Am Abend der Tat Überfall auf der A9: Raststätten-Räuber stellt sich

Wenige Stunden nach dem Überfall auf eine Raststätte an der A9 im Burgenlandkreis hat sich am Mittwoch ein Tatverdächtiger gestellt. Die Ermittler hatten vorher schon ein Auto mit Beweismaterial gefunden.

Ein Polizist trägt Handschellen und eine Waffe.
Der Überfall auf eine Tankstelle an der A9 ist offenbar schnell aufgeklärt worden. (Symbolbild) Bildrechte: dpa

Nach dem Überfall auf die Tankstelle an der Raststätte Osterfeld-Ost (Burgenlandkreis) an der Autobahn 9 hat sich ein Tatverdächtiger der Polizei gestellt. Er habe selbst angegeben, die schwere Raubstraftat am Mittwoch begangen zu haben, teilte die Polizei mit. Umfangreiche Ermittlungen hätten den Tatverdacht erhärtet.

Noch am Abend des Tattages meldete sich ein 25-Jähriger bei der Polizei in Weißenfels, wie die Behörde mitteilte. Der Weißenfelser soll demnach noch am Donnerstagnachmittag einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden.

Auto mit Beweismaterial in Weißenfels gefunden

Laut Polizei fanden Einsatzkräfte am Mittwochnachmittag bei der Kontrolle eines geparkten Autos in Weißenfels Bekleidungsstücke, ein Luftgewehr und Bargeld. Die Polizei ordnete die Gegenstände dem Raub zu. Die Kennzeichentafeln des Autos waren als gestohlen gemeldet.

Am frühen Mittwochmorgen hatte ein Unbekannter zwei Angestellte mit einem waffenähnlichen Gegenstand bedroht und war mit einer nicht näher bezifferten Beute geflohen. Nach dem Raub mussten die zwei Angestellten im Alter von 31 und 49 Jahren ambulant behandelt werden. Eine Suche nach dem Täter, unter anderem mit einem Hubschrauber, war zunächst erfolglos geblieben.

MDR/Mario Köhne, dpa

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT - Das Radio wie wir | 12. August 2021 | 13:00 Uhr

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