So erkennt man, ob es sich bei einer Gruppe um eine Sekte handelt
Bildrechte: MDRklärt/pixabay
So erkennt man, ob es sich bei einer Gruppe um eine Sekte handelt
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Checkliste Versprechungen Die Gemeinschaft verspricht Liebe, Verständnis, Reichtum, Glück, etc. Die Gemeinschaft verspricht dass man ein neuer Mensch wird oder alle Probleme zu lösen. Die Gemeinschaft erklärt, dass man genau diese Gruppe braucht, um alles zu erreichen, was man möchte. Die Gemeinschaft bietet einfache Erklärungen für alle wichtigen Lebensbereiche und Probleme.
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Checkliste Gruppenstruktur Die Mitglieder sind ausgesprochen nett, Mindestens ein Mitglied der Gruppe ist immer in der Nähe. Die Mitglieder halten stark zusammen und heben sich möglicherweise durch eine besondere Sprache oder Begriffe ab. Vielleicht erhalten die Mitglieder auch einen neuen Namen. Kinder und Jugendliche haben in der Ideologie der Gruppe eine besondere Funktion.
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Die Mitglieder fühlen sich als Elite, als Vorreiter einer neuen Epoche. Nur Gruppenmitglieder werden einer nahenden Bedrohung entkommen. Die Gruppeninteressen kommen vor den Interessen des Einzelnen. Private soziale Absicherung ist nicht wichtig. Wenn der Gruppenführer es befiehlt, „dürfen“ auch gesetzwidrige Taten begehen, um Loyalität zu beweisen.
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Checkliste Methoden Nur diese Gemeinschaft hat die richtigen Methoden, mit denen man weiterkommt. Sie sind rational oder mit herkömmlichen wissenschaftlichen Methoden nicht erklärbar. Auf dem Weg zur Erlösung oder der Beseitigung von Problemen werden sonderbare Dinge abverlangt. Geheimnisvolle religiöse oder psychologische Übungen werden benutzt, um besondere Bewusstseinszustände zu erreichen. Es gibt Regeln oder Rituale für Ernährung, Kleidung, Körperpflege, Beziehungen oder Sexualität.
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Alle Gruppenmitglieder haben identische Ansichten über sämtliche Aspekte des Lebens und nutzen in Gesprächen gleiche Formulierungen. Die Gemeinschaft möchte, dass möglichst viel Zeit in der Gruppe verbracht wird. Kontakte zu möglichen Kritikern, auch zu Familienangehörigen oder früheren Freunden sollen abgebrochen werden.
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Checkliste Führungspersönlichkeit In der Gruppe gibt es eine Führungspersönlichkeit, die durch besondere Erfahrungen, Eingebung, etc. besonderes Wissen und Macht über die Welt und den Menschen hat. Zweifel oder ein Hinterfragen sind nicht gestattet.
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Checkliste Umgang mit Kritik Wenn jemand sich negativ über die Gruppe äußert, werden dessen Argumente als Zeichen der Unwissenheit oder als feindliche Absicht interpretiert. Stellt sich der Erfolg nicht wie versprochen ein, liegt es an dir. Du hast nicht alle Regeln befolgt, hast gezweifelt oder dich zu wenig 	bemüht. Wer sich von der Gruppe lösen will, wird massiv unter Druck gesetzt oder auf subtile andere Art überzeugt, zu bleiben.
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Texttafel: "Mehr Erklärgrafiken und -videos auf Instagram @mdrklaert"
Dieses Thema im Programm:
MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE | 24. Oktober 2021 | 19:00 Uhr

Quelle: MDR/Max Schörm
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Muslimbruderschaft

Die Muslimbruderschaft stammt aus Ägypten und hat unter den islamistischen Bewegungen einen besonders großen Einfluss. Aus ihr sind unter anderem die Deutsche Muslimische Gemeinschaft und die Terrororganisation HAMAS hervorgegangen. Das Ziel der Muslimbruderschaft ist wie bei den anderen islamistischen Glaubensgemeinschaften die Gründung eines Gottesstaats, der auf religiösen Regeln basiert. Die Anwendung von Gewalt wird dabei nicht ausgeschlossen, doch nicht vorrangig angestrebt. Vertreter der Muslimbruderschaft treten nach außen hin als gemäßigte Muslime auf.

In Deutschland zählt der Verfassungsschutz im Jahr 2020 etwa 1.450 Anhängerinnen und Anhänger, 25 davon in Sachsen sowie etwa 20 aktive Anhänger in Sachsen-Anhalt. Hierbei handelt es sich größtenteils um Menschen, die führende Funktionen in ihren jeweiligen Gemeinden haben. Vereinzelt traten zuletzt in Moscheen des Landes Prediger auf, die ideologische Standpunkte der Muslimbruderschaft propagierten.

Sächsische Begegnungsstätte

Auch in Sachsen tritt die Muslimbruderschaft nicht offen in Erscheinung, dafür aber die Sächsische Begegnungsstätte (SBS) mit Sitz in Dresden, eine Organisation aus dem Spektrum der Bruderschaft. Gegründet wurde sie 2016, ihr Vorstand und Geschäftsführer ist Saad Elgazar, der ebenfalls Vorsitzender des Vereins Marwa Elsherbiny Kultur- und Bildungszentrum Dresden ist.

Die SBS versteht sich selbst als "multikulturelle und religionsübergreifende Einrichtung" sowie als Bindeglied zwischen der sächsischen Bevölkerung und "muslimischen Einwanderern". Auf ihrer Webseite verkündete die SBS Anfang 2019, dass sie ihr selbstgestecktes Ziel – flächendeckende Gebetsräume – erreicht und ihre Aktivitäten eingestellt habe. Die Standorte in Leipzig, Riesa, Zittau, Meißen, Pirna und Görlitz seien geschlossen.

Laut Verfassungsschutz ist es fraglich, ob die SBS tatsächlich nicht mehr aktiv ist. Er schließt nicht aus, dass die handelnden Personen unter anderen Bezeichnungen weiter agieren, und beobachtet vor allem den Vorsitzenden Elgazar. Er habe sich über Jahre hinweg und in mehreren Beiträgen in sozialen Netzwerken eindeutig und offen zur exremistischen Muslimbruderschaft bekannt, ihre Aktivitäten begrüßt und sich antisemitisch geäußert.

Moscheenvereine

In Thüringen gibt es laut Verfassungsschutz Moscheenvereine im unteren zweistelligen Bereich. Einige von ihnen seien islamistisch beeinflusst und werden teilweise von Islamistinnen und Islamisten besucht. Da die meisten Moscheenvereine im Freistaat aber zum täglichen Pflichtgebet besucht werden und ihre Mitglieder sich überwiegend an die freiheitlich demokratische Grundordnung halten, beobachtet der Verfassungsschutz nach eigenen Angaben nur einzelne Personengruppen.

Scientology

Die Bewegung stammt aus den USA und hat als wohl berühmtestes Mitglied Schauspieler Tom Cruise. Sie strebt ein totalitäres, gesellschaftliches System nach der Ideologie ihres Gründers Hubbard an und teilt die Menschheit in zwei Gruppen ein: sogenannte Nichtaberrierte, also Scientologen, und Aberrierte. Letztere gelten als geistig Gestörte, deren Menschenrechte eingeschränkt werden müssen.

 Informationstafel an einer Bushaltestelle vor der Scientology Kirche in Berlin, 2007
In Berlin ist Scientology mit einem Neubau nahe des Zoologischen Gartens vertreten. Bildrechte: Dehli News

Die Mitgliederzahl in Sachsen-Anhalt liegt nur im einstelligen Bereich. Die Gruppierung ist dort mit einzelnen Aktionen unter der Tarnorganisation "Sag NEIN zu Drogen – Sag JA zum Leben" aktiv. In Thüringen wurde die Zahl für 2019 mit circa zehn angegeben. Laut Verfassungsschutz sind im Freistaat "weder Niederlassungen noch öffentlichkeitswirksame Aktivitäten" festzustellen. Die Gruppe beschränke sich auf das Verteilen von Broschüren und anderen Informationsmaterialien. Dies gehe aber von Niederlassungen außerhalb Thüringens aus.

Im jüngsten Bericht führt der Verfassungsschutz Sachsen "Scientology" unter sonstige Phänomene auf und erläutert die Aktivitäten der Gruppe nicht näher. Der Beauftragte für Sekten- und Weltanschauungsfragen im Bistum Dresden-Meißen, Gerald Kluge, schreibt auf seiner Webseite, dass es in Dresden mal eine "Mission", in Leipzig ein "city-office" und in Chemnitz eine Gruppe "Freunde der Dianetik" gab. Seit mehreren Jahren sei die Bewegung in Sachsen aber nicht mehr in Erscheinung getreten. Verschiedene von Scientologen geführte Immobilienfirmen seien aber in Zwickau, Dresden, Leipzig und Görlitz aktiv.

Quelle: MDR SACHSEN-ANHALT/Elisa Sowieja-Stoffregen, Fabienne von der Eltz

23 Kommentare

AlexLeipzig vor 9 Wochen

Ja goffman, da ich Ihre Kommentare kenne, nehme ich an, daß Sie eine ähnliche Meinung haben wie ich. Wir sollten uns daher nicht in Wortklaubereien verlieren, ich denke, mein Eingangskommentar war verständlich.

Anni22 vor 9 Wochen

@ Eulenspiegel Was sind "gräfliche" Glaubensgemeinschaften?
Die Grundausage, dass höhere Wesen Verse verfasst haben, nach denen die Menschen leben sollen, ist zwar die Gleiche , aber trotzdem ein Lüge.

Eulenspiegel vor 9 Wochen

Also ich denke hier geht es nicht um den Islam sondern um gräfliche Glaubensgemeinschaften. Da sollte man schon differenzieren. Den hier geht es um Leute die versuchen eine Religion für ihre menschenverachtende Ziele zu missbrauchen. Schließlich sind die Grundaussagen des Islam vergleichbar mit den Grundaussagen des Christentums.

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