Porträt Wer hinter den Protesten gegen den Flughafen-Ausbau Leipzig/Halle steckt

Thomas Tasler
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Der Flughafen Leipzig/Halle soll ausgebaut werden. Die Pläne dafür liegen seit Monaten auf dem Tisch. Doch nun wird der Unmut über die Ausbaupläne immer lauter – aus verschiedenen Gründen. Ein Porträt über Menschen, die sich gegen den Ausbau wehren.

Flugzeuge mit der Aufschrift Cargoair 9 min
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Umschau Di 09.02.2021 20:15Uhr 09:10 min

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Wer sich mit Peter Richter unterhält, bemerkt schnell, dass er mit seinem Ärger über die Ausbaupläne des Flughafens Leipzig/Halle nicht hinter dem Berg hält. Der 58-Jährige kritisiert die geplanten Erweiterungen bei jeder Gelegenheit: "Wir waren schon irgendwie ein bisschen gefasst drauf, was passiert. Aber das ist alles so einfach nicht mehr hinnehmbar. Wir stehen hier vor Belastungen, die sehr extrem sein werden." Damit meint Richter die mit einem Ausbau einhergehende Zunahme von Fluglärm, der auch gesundheitsschädliche Auswirkungen auf die Anwohner haben wird. Zu diesem Schluss kommt ein vor wenigen Wochen veröffentlichtes lärmmedizinisches Gutachten der Universität Mainz, das von der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Sächsischen Landtag in Auftrag gegeben wurde.

Schon in den frühen 2000er-Jahren begann Peter Richter sich daher in der Bürgerinitiative IG Nachtflugverbot gegen den nächtlichen Fluglärm in Leipzig/Halle zu engagieren. Seit nun 17 Jahren studiert Richter deshalb Planfeststellungsverfahren, organisiert Versammlungen und schreibt Einwendungen. In den vergangenen Monaten ist das nun zu einer seiner Hauptbeschäftigungen geworden: "Natürlich ist es eine besondere Situation mit dem Ausbau. Ich bin jetzt ungefähr ein Vierteljahr sehr intensiv unterwegs. Wir machen momentan Informationsveranstaltungen für die Bürger und damit die Menschen endlich auch aus nächster Nähe mitkriegen, um was es sich hier handelt, was noch auf sie zukommt."

In einem großen Raum sitzen Menschenauf Stühlen und schauen zu einem Mann, der vor einer Leinwand steht.
Peter Richter organisiert Veranstaltungen, um auf die Probleme am Flughafen Leipzig/Halle aufmerksam zu machen. Bildrechte: MDR/Thomas Tasler

Vom Provinzflughafen zum internationalen Drehkreuz

Es scheint, als wäre Richter in den letzten Jahren lauter und noch deutlicher geworden. Als wollte er sich so mehr Gehör verschaffen – in der Öffentlichkeit aber auch bei der Politik. Denn mit seiner Forderung nach einem Ausbaustopp konnte er sich bislang nicht durchsetzen. Stattdessen entwickelte sich der Flughafen Leipzig/Halle vom einstigen Provinzflughafen zu einem Airport von Weltrang. Heute ist der "LEJ" – so das internationale Kürzel des Flughafens – eines der wichtigsten internationalen Luftfrachtdrehkreuze. Dutzende Frachtlinien fliegen von hier aus in alle Welt. Sei es klassisches Expressgut für Spanien, Corona-Impfstoff für Singapur oder hunderte junger Rinder für Kuwait. Der LEJ ist zweifelsohne eine wirtschaftliche Erfolgsgeschichte für Mitteldeutschland.

Das Ass im Ärmel des Flughafens ist die Nachtflugerlaubnis. Damit ist Leipzig/Halle einer der wenigen großen Flughäfen in Europa, der rund um die Uhr von Frachtflugzeugen angeflogen werden kann. Zusammen mit der Anbindung an Autobahnen und Schienennetz ist der Flughafen für Spediteure und Logistiker ein wahrer Glücksfall. Für das Logistikunternehmen DHL ein Grund, 2008 seine Zelte in Leipzig/Halle aufzuschlagen. Zuvor hatte die Tochter der Deutschen Post ihr Europa-Drehkreuz in Brüssel betrieben. Dort konnte das Unternehmen aber wegen des zunehmenden Nachtflugprotests der Anwohner nicht weiter expandieren. Rund um den Flughafen Leipzig/Halle sah das damals anders aus.

Flughafenausbau – Was ist geplant?

Über 60 Fracht-Airlines steuern den Flughafen Leipzig/Halle an. Das Streckennetz umfasst mehr als 200 Ziele überall auf der Welt. Die Nachfrage steigt von Jahr zu Jahr. Mehr als 1,38 Millionen Tonnen Luftfracht wurden 2020 am DHL-Drehkreuz Leipzig/Halle bewegt – das Frachtvolumen hat sich in den vergangenen Jahren verzehnfacht.

Um das Verkehrswachstum auch in Zukunft bewältigen zu können, sollen das Vorfeld 4 erweitert, zusätzliche Rollwege, Rangierflächen, Stellflächen und Logistikgebäude gebaut werden. Bis 2032 wird mit rund 50 Prozent mehr Frachtfliegern gerechnet. Nach diesem Plan würde dann alle vier bis fünf Minuten ein Flugzeug starten bzw. landen.

Laut Flughafen Leipzig/Halle sollen für den Bau keine Steuergelder verwendet werden.

Bei Sonnenaufgang sind auf dem Flughafen Leipzig-Halle das Flughafengebäude (vorn) und das Gelände der DHL (Umschlagplatz für Luftfracht) mit abgestellten Frachtflugzeugen (hinten) zu sehen, 2015
Der Flughafen Leipzig/Halle von oben (Archivbild) Bildrechte: dpa

Fluglärm erst mit neuer Landebahn

Peter Richter selbst hat der Fluglärm viele Jahre lang nichts ausgemacht, er hat ihn sogar kaum bemerkt. Zum einen weil sich die Nachtflüge vor dem Umzug von DHL auf wenige nächtliche Postflieger beschränkten. Zum anderen aber auch, weil sein Haus in Schkopau früher gar nicht in der Einflugschneiße des Flughafens lag.

Das änderte sich jedoch, als der Flughafen das erste Mal kurz nach der Jahrtausendwende umfassend saniert und ausgebaut wurde. Leipzig/Halle erhielt damals eine neue Landebahn. Von da an starteten und landeten die Flugzeuge direkt über Richters Dach: "Mein Haus steht schon seit 1903 an seiner Stelle. Aber erst als die Landebahn um 25 Grad gedreht wurde, kam mein Haus in die Einflugschneiße. Man hat es damals gemacht, um die Stadt Leipzig ein bisschen zu entlasten und die Stadt Halle. Ansonsten hätte es viel, viel mehr Betroffene gegeben."

Ein Mann steht vor einem Maschendrahtzaun mit Wanrschild.
Peter Richter geht voran, wenn es um den Protest gegen den Flughafen-Ausbau geht. (Archivbild) Bildrechte: MDR/Thomas Tasler

Heimliche Planungen in der Vergangenheit

Viel Widerstand gegen die Ausbaupläne des Flughafens gab es lange Zeit nicht. Noch Ende der 1990er-Jahre rühmte sich die Flughafengesellschaft im Branchenmagazin "AERO INTERNATIONAL", mit ihren Ausbauplänen auf viel Verständnis bei den Anwohnern zu stoßen. Der damals verantwortliche Geschäftsführer Volkmar Stein führte als Beispiel die Dauer des Planfeststellungsverfahrens für den Bau der damals neuen Nordpiste an. In einer Rekordzeit von nur eineinhalb Jahren sei das Verfahren abgewickelt worden.

Peter Richter von der IG Nachtflugverbot wirft der Flughafengesellschaft vor, dass das aber nur möglich gewesen sei, weil Flughafen und Politik die Anwohner über ihre eigentlichen Pläne lange Zeit im Unklaren gelassen hätten. Als Beweis führt Richter ein Interview mit Sachsens ehemaligem Ministerpräsidenten Georg Milbradt (CDU) an. Der räumte im Gespräch mit dem YouTube-Format "Jung und Naiv" ein, die Anwohner bei der ersten Ausbauphase des Flughafens nicht vollständig informiert zu haben. Das sei Milbradt zufolge notwendig gewesen "um in Ruhe die Planung durchzuführen".

Flughafen informiert umfassend über aktuelle Ausbaupläne

Richter und viele seiner Mitstreiter werfen der Flughafengesellschaft und der Landesregierung Sachsens ein solches Vorgehen auch heute noch vor. Flughafensprecher Uwe Schuhart hat dafür kein Verständnis: "Gerade was die jetzt geplante Erweiterung des DHL-Drehkreuz angeht, haben wir seit dem Herbst 2018 gemeinsam mit DHL wiederholt über das Vorhaben informiert. Über unsere Pläne sind sowohl die Fluglärmkommission als auch die Öffentlichkeit unterrichtet worden. Wir haben detailliert vorgestellt, was wir planen, also wo neue Stellplätze für Flugzeuge entstehen sollen, welche Rollwege errichtet werden sollen, damit das Vorfeld auch an die beiden Start- und Landebahnen angeschlossen werden kann."

Deshalb suche er schon seit Jahren das Gespräch – sowohl mit den Anwohnern als auch den Ausbaugegnern, erklärt Schuhart: "Es gab unter anderem die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung, das heißt, wir haben die Planungsunterlagen präsentiert und das konkrete Vorhaben gemeinsam mit DHL in den Umlandgemeinden vorgestellt."

Die Ausbaugegner sehen das anders. Aus ihrer Sicht hätte es keine Mitsprache der Anwohner in der Planungsphase gegeben. Flughafensprecher Schuhart hingegen glaubt, dass die Bürgerinitiativen sich vor allem im Rahmen von Podiumsdiskussion profilieren wollten. Daher habe man bei der Vorstellung der Pläne ein anderes Format mit einzelnen Stationen gewählt: "Man konnte sich detailliert vor Ort informieren und zu allen Aspekten Fragen stellen. Und diese Veranstaltungen waren auch sehr gut besucht." Letztendlich habe der Flughafen dann im August letzten Jahres den Planänderungsantrag bei der Landesdirektion Sachsen eingereicht.

Regionalbeauftragter ist umstritten

Seit Anfang des Jahres soll außerdem ein sogenannter Regionalbeauftragter die Kommunikation zwischen Flughafen und den Anliegerkommunen moderieren. Dabei fiel die Wahl auf den ehemaligen Staatsminister und früheren Europaabgeordneten Hermann Winkler. Doch die Personalentscheidung für den CDU-Politiker ist umstritten. Denn viele Ausbaugegner sehen in Winkler, der von 2004 bis 2007 die Sächsische Staatskanzlei leitete, einen Mitverantwortlichen für den heutigen Nachtfluglärm.

Hinzukommt, dass die Landesregierung Sachsen viele Jahre lang die Einsetzung eines Fluglärmbeauftragten verweigerte. Erst im Herbst soll die Stelle geschaffen werden. Der Beauftragte soll Ansprechpartner für Anwohner, Bürgerinitiativen, Flughafenbetreiber, Fluglärmkommission und Flugsicherung sein. Kritiker befürchten aber, dass der Fluglärmbeauftragte nicht unabhängig sein kann, wenn die Stelle wie geplant beim sächsischen Wirtschaftsministerium angesiedelt wird.

Umweltbedenken werden laut

Doch der geplante Ausbau des Flughafens ist nicht nur wegen des Fluglärms umstritten. Auch die Feinstaub-Belastung und der CO2-Ausstoß würden durch die erwartete Zunahme des Flugverkehrs nach dem Ausbau deutlich steigen. Das wiederum besorgt die beiden Leipziger Studentinnen Alina und Ella. Die beiden Frauen sind Anfang 20 und seit einigen Monaten in der Aktionsgruppe "Cancel LEJ" engagiert, die auch die Blockade am DHL-Hub durchführte.

Auch wenn Ella Verständnis dafür hat, dass der Flughafen als Jobmotor für die Region eine große Bedeutung hat, möchte sie den Ausbau verhindern: "Es gibt auch andere Möglichkeiten, Arbeitsplätze zu schaffen und Menschen hier Sicherheit zu geben. Zum Beispiel im Sektor von erneuerbaren Energien, da sind Tausende von Arbeitsplätzen abgebaut worden." Warum stattdessen weiter an dem Flughafenausbau festgehalten wird, ist für sie nicht nachvollziehbar.

Ausbau vor allem für DHL

Von dem Flughafenausbau profitieren dürfte vor allem das Logistikunternehmen DHL mit seinem dortigen Drehkreuz. Das Unternehmen behauptet von sich selbst, "ein Pionier bei der umweltfreundlichen Logistik" zu sein. Kritiker werfen DHL aber seit Jahren vor, die eigenen Logistikdienstleistungen klimafreundlicher zu verkaufen als diese tatsächlich sind, also Greenwashing zu betreiben.

Unbegründet sind die Vorwürfe nicht, immerhin ist die Zivilluftfahrt – und damit auch das Kerngeschäft von DHL – für rund zwei bis fünf Prozent der weltweit vom Menschen verursachten Treibhausgasemissionen verantwortlich. Hinzukommt, dass die auf Flughöhe ausgestoßenen Abgase wesentlich klimaschädlicher als die am Boden sind. Oft unterschätzt werden vor allem die Kondensstreifen. Sie können beim Fliegen in großen Höhen entstehen und verhindern das Abstrahlen von Licht und Wärme von der Erde ins Weltall. Sie halten praktisch die Wärme wie eine Glocke in der Atmosphäre und verstärken somit die Klimawirkung des Luftverkehrs.

Deshalb lehnt Alina, die sich schon als Schülerin mit dem Thema Klimawandel befasste, den Flughafenausbau auch grundsätzlich ab: "Für den Ausbau habe ich kein Verständnis, wenn man sich anschaut, dass wir mitten in der Klimakatastrophe sind und Menschen jetzt schon krass darunter leiden, dass sich das Klima verändert. In so einer Situation den Flughafen auszubauen, ist einfach absoluter Wahnsinn."

Nächtliche Blockade des DHL-Hubs

Zusammen mit über 50 anderen Demonstrierenden haben die beiden Frauen Mitte Juli deshalb auch die Hauptzufahrt zum DHL-Gelände am Flughafen Leipzig/Halle blockiert. Die Aktion sorgte bundesweit für Schlagzeilen aber zum Teil auch für harsche Kritik. Martin Dulig (SPD), Sachsens Wirtschaftsminister, twitterte beispielsweise sein Unverständnis über die Aktion. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) warf den Teilnehmern der Aktion sogar vor, Gewalt ausgeübt zu haben. Ein unhaltbarer Vorwurf, der auch Alina überrascht hat: "Ich fand es schon krass, weil das ist auch Versammlungs- und Meinungsfreiheit, dass wir an den Ort gehen können, wo eben das Klima zerstört wird. Dass dann der Ministerpräsident so was äußert, das ist einfach traurig."

Ich werde ganz sicher nicht aufhören, gegen diese Klimakatastrophe zu protestieren.

Alina, Ausbau-Gegnerin

Alina und Ella stören sich aber auch daran, dass die Angaben von DHL zur vermeintlichen Höhe des durch die Aktion entstandenen Schadens von vielen Medien ungeprüft übernommen worden seien. Denn während das Unternehmen anfangs noch von einem Millionenschaden sprach, war nur wenige Tage später lediglich von "Verzögerungen im Betriebsablauf mit lokal überschaubaren Auswirkungen die Rede".

Demonstranten fühlen sich kriminalisiert

Auch die Behauptung der Polizei, dass durch die Aktion mit Impfstoff beladene Fahrzeuge aufgehalten wurden, stellte sich später als unwahr heraus. Von einem DHL-Sprecher hieß es stattdessen, dass Impfstoffe überhaupt nicht betroffen gewesen seien. Ella fühlt sich und ihren Protest daher auch zu Unrecht kriminalisiert: "Ich glaube, dass wir einen wichtigen Nerv getroffen haben, weil ja auch in den Medien so stark gegen uns vorgegangen wird und unserem Protest so die Legitimation entzogen werden soll."

Dieser Protest ist legitim und unglaublich notwendig.

Ella, Ausbau-Gegnerin

Wie die meisten anderen Teilnehmer, weigerten sich auch Alina und Ella nach Auflösung der Blockade der Polizei ihre Personalien zu geben und wurden daraufhin über 30 Stunden lang in Polizeigewahrsam genommen. Dabei seien ihnen elementare Grundrechte verweigert worden. Die beiden Frauen berichten von Einschüchterungen, Beschimpfungen und gewaltsamen Blutentnahmen: "In dem Moment war das für mich schon ziemlich hart zu merken, wie man behandelt wird und es war auch hart auszuhalten. Aber im Nachhinein hat es mich eher bestärkt, dass ich das durchhalten kann und ich auch gemerkt habe, damit können die mich nicht brechen", meint Ella.

Solidarisierung der Ausbaugegner

Auch zu Essen und zu Trinken habe es erst nach Stunden und nur sehr wenig gegeben. Leipzigs Polizeisprecher Olaf Hoppe hatte das zuletzt mit logistischen Schwierigkeiten begründet. Peter Richter von der IG Nachtflugverbot will diese Begründung aber nicht gelten lassen. Für ihn ist der Umgang von Polizei und Politik mit den Blockade-Teilnehmern skandalös.

Seine Bürgerinitiative IG Nachtflugverbot habe sich nun aber auch noch aus einem ganz anderen Grund mit den Mitgliedern der Aktionsgruppe "Cancel LEJ" solidarisiert, erklärt Richter: "Weil es wahrscheinlich in der heutigen Zeit nur möglich ist, mit solchen Aktionen intensiv Aufmerksamkeit zu erregen. Ich ziehe einfach wahnsinnig den Hut vor den jungen Leuten, die dieses Risiko auf sich genommen haben."

Ob der Flughafen in den kommenden Jahren tatsächlich wie geplant ausgebaut wird, steht derweil noch nicht fest. Zwar äußerte sich Flughafenchef Götz Ahmelmann Anfang der noch Woche optimistisch, dass man die beantragte Erweiterung genehmigt bekomme. Allerdings sind nach Angaben der Landesdirektion Sachsen bereits rund 4.000 Einwendungen gegen die Ausbaupläne eingegangen. Zudem haben die Anwohner und die betroffenen Kommunen noch bis Ende August die Möglichkeit, sich zu dem Ausbauvorhaben zu äußern und die Pläne zu beanstanden. Dazu liegen die Unterlagen bis Ende Juli zur Durchsicht in den betroffenen Orten und am Flughafen aus. Auch Online sind die Dokumente einsehbar.

Thomas Tasler
Bildrechte: MDR/Thomas Tasler

Über den Autor Thomas Tasler arbeitet seit Juni 2019 bei MDR SACHSEN-ANHALT. Er schreibt in der Online-Redaktion und ist als Reporter im Radio zu hören. Bevor der gebürtige Südthüringer nach Magdeburg kam, hat er in Leipzig bei MDR AKTUELL und mephisto 97.6 Station gemacht.

Er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Luftfahrt und ist bei diesem Thema Ansprechpartner Nummer eins im Funkhaus.

MDR/Thomas Tasler, Fabian Frenzel

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 16. Juli 2021 | 07:30 Uhr

18 Kommentare

Britta.Weber vor 9 Wochen

@Flughafenm bitte informieren Sie sich über den Unterschied zwischen Wetter und Klima.
China baut mehr als zweihundert neue Flughafen und Deutschland will Flughäfen "zurückbauen"- volle Kraft ins Mittelalter mit Pferdekarren.

hansfriederleistner vor 9 Wochen

Selbst die TV Meteorologen - und die dürften mit Diplomabschluß des Studiums am ehesten Bescheid wissen - haben klar festgestellt und erklärt, daß die Überschwemmungen wetterbedingt sind. Und wie soll ein Rückbau neue Arbeitsplätze schaffen?

Flughafen vor 9 Wochen

In einer Zeit des durch den Menschen verursachten Klimawandels, der sich derzeit in Überschwemmungskatastrophen in Westdeutschland zeigt, ist es nicht mehr zeitgemäß, Flughäfen auszubauen. Zeitgemäß wäre es, Flughäfen zurückzubauen. Hier könnte der Flughafen Leipzig/Halle eine innovative Rolle übernehmen. Ein solcher Rückbau würde auch viele neue Arbeitsplätze schaffen.

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