Freie Termine In Halle und dem Saalekreis kann man sich ohne Anmeldung impfen lassen

Gute Nachrichten für Impfwillige: Die Stadt Halle und der Saalekreis bieten am Freitag und Sonnabend Termine ohne Anmeldung an. In beiden Fällen kommt der Wirkstoff von Astrazeneca zum Einsatz.

Menschen gehen in das Impfzentrum.
Das Impfzentrum in Halle hat noch freie Termine. Bildrechte: dpa

Am Freitag bietet Halle wieder Impfungen ohne vorherige Terminvereinbarung an. Geimpft wird nach Angaben der Stadt das Vakzin von Astrazeneca. Für Personen, die dennoch gern einen Termin im Vorfeld buchen möchten, wurden zudem entsprechende Angebote freigeschaltet. Sie sind buchbar über das Webportal des Impfterminservices oder die Hotline 116 117.

Das Impfzentrum in der Heinrich-Pera-Straße (direkt hinter dem Elisabeth-Krankenhaus) hat seit 8 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Die Stadt informiert auf ihrer Webseite über eventuelle Wartezeiten.

Am Sonnabend können sich Interessierte auch im Saalekreis ohne Termin impfen lassen. Im Kultur- und Gemeindezentrum Teutschenthal (Schafberg 3) wird von 9 bis 18 Uhr ebenfalls der Wirkstoff von Astrazeneca verimpft. Bereits gebuchte Termine behalten laut der Verwaltung des Saalekreises ihre Gültigkeit.

Die erforderliche Zweitimpfung findet nach acht bis zehn Wochen im Impfzentrum in Merseburg (Rischmühle 3) statt. Die Termine dafür werden individuell vor Ort vergeben.

Termine in Impfzentren werden oft nicht abgesagt

In den vergangenen Tagen war bekannt geworden, dass vermehrt Termine in Impfzentren des Landes ausfallen. Möglicherweise sind noch nicht geimpfte Personen impfunwillig oder sehen aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens keine Notwendigkeit zur Impfung, wird spekuliert. Deswegen können einzelne Impfzentren Termine ohne Anmeldung vergeben.

Viele Zweitimpftermine nicht wahrgenommen

In Magdeburg werden durchschnittlich rund zehn Prozent Termine nicht wahrgenommen, wie ein Sprecher der Stadt mitteilte. Meistens handele es sich dabei um Zweitimpfungen. Auch die Stadt Halle und die Landkreise Mansfeld-Südharz, Börde und Anhalt-Bitterfeld haben eigenen Angaben zufolge zuletzt eine Zunahme nicht wahrgenommener Zweitimpftermine bemerkt. Im Altmarkkreis-Salzwedel und in Dessau-Roßlau werden den Angaben zufolge sowohl Erst- als auch Zweitimpfungen verlegt oder abgesagt.

Der Landkreis Stendal und der Salzlandkreis haben keine große Veränderung der Nachfrage registriert.

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MDR/Gero Hirschelmann

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT - Das Radio wie wir | 25. Juni 2021 | 09:30 Uhr

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