Zeitz – eine Stadt sucht ihre Zukunft Der Kampf gegen den Leerstand

Einst eine blühende Residenzstadt, stehen in Zeitz mittlerweile viele Häuser leer und verfallen. Wieso Hauseigentümer die Sanierung scheuen und was die Zeitzer tun, um ihre Stadt lebenswerter zu machen.

Zeitz war mal eine blühende Residenzstadt. Das Schloss und viele herrschaftliche Gebäude zeugen von der stolzen Geschichte. Auch in der Industrialisierung bekam die Stadt ein großes Stück vom wirtschaftlichen Kuchen ab. Doch das ist Vergangenheit. Nach der Wende verlor die Stadt im äußersten Süden Sachsen-Anhalts die Hälfte ihrer Einwohner. Heute stehen viele Häuser leer und verfallen zusehends.

Ein verfallenes Haus
In der Rahnestraße stehen zwei Drittel der Häuser leer. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Die Rahnestraße in der Altstadt ist das beste Beispiel. Viele Gebäude in der Straße deuten noch ihre damalige Pracht an. So das Geburtshaus des einem renommierten Zeitzer Architekten Otto Baensch – dem Erbauer des Nord-Ostsee-Kanals. Einige Häuser weiter steht das ehemalige Stadttheater, das später auch ein Kino beherbergte.

Straße im Zentrum verlassen

Rund ein Viertel aller Häuser in Zeitz stehen leer. In der Rahnestraße sind es sogar zwei Drittel. Ein einziges Gebäude in der Straße ist voll saniert. Seit drei Generationen gehört es der Familie von Sybille Gotzmann. Die Unternehmerin ist in Zeitz aufgewachsen und hat die dort ansässige Familiendruckerei übernommen. Den Verfall hat sie hautnah miterlebt.

Eine Frau im Interview mit MDR-Reporter Duy Tran
MDR-Reporter Duy Tran im Gespräch mit Sybille Gotzmann Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Es ist schon traurig zu sehen, wie die Straße immer mehr verfällt. Eigentlich ist das Herzstück des Zentrums, der schönen Altstadt.

Sybille Gotzmann, Anwohnerin in der Zeitzer Rahnestraße

Die Bundesstraße muss weg

Ein Problem: Durch die Rahnestraße verläuft die B180. Die Lage wird dadurch unattraktiv und Hauseigentümer scheuen eine Sanierung. Das gleiche Problem gab es auch in der August-Bebel-Straße. Aber seitdem die Bundesstraße verlegt wurde, lassen die Besitzer die Häuser wieder in neuem Glanz erstrahlen.

Blick von oben auf eine Straße mit vielen verfallenden Häusern an den Staßenrändern
Die B180 verläuft mitten durch Zeitz. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Oberbürgermeister Christian Thieme sagte MDR SACHSEN-ANHALT, dass man schon seit Jahren versuche, die B180 aus der Stadt zu holen. "Das ist allerdings ein sehr umfangreiches und komplexes Verfahren, bei dem viele Menschen zustimmen müssen. Es muss eben auch eine Ersatztrasse geben, die zur Verfügung steht. Daran arbeiten wir." In der letzten Zeit habe das Ganze an Fahrt aufgenommen, gibt sich OB Thieme optimistisch.

Zeitz als lebenswerte Stadt

Einige Zeitzer wollen aber nicht länger warten. Stattdessen machen sie das Beste aus der Situation der Rahnestraße. Die alte Bibliothek ist inzwischen ein neues Kulturhaus geworden. Mehrere Künstler haben sich dort mit ihren Ateliers niedergelassen. Demnächst soll es regelmäßig offene Treffen mit alten, jungen und neuen Zeitzern geben.

Die Engagierten wollen für Zeitz als lebenswerte Stadt werben. So auch der Verein vor Stadtmarketing Zeitz, ein von der Stadtverwaltung unabhängiger Verein. Vereinschef Martin Exler sagte MDR SACHSEN-ANHALT, wer eine Idee habe, der könne sie in Zeitz ideal umsetzten. "Wir haben ein sehr aktives Netzwerk und schauen, wo wir Hilfestellung geben können – auch wenn jemand neu in die Stadt kommt oder hier etwas aufbauen will."

Günstiger Raum sei in der zumindest Stadt vorhanden, so Exler – zum Beispiel für eine Whisky-Manufaktur. Die gibt es seit einigen Jahren. Inzwischen ist sie ein Leuchtturm für die Stadt.

Überblick Das wollen Sachsen-Anhalts Parteien gegen den Leerstand unternehmen

Ende Mai stehen in Sachsen-Anhalt Kommunalwahlen an, 15 Parteien stehen zur Wahl. MDR SACHSEN-ANHALT hat alle Parteien gefragt, was sie gegen Leerstand in Innenstädten unternehmen wollen. Die Antworten in der Übersicht.

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CDU Sachsen-Anhalt
Zeitz hat – wie andere Städte in Sachsen-Anhalt auch – mit den Folgen des demographischen Wandels und dem Wegzug von Jüngeren zu kämpfen. Leerstände bei Immobilien und Geschäften sind die Folge. So paradox es klingt: Diese Leerstände können sich mit Blick auf wachsende Städte wie Leipzig, Halle oder Magdeburg zum Standortvorteil entwickeln. Denn in kleineren Städten ist Wohnraum noch bezahlbar und es gibt ausreichend Flächen für die Ansiedlung von Unternehmen. Menschen und Unternehmen ziehen aber nur dann in ländliche Gegenden, wenn diese verkehrlich und mit Blick auf die Breitbandversorgung gut erschlossen sind. Ansonsten gilt es, Fehler der Nachwendezeit nicht zu wiederholen, als sich viele größere Supermärkte an den Stadträndern niedergelassen haben. Die Kommunen müssen ihre Möglichkeiten zur Reaktivierung der Innenstädte ausschöpfen.
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CDU Sachsen-Anhalt
Zeitz hat – wie andere Städte in Sachsen-Anhalt auch – mit den Folgen des demographischen Wandels und dem Wegzug von Jüngeren zu kämpfen. Leerstände bei Immobilien und Geschäften sind die Folge. So paradox es klingt: Diese Leerstände können sich mit Blick auf wachsende Städte wie Leipzig, Halle oder Magdeburg zum Standortvorteil entwickeln. Denn in kleineren Städten ist Wohnraum noch bezahlbar und es gibt ausreichend Flächen für die Ansiedlung von Unternehmen. Menschen und Unternehmen ziehen aber nur dann in ländliche Gegenden, wenn diese verkehrlich und mit Blick auf die Breitbandversorgung gut erschlossen sind. Ansonsten gilt es, Fehler der Nachwendezeit nicht zu wiederholen, als sich viele größere Supermärkte an den Stadträndern niedergelassen haben. Die Kommunen müssen ihre Möglichkeiten zur Reaktivierung der Innenstädte ausschöpfen.
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Logo "DIE LINKE Sachsen-Anhalt"
Die Linke Sachsen-Anhalt
Bei dieser Fragen würde ich gern vorrangig auf die Antwort zu Frage fünf verweisen (Veröffentlichung bei MDR SACHSEN-ANHALT am Donnerstag und Freitag, Anm. d. Red.). Es hängt maßgeblich davon ab, inwiefern eine Kommune über finanzielle Mittel und damit Möglichkeiten verfügt, dem Leerstand von Immobilien entgegenzuwirken und entsprechende Konzepte zu verwirklichen. Die erst vor ein paar Tagen in Brandenburg vorgestellte Idee, einer Landeseigene Wohnungsbaugesellschaft zur Unterstützung der Kommunen kann ein möglicher Weg sein.

Was den Leerstand von Geschäften in den Innenstädten angeht, gibt es keine pauschale Lösung. Die individuellen Bedingungen vor Ort spielen hierbei eine ganz wesentliche Rolle. Entscheidend sind die Einkommensverhältnisse vor Ort und die kaufkräftige Nachfrage. Aber auch die überörtliche Funktion der Gemeinde ob Grund-, Mittel-, Oberzentrum spielt dabei eine Rolle. Attraktive Innenstädte, die zum Verweilen einladen benötigen Stadtgrün, Stadtmöbel einschließlich zugehöriger Pflege, Gastronomie, besondere Veranstaltungen wie Stadtfeste, Markttage/Wochen- bzw. Saisonmärkte. All dies kostet Geld, welches die meisten Kommunen nicht haben.
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Ein Delegierter stimmt auf dem Landesparteitag mit einer Delegiertenkarte an.
SPD Sachsen-Anhalt
Die Situation ist in den Städten Sachsen-Anhalts sehr unterschiedlich – wir haben wachsende Kommunen genauso wie solche, die unter Abwanderung leiden. Deshalb gibt es auch keine Patentrezept, die fürs ganze Land gelten. Die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten vor Ort stellen ihre Ziele und Vorstellungen für ihre jeweiligen Gemeinden in ihren Kommunalwahlprogrammen vor. Für die Belebung von Innenstädten gibt es viele Instrumente. Dazu gehört die Stärkung des Wohnens in der Stadt zum Beispiel durch das Aufzugsprogramm des Landes, mit dem alte Bausubstanz bei der Sanierung barrierefrei hergerichtet wird und dann zum Beispiel für betreutes Wohnen geeignet ist.

Genauso gehören dazu Investitionen mit Hilfe von Fördermitteln des Stadtumbaus, der Denkmalpflege und der Stadtentwicklung. Dafür gibt es viele gelungene Beispiele in größeren und kleineren Städten. Ein weiterer Lösungsansatz ist zum Beispiel der kostengünstige Erwerb und die Weitergabe an junge Familien zu einem symbolischen Preis mit der Auflage der Sanierung. Aber wie gesagt: Welche Instrumente passen, muss in den Kommunen diskutiert und entschieden werden.
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Logo der Partei Bündnis 90/Die Grünen
Bündnis 90/Die Grünen Sachsen-Anhalt
Der städtische Einzelhandel und ansässige Unternehmen leiden unter einer vernachlässigten und konzeptionslosen Innenstadtentwicklung. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN setzen sich daher für eine Entwicklung bzw. Fortschreibung von Einzelhandels- und Zentrenkonzepten ein. Gewerbefläche mit langem Leerstand wollen wir unbürokratisch für sozio-kulturelle Projekte wie bspw. Repaircafés, Begegnungsstätten für Jung und Alt, Coworking-Spaces oder für Kunst- und Kulturschaffende zur Verfügung stellen. Die Entstehung von Einkaufszentren außerhalb der Städte (auf der "grünen Wiese") lehnen wird ab, da sie zur weiteren Ausdünnung der Geschäfte in den Innenstädten führt.
Bildrechte: Bündnis 90/Die Grünen
Logo der FDP
FDP Sachsen-Anhalt
Wenn die Menschen im Internet einkaufen, dann hat der Einzelhandel vor Ort nicht mehr viel zu tun. Wer bei sich in der Stadt, oder auf dem Land schöne Geschäfte haben will, der muss dort auch einkaufen und so aktiv dem Sterben der Innenstädte entgegenwirken. Andererseits sind die Kommunen in der Pflicht, es den Einzelhändlern so einfach wie möglich zu machen. In der Altmark werden zurzeit schon neue, digitale Wege beschritten. Der Online-Marktplatz "hallo altmark" informiert über regionale Produkte, die direkt geordert werden können. Dieser virtuelle Marktplatz ist gleichzeitig eine Ergänzung für den stationären Einzelhandel, da so auch Kunden erschlossen oder zurückgewonnen werden können. Ein Projekt mit viel Potential, um den Handel in den Städten wieder zu fördern und so dem Aussterben der Innenstädte entgegenzuwirken.

Ein weiterer Faktor, der die Attraktivität der Innenstädte maßgeblich beeinflusst ist, wie gut sie aus der Umgebung zu erreichen sind. Gerade im ländlichen Raum ist das eine Frage der Verfügbarkeit des ÖPNV, aber eben auch von Parkplätzen. Die Kommunen haben auch durchaus Einfluss darauf, wie geschäftsfreundlich die Bedingungen vor Ort sind, etwa was Genehmigungen angeht.
Bildrechte: FDP Sachsen-Anhalt
Logo der Freien Wähler
Freie Wähler Sachsen-Anhalt
- Netzwerkgemeinschaften und Einkaufsplattformen der einzelnen Geschäfte der Innenstädte einführen
- Wenn der Internethandel am Sonntag nicht stattfindet, würde der Einzelhandel nicht ausgegrenzt werden, da er Sonntag nicht öffnen darf bzw. die Gewerkschaften müssen sich bewegen und den Händler die Möglichkeit geben selbst zu entscheiden wann sie öffnen wollen, also auch Sonntag. Nur so könnte ein annähernder Wettbewerb stattfinden.
- Der internationale Internethandel muss stärker besteuert werden, als der Einzelhandel
- Kann man es überhaupt noch aufhalten, die Frage der freien Marktwirtschaft ist doch jeder kann einen Laden öffnen, nur die Rahmenbedingungen und Gesetzgebungen werden seit Jahren nicht vereinfacht, sondern immer komplizierter und die Entlohnung ist nicht die Beste
Bildrechte: Freie Wähler Sachsen-Anhalt
Tierschutzpartei
Tierschutzpartei in Sachsen-Anhalt
Die Ursachen wurden nach der Wende gelegt. Große Einkaufstempel sind zu Lasten des Einzelhandels entstanden. Zusätzlich kommt noch hinzu, dass die  Großen wesentlichen Einfluß auf die Mietgestaltung haben. Der " kleine " Einzelhändler kann da nicht mithalten. Entscheidend für eine Änderung ist die Ansiedlung von attraktiven Geschäften in der Innenstadt , damit jeder Einkauf zu einem Erlebnis wird. Kein MERE Markt u. a. Kramläden in der Innenstadt. Die Belebung wäre auch durch den Zusammenschluss von Gastronomen möglich, die gemeinsam Veranstaltungen organisieren und damit die Leute in die Innenstadt ziehen. Der Leerstand bei den Immobilien ist eine reine Preisfrage.
Bildrechte: Tierschutzpartei
Logo der Tierschutzallianz
Allianz für Menschenrechte, Tier- und Naturschutz in Sachsen-Anhalt
Die gewachsenen Innenstädte verlieren den Zustrom an Kundschaft. Einkaufen und Verweilen in der Innenstadt muss attraktiver gestaltet werden. Kostengünstiger Personennahverkehr kann die kostenlosen Parkplätzen der großen Einkaufszentren am Stadtrand ausgleichen. Sinnvoller Ausbau von Radwegen, Förderung des innerstädtischen Radverkehrs, Bäume als Schattenspender gegen die zunehmende Aufheizung im Sommer und vor allem rechtzeitig sozialer Wohnungsbau, um steigender Wohnungsnot in den Großstädten sorgenfreies Wohnen in kleineren Kommunen entgegenzusetzen, sind Möglichkeiten, den ländlichen Raum vor allem für junge Familien auf der Suche nach Sicherheit und Geborgenheit wieder interessant zu machen.
 
Bildrechte: Tierschutzallianz
die PARTEI-Logo
Die Partei in Sachsen-Anhalt
Wir wollen ein allgemeines Maklerverbot. Viele Gebäude stehen nur leer, weil es für einige Spekulanten und Makler billiger ist, sie so zu belassen als nervige Mieter zu betreuen. Einige denkmalgeschützte Gebäude werden stehengelassen, damit sie in Ruhe verfallen können und dann "leider" nur der Abriß bleibt. Das Grundstück ist auf einmal viel wertvoller. Makeln soll wieder ein Makel werden!
Bildrechte: Die PARTEI
Das Logo der Freien Bürger Mitteldeutschland
Freie Bürger Mitteldeutschland
Die bisherigen Stadtkernsanierungsprogramme sind im Verbund mit EU-Förderprogrammen für ländliche Räume an regionale Schwerpunkte auszurichten, wobei auch Rückbaumaßnahmen gleichberechtigt förderfähig sein sollten. Es muss hierfür ein an einheitlichen Kriterien ausgerichtetes Fördersystem für strukturschwache Regionen geschaffen werden, unabhängig von der Mittelherkunft. Die Menschen in den Städten und Dörfern sind bereit, für ihre Angelegenheiten auch Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen zu treffen. Sie wollen aber über tatsächlich relevante Themen mitbestimmen und nicht nur darüber, ob an der Friedhofsmauer nun Efeu oder wilder Wein wachsen soll. Nach Artikel 28 Abs. 2 des Grundgesetzes muss den Gemeinden deshalb das Recht zustehen, alle Angelegenheiten der örtlichen Gemeinschaft im Rahmen der Gesetze weitestgehend in eigener Verantwortung zu regeln.
Bildrechte: Freie Bürger Mitteldeutschland - Die Regionalen
Logo Piratenpartei
Piratenpartei in Sachsen-Anhalt
Wenn Kommunen ihre Immobilien nicht pflegen, wird keiner einziehen. Wenn man die Nase rümpft über "Andere" wird keiner kommen wollen. Werben und Willkommenskultur üben. Wer die soziale Infrastruktur (Schulen, Banken, Einkaufsmöglichkeiten, ÖPNV) abbaut, muss sich nicht wundern, wenn keiner hinzieht.
Bildrechte: Piratenpartei
Logo von "Statt Partei - Die Unabhängigen"
Statt Partei in Sachsen-Anhalt
Das strukturelle Problem eines zunehmenden Online-Handels und die Konzentration der Kaufkraft in Hyper- und Supermärkte bzw. Einkaufscentren muss durch den Gesetzgeber z.B. mit einer entsprechenden Besteuerung der Onlinekonzerne gelenkt werden. Darüber hinaus sehe ich aber auch die Gemeinden in der Pflicht, die in früheren Zeiten zugelassenen großen Gewerbe- und Büroflächen in den Städten einzudämmen. Innerstädtisches Wohnen sollte den Großteil der Flächen ausmachen, und die damit verbundene Belebung durch die Menschen wird wieder zu einer besseren Geschäftsstruktur führen. Dass wir Abstriche am hohen Versorgungs- und Angebotsstand in den Innenstädten machen müssen ist in unserer schrumpfenden und älter werdenden Gesellschaft aber kaum zu verhindern.
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Magdeburger Gartenpartei in Sachsen-Anhalt
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Antworten auf drängende Fragen Im Reportage-Projekt "Zeitz – eine Stadt sucht ihre Zukunft" hat MDR SACHSEN-ANHALT mit vielen Bürgern gesprochen. Jede der fünf Folgen der TV-Serie beschäftigt sich mit einem kommunalpolitischen Schwerpunkt-Thema: Straßenausbaugebühren, Braunkohleausstieg, Leerstand in den Innenstädten, Abwanderung und leere Stadtkassen.

Diese Probleme sind überall im Land wichtig. Doch welche Ideen und Lösungsvorschläge haben die Parteien, die jetzt landesweit in den Wahlkampf ziehen? MDR SACHSEN-ANHALT hat alle 15 zugelassenen Parteien dazu befragt. Bis Freitag veröffentlichen wir täglich im Anschluss an unsere Zeitz-Reportage auf der Online-Seite die Antworten der Parteien auf unsere Frage. Wir schaffen Transparenz und die Nutzer bekommen einen Gesamtüberblick über fünf drängende Probleme. So können sie die Parteien-Positionen in Ruhe miteinander vergleichen und sich vor der Wahl ihr eigenes Urteil bilden.

Quelle: MDR/cw

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE | 03. April 2019 | 19:00 Uhr

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