Nach 16 Monaten Bauzeit Auf August-Bebel-Straße in Halle kann Verkehr wieder offiziell reden

Die August-Bebel-Straße in Halle ist nach 16 Monaten offiziell für den Verkehr freigegeben worden. Die Baustelle in der Innenstadt war eine besondere Herausforderung, da viele Partner koordiniert arbeiten mussten. Erstmals wurden in dem Gebiet Fernwärmeleitungen verlegt.

Die August-Bebel-Straße in Halle vor und nach den Bauarbeiten

Die August-Bebel-Straߟe im Stadtzentrum wird grundhaft ausgebaut.
So sah die August-Bebel-Straße noch vor einigen Wochen aus. Bildrechte: dpa
Die August-Bebel-Straߟe im Stadtzentrum wird grundhaft ausgebaut.
So sah die August-Bebel-Straße noch vor einigen Wochen aus. Bildrechte: dpa
Die August-Bebel-Straße in Halle
Die August-Bebel-Straße in Halle sorgt nicht mehr für Sperrungen und Umleitungen: Am Dienstag (27. Juli) wurde sie wieder für den Verkehr freigegeben. Bildrechte: MDR/Gero Hirschelmann
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Derzeit ärgern sich Autofahrer in Halle über viele Baustellen und die damit einhergehenden Behinderungen. So sorgen die Arbeiten am Glauchaer Platz immer wieder für lange Staus und weitere Beeinträchtigungen.

16 Monate Bauzeit in der Innenstadt

Doch es gibt auch gute Nachrichten. Seit Dienstag ist die August-Bebel-Straße offiziell wieder für den Verkehr freigegeben. Damit wird nach 16 Monaten ein neuralgischer Punkt für den Verkehr in der Innenstadt beseitigt.

Wie Iris Rudolph, Sprecherin der Stadtwerke Halle (SWH), MDR SACHSEN-ANHALT sagte, waren die Bauarbeiten sehr komplex und langwierig. Die SWH, die Stadt Halle selbst, die Deutsche Telekom sowie die Firma Muth Citynetz erneuerten den Abschnitt vom Weidenplan bis zum Joliot-Curie-Platz.

Erstmals Fernwärmeleitungen verlegt

Dabei wurden nach Auskunft der SWH Mischwasserkanäle und Trinkwasserleitungen, Gasleitungen, Elektrokabel, Informationskabel, Beleuchtungskabel sowie die Fahrbahn und deren Nebenanlagen erneuert beziehungsweise neu gebaut. Laut Rudolph wurden in dem Gebiet auch erstmals Fernwärmeleitungen verlegt.

Dass die Arbeiten koordiniert und konzentriert erfolgten, habe die Dauer der Behinderungen trotz 16 Monaten Bauzeit deutlich minimiert, so Rudolph. Nur die Corona-Pandemie habe für zeitweilige Unterbrechungen gesorgt.

MDR/Gero Hirschelmann

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT - Das Radio wie wir | 27. Juli 2021 | 12:30 Uhr

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