E-Mobilität Sektkellerei Freyburg will schweren Elektro-Lkw testen

Es wäre eine Premiere: In Freyburg will die Sektkellerei zukünftig ein E-Shuttle, also einen Elektro-Lkw, einsetzen, um Waren von der Kellerei in das Lager zu transportieren. Nach Angaben des Sektherstellers ist das europaweit der erste Praxistest im Lkw-Dauerbetrieb der 40-Tonnen-Klasse.

Die Sektkellerei Freyburg an der Unstrut
Die Sektkellerei in Freyburg testet mit dem E-Shuttle eine Zukunftstechnologie. Bildrechte: imago/Köhn

Strom statt Diesel soll zukünftig der Treibstoff sein, mit dem ein Lkw Waren der Sektkellerei Freyburg in das Lager transportiert. Im nächsten Jahr soll der Betrieb starten, derzeit laufen vorbereitende Tests. "Wenn alles gut läuft, soll der E-Shuttle-Betrieb im nächsten Jahr starten", erklärt Ulrich Ehmann, Sprecher der Rotkäppchen-Mumm Sektkellerei, im Gespräch mit MDR SACHSEN-ANHALT.

Akkus machen Elektro-Lkw deutlich schwerer

Dafür untersucht derzeit ein Messwagen der Hochschule Anhalt die Strecke. Schließlich muss die Straße den Elektro-Lkw aushalten. Das Problem: Die Akkus machen das E-Shuttle deutlich schwerer, mit Ladung schätzungsweise rund 40 Tonnen. Ob die Straßen dieses Gewicht auf Dauer tragen, wird derzeit geprüft.

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Der Hersteller des Elektro-Lkw und das Fraunhofer-Institut begleiten schon im Vorfeld den Umstieg auf die umweltfreundliche Transportmethode. Und auch die Anwohner der Strecke profitieren: In Zukunft soll die Lärm- und Abgasbelastung deutlich sinken. Fest steht inzwischen auch schon, dass kleinere Umbauarbeiten an der Strecke notwendig sind.

MDR (Hannes Leonard)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT | 17. Dezember 2021 | 16:30 Uhr

4 Kommentare

Steffen Kayser vor 22 Wochen

Man will ja erst mal testen. Aber eins steht schon mal fest. Auf Grund der Reichweite und der Ladezeit, kann der Fahrer seine Ruhezeiten immer einhalten.

Kelte vom Oechsenberg vor 23 Wochen

Hallo Oooo: Ich hoffe nur, daß du ein Fahrrad im Keller stehen hast. Na ja, bei einem "Black out" braucht man eventuell einen stromerzeugenden Dynamo um das Bier im Kühlschrank zukühlen.

Steffen Kayser vor 22 Wochen

Nichts, wie alle. Kein Handy, kein Internet also einfach nichts. Und wer will in Deutschland schon mit seinen Händen arbeiten. Die wenigsten

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