Stichwahl am 20. Juni André Schröder wird neuer Landrat in Mansfeld-Südharz

André Schröder hat die Stichwahl zum Landrat im Kreis Mansfeld-Südharz gewonnen. Der CDU-Politiker setzte sich mit fast 80 Prozent der Stimmen gegen Cathèrine Kayser von der AfD durch.

Ein Mann mit Krawatte lächelt in die Kamera.
André Schröder (CDU) wird neuer Landrat im Kreis Mansfeld-Südharz. Bildrechte: André Schröder

André Schröder (CDU) wird neuer Landrat im Landkreis Mansfeld-Südharz. Sachsen-Anhalts früherer Finanzminister bekam bei der Stichwahl am Sonntag 79,22 Prozent der Stimmen. Seine Gegenkandidatin Cathèrine Kayser (AfD) erhielt 20,78 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag nach Angaben des Landkreises bei 32,14 Prozent.

Schröder betonte schon vor der Stichwahl immer wieder, dass er ein Politik-Profi ist: 20 Jahre Erfahrung im Landtag, Staatssekretär, CDU-Fraktionsvorsitzender und schließlich Finanzminister. Inhaltlich seien ihm drei Punkte wichtig: Die Wirtschaft voranbringen, Teilhabe für alle ermöglichen und solide Finanzen für den Landkreis erreichen.

Schröder folgt auf Klein

Die Stichwahl war nötig, da bei der Landratswahl am 6. Juni kein Gewinner ermittelt werden konnte. Schröder bekam zwar mit 33 Prozent die meisten Stimmen, verpasste aber die absolute Mehrheit. Kayser erreichte mit knapp 22 Prozent den zweiten Platz.

Schröder folgt auf Angelika Klein (Linke). Die bisherige Landrätin war nicht wieder zur Wahl angetreten. Klein war seit 2014 Landrätin, in den Jahren zuvor hatte sie für ihre Partei im Landtag gesessen.

MDR/Fabienne von der Eltz

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE | 20. Juni 2021 | 19:00 Uhr

18 Kommentare

Der Matthias vor 31 Wochen

@DEMOKRATIE2020

Wann soll Merkel das angeblich gesagt haben? Der Quellenbeleg für diese Behauptung würde mich mal sehr interessieren! Ich wage allerdings ernsthaft zu behaupten, dass Sie diese Aussage belegen können!

Der Matthias vor 31 Wochen

@AlexLeipzig

"wer nicht wählt, braucht nicht meckern"

Genau so ist es! Wer nicht einmal von dem wichtigsten demokratischen Grundrecht, der Stimmabgabe bei freien Wahlen, Gebrauch macht (das wir uns 1989 auf der Straße erkämpft haben!), hat in meinen Augen kein Recht, sich hinterher über den ihm nicht genehmen Ausgang einer Wahl oder eine geringe Wahlbeteiligung zu beschweren!

Der Matthias vor 31 Wochen

@ Steffen1978

Was hat die CDU mit der geringen Wahlbeteiligung von 32 % zu tun? Zumal der Amtsvorgänger der LINKS-Partei angehört. Von der geringen Wahlbeteiligung sind ja wohl ausnahmslos ALLE Parteien betroffen!

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