Neue Bauflächen geplant Halle forciert Eigenheimbau – Abwanderung soll gestoppt werden

Halle will künftig verstärkt auf Eigenheime setzen. Derzeit werden große Flächen für den Bau neuer Häuser vorbereitet. Damit soll auch die Abwanderung ins Umland gestoppt werden.

Blick auf Halle Bruckdorf
Die Stadt Halle will neue Flächen für Eigenheime schaffen – auch in Bruckdorf. (Archivbild) Bildrechte: imago images/Steffen Schellhorn

In Halle soll es deutlich mehr Eigenheimwohnungen geben. Wie die Stadt am Dienstag mitteilte, werden derzeit Flächen von 96 Hektar für den Bau von 3.500 neuen Eigenheimen entwickelt. Als Grund nannte der Beigeordnete für Stadtentwicklung, René Rebenstorf, die aktuelle Bevölkerungsprognose für die nächsten 20 Jahre. Danach wird sich die Einwohnerzahl von Halle bei 240.000 stabilisieren.

Neue Flächen in Bruckdorf, Lettin-Süd und auf dem Dautzsch geplant

Nach den Worten Rebenstorfs wird außerdem mit einem neuen Flächennutzungsplan geprüft, ob zusätzlich mehr als 200 Hektar genutzt werden können. Kurzfristig könne ein Wohngebiet von rund zwölf Hektar in Bruckdorf-Nord entstehen. Lettin-Süd könne auf einer Fläche von 29 Hektar ausgebaut werden. Hier könnte die bereits ausgewiesene Wohnbaufläche nach Westen hin bis zur ehemaligen Porzellanfabrik erweitert werden. Auch in der Ortslage Dautzsch-Süd sollen langfristig 750 Eigenheime entstehen.

Damit will die Stadt die Abwanderung ins Umland und insbesondere in den Saalekreis stoppen. Für ein Eigenheim in der Stadt Halle sprechen nach den Worten des Beigeordneten eine bessere Verkehrsanbindung durch Bus, Straßenbahn und ICE sowie die soziale Infrastruktur.      

MDR/Matthias Schliesing, Oliver Leiste

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 08. Juni 2021 | 16:00 Uhr

1 Kommentar

lk2001 vor 26 Wochen

Da schau her, es gibt noch Strategen mit Weitblick. Wenn es jetzt noch Finanzierbar ist wurde alles richtig gemacht.

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