Begleitung todkranker Menschen Spatenstich für neues Hospiz in Halle

Weil der Platz im Hospiz am Elisabeth-Krankenhaus in Halle nicht mehr ausreicht, wird jetzt im Süden der Stadt ein neues Haus errichtet. Am Mittwoch erfolgte der Spatenstich. In gut einem Jahr soll das neue Hospiz eröffnet werden.

Der symbolische Spatenstich für das neue Hospiz in Halle
Der Neubau entsteht an der Ecke Kiewer/Murmansker Straße in Halle. Bildrechte: MDR/ Alexander Kühne

Mit einem symbolischen ersten Spatenstich hat am Mittwoch in Halle der Neubau eines Hospiz begonnen. Der zweigeschossige Bau wird in der Südstadt errichtet. Bis zu zwölf schwerkranke Menschen am Ende ihres Lebens sollen dort künftig betreut und begleitet werden.

Bessere Bedingungen für Bewohner und Angehörige

Planungsentwurf eines Gebäudes
Planungsentwurf für das neue Hospiz. Bildrechte: Sens.Bramey Architekten

Vor 25 Jahren war das stationäre Hospiz am Elisabeth-Krankenhaus als eines der ersten deutschlandweit eingerichtet worden. Doch für die inzwischen zehn Betreuungsplätze reicht der Platz im zweiten Obergeschoss bei weitem nicht mehr aus – auch die Türen sind zu schmal für die Betten. Das alles wird sich im Neubau ändern, der in gut einem Jahr fertig sein soll. In dem neuen Gebäude sollen sich die Bedingungen auch für Angehörige verbessern. Zudem sind Räumlichkeiten für die Aus- und Weiterbildung von Ehrenamtlichen und in Pflegeberufen geplant.

Der Neubau an der Ecke Kiewer/Murmansker Straße wird insgesamt 4,5 Millionen Euro kosten. Voraussichtlich 2022 soll das Gebäude im Süden der Stadt fertig sein, wie eine Sprecherin sagte.

MDR/ Oliver Leiste

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE | 14. April 2021 | 19:00 Uhr

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